Eigentlich hat man alles was man braucht um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Man hat ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen, liebe Menschen um sich herum, alle sind gesund.
Das Problem?
Ich traue dem ganzen nicht.
Immer sind diese Hintergedanken da
sie schleichen sich einfach in meinen Kopf und bescheren mir andauernd schreckliche Unruhe. Ständig warte ich auf den Tag X an dem etwas schlimmes passiert dass mein ganzes Leben in den Abgrund stürzen lässt.
Dabei weiß ich doch ganz genau wie sinnlos diese Gedanken sind. Warum soll man sich den Kopf zerbrechen über Dinge die nicht passiert sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht passieren. Oder über Dinge die man sowieso noch kontrollieren kann. Wenn jemand krank wird oder stirbt kann ich es nicht ändern auch nicht mit ständigem Grübeln.
Und wenn doch etwas schlimmes passiert was hat man dann davon die Momente in denen alles noch in Ordnung war nicht genossen zu haben? In ständiger Angst gelebt zu haben.
Es ist nicht so daß ich das Leben nie genießen kann aber es wird immer seltener und die Sorgen immer größer. Manchmal verschwinden sie eine Zeit lang und dann holen sie mich wieder ein in voller Größe. Und dann liege ich wieder wach und alle anderen im Haus schlafen friedlich in ihren Betten und ich habe wieder diese innere Unruhe die mir den Schlaf raubt.
Naja vielleicht kennt ihr das ja auch?
22.06.2021 02:09 • • 22.06.2021 #1