Hallöchen allerseits!
Bin frisch auf diesem Forum aus einem bestimmten Grund: ich leide an Zwangsstörung seitdem ich klein bin. Damals hat das ca mit 5 Jahren angefangen, und zwar duch tics, sowohl Bewegungs- als auch Audiotics, aber die haben mich nicht wirklich gestört. Mit 13 rum hatte ich dann die ersten Obsessionen, die mich gestört haben. Eine davon ist die ständige Angst sich einzukoten/nässen, die habe ich bis heute und denke nicht dass ich damit ein Einzelfall bin in der Zwangsneurotiker-Community. Diese Angst schränkt mich jedoch extrem ein. Auch verschiedene kleine Dinge werfen mich immer wieder aus der Bahn: zu viel Stress in der Uni, Streit mit den Freunden, selbst ne Spinne in meinem Bad hat mich letztens in eine einwöchige Spirale geworfen. Habe vor ca. einem dreiviertel Jahr die Diagnose von einer Neurologin/Psychaterin erhalten, mich aber danach nie in Behandlung begeben und auch die Medizin nicht eingenommen (citalopram, hatte einen schlimmen Fall mit suizidalem Zwang während ich die Tabletten geschluckt habe - danach hab ich dem ganzen nicht mehr getraut. Hab die dann nur eine Woche eingenommen. Dumm von mir, das ist mir auch aufgefallen).
Gerade bin ich wieder in einem Tief und habe mich entschieden, mir endlich Hilfe zu suchen, hab einige Psychologen angeschrieben und angeklingelt, bis jetzt ohne Erfolg, aber seit ca einer Woche geht plötzlich gar nichts mehr. Ich hatte heute die 3 schlimmsten Panikattacken meines Lebens hintereinander, verteilt über fast 3 Stunden, in denen ich mich nicht beruhigen konnte, nebenbei die schlimmsten Zwangsgedanken, und ständiger Schüttelfrost. Und die ganze Zeit ist meine Lunge wie zugeschnürt. Ich kann jetzt schon eine Woche das Haus nicht verlassen, musste zich Sachen deswegen absagen. Ich hab es auch mit entspannten Spaziergängen durch den Park versucht, durch den gehe ich normalerweise rechr gerne (inwiefern einem rausgehen als Zwangsneurotiker halt spaß machen kann) das war erst okay aber nach 10 Minuten ging wieder die Panik los, trotz Atemübungen und ähnlichen Techniken.
Aber die Panikattacken heute bringen mich ins Grübeln. Hat irgendjemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Und gibt es irgendwas das ich probieren sollte um mich zumindest kurzfristig zu stabilisieren, mindestens bis ich einen Therapieplatz habe? Wäre über Ratschläge extrem dankbar:)
Gestern 18:55 • • 31.03.2025
x 1 #1