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Ich versuche mich kurz zu halten. Trozdem wird es wohl ein längerer Text.
Ich möchte, glaub ich nicht unbedingt lösungs vorschläge, denn die Lösung ist unweigerlich eins: Kontaktabbruch. Trozdem hab ich Angst davor und möchte es nicht wenn es nicht sein muss. Ich bringe es schlichtweg nicht über mein Herz. Was ich hiervon erwarte, weiss ich auch nicht so recht. Sicherlich einfach mal alles raus zu lassen. Luft machen. Und bin irgenwie auch auf eure Reaktionen gespannt.

Mit zwei Jahren war die Trennung meiner Eltern. Ich und meine Mutter waren allein. Ich lernte schnell meine Gefühle zurück zu stellen, um sie zu unterstützen. Eine Rolle, die sie mir nie aufzwingen wollte und ich automatisch übernommen habe. Mein Erzeuger war nie wirklich zu gebrauchen, und mit 8 Jahren brach ich den Kontakt ab. Zur selben Zeit lernte meine Mutter meinen Stiefvater kennen. Ich werde ihn hier Vater nennen, da mein Erzeuger hier nicht gross eine rolle spielt.
Ich verlor von heute auf morgen meine Unterstüzer- rolle, da meine Mutter ja jetzt meinen Vater hatte. Ich kann mich erinnern dass ich ihr da ein Brief geschriben hatte mit den Worten «ist einmal dein Herzlein schwer, dann komm zu mir, ich helfe dir». Sie gab ihn mir zurück und sagte sie brauche mich nicht, ich sei schliesslich ein Kind und nicht die Person die diese Rolle tragen sollte.
Ich habe mich glaub ich nie wirklich daran gewöhnt. Hat sich wie ein riesen verlust angefühlt. Als hätte ich sie verloren.
Schlimmer wurde für mich, dass egal was ich ihr erzählte, sie es meinem Vater erzählte. Schliesslich hat man in einer guten Beziehung keine Geheimnisse. Also fing ich an weniger zu erzählen. Als ich etwa 12 war, musste ich anfangen im Haushalt putzen zu helfen. Ansich ganz okay, so lernt man für die Zukunft. Aber mit dem helfen, kam die Gewalt. Mit 13 machte ich dann so gut wie den ganzen Haushalt. Aber wenn ich nicht perfekt Abgestaubt hatte, oder den Boden nicht sauber Gestaubsaugt hatte, wurde mein Vater Handgreiflich, riss mir an den Haaren, sodass büschelweise ausfielen. Wenn ich die Hand hob um mich zu schützen, wurde meine Hand verdreht, sodass ich mit schmerzen zu Boden ging. Er sagte dann immer wenn du noch einmal die Hand gegen mich erhebst wirst du sehen was passiert. Und natürlich musste ich dann dass was ich nicht sauber gemacht hatte nochmals machen. Und manchmal sogar 3x wenns noch nicht gut genug war. Mit der Zeit fing ich an zu lügen. Wenns ans Licht kam, wurden die strafen natürlich schlimmer. Meine Mutter stand natürlich immer hinter ihm. Schliesslich steht man in einer guten Beziehung zueinander.
Die Gewalt war aber auf dauer erträglich. War ja auch nicht so, dass ich grün und blau Geschlagen wurde. Ich erinnere mich nur an ein mal, wo ich eine leichte Platzwunde an der Schläfe hatte. Für mich waren seine Erniedrigungen schlimmer. Ich fühlte mich als hätte ich keinen Wert. Da stand meine Mutter oft ein für mich, was zu einem Ehestreit führte. Und am ende sagte er mir dann, dass ich an allem Schuld war und das die trennung von ihnen mein Ziel sei.
Ich hatte Angst nachhause zu gehen. Ich wurde lange in der Schule gemobbt, ich ging aber lieber in die Schule, als nachhause. Ich entwickelte ein Gespür dafür, wenn mein Vater früher nachhause kam. Dann spürte ich extreme Übelkeit, und meine Luft wurde abgerschnürt. Dann wusste ich, wenn ich von der Schule nachhause komme, ist er da, und ich hab Ärger. Oft redeten meine Eltern auch Stunden auf mich ein. Wenn ich etwas entgegnen wollte, wurde ich angeschrien, ich soll nicht wiedersprechen. 3 manchmal 4 stunden ununterbrochen wurde auf mich eingeredet, was ich falsch mache, und was ich tun und lassen soll.
Mit 18 konnte ich nicht mehr. Ich hasste mich, war für nichts gut, und niemand intressierte es wie es mir geht. Ich wollte mit dem Auto in einen Baum fahren, mir war aber das Auto zu schade. Sagt vieles aus.
Dank einem engen Kindheitsfreund konnte ich mich aber aus diesem Loch heraus arbeiten. Ich verdanke ihm mein Leben. Natürlich hörten die Erniedrigungen seitens meines Vaters nicht auf.
Ich suchte mit 20 nach meinem Wert. Leider auf die falsche weise. Ich suchte sie bei Männern, war ausnutzbar und Naiv. Ich lief von einer schlechten Beziehung in die nächste, suchte nach Liebe und wurde ausgenutzt. Und fühlte mich noch weniger Wert. Meine Eltern wissen nichts davon. Viele Beziehungen gingen vor dem Vorstellen in die Brüche. Erst mit meinem Ex lernte (erste richtige Bezihung) lernte ich, mich selbst zu schätzen und fand meinen Stolz. Ich verdanke auch ihm viel und wünsche ihm das beste. Mit ihm hörten auch die Erniedrigungen seitens Vater auf. Aber das arbeiten gegen meine Beziehungen fing an. Sobald sie merkten das eine Beziehung bei mir gut lief, redeten sie wieder Stunden auf mich ein. Natürlich war ich beeinflussbar, und beendete am ende zwei gute Beziehungen. Glaubte dabei es wäre meine Entscheidung gewesen. Jetzt habe ich einen wunderbaren Partner, es ist das erste mal, dass ich mich nicht beeinflussen lasse. Ich habe auch das erstemal den schritt gewagt, mit ihm zusammen zu ziehen und mein Leben zu leben. Auch schaffte ich es in Therapie zu gehen und vieles aufzuarbeiten. Das half bei vielem.
Vorallem auch dabei, dass ich mich traue meine Meinung zu sagen. Auch wenn es meist als «du hast keine ahnung» «du gehst mit dem Kopf durch die wand» «wir haben das schon durch, hör doch auf uns» abgetan wird. Klar trifft mich das, denn oft wird mein partner von ihnen beleidigt und nieder gemacht. Natürlich nur wenn er nicht dabei ist. Aber alles in allem trifft es mich mittlerweile weniger als auch schon.
Aber diesen Sonntag erzählte mir meine Grosstante, dass sie fast einen Kontakt abbruch bewirkt hatte, weil der beste kollege von meinem Vater sagte das ich «Matratze» für alle sei und er zugestimmt hat. Sie hat sich für mich eingesetzt und er brach dann fast den kontakt ab.
Das zu hören hat mich so aus der Bahn geworfen. Auch wenn es anscheinend jetzt 3 oder 4 jahre her ist als diese Auseinandersetzung war.
Vorallem weil meine Eltern nicht wissen dass ich das teils wirklich war wenn man böse sein will, aber er mich trozdem so sieht. Und auch fühlte ich mich sofort wieder eklig und nichts wert.
Auch wenn ich hier jetzt vorallem über meinen Vater sprach, ist meine Mutter auch immer schlimmer geworden. Es intressiert sie nurnoch was sie sieht. Und sie sieht dass meine Beziehung nichts gutes ist. Eine Hochzeit verheerend wäre und Kinder mein leben zerstören würde. Vorallem mit meinem Partner de ja auch noch ausländische wurzeln hat. (Mein vater hat selbst ausländische wurzeln, aber bei mir ist das was anderes.) Auch sieht sie es kommen das mein Partner mich wegen diesen Wurzeln misshandeln wird, sobald ich ihn Herate. Und wie immer habe ich keine Ahnung. Und die schlimmsten zwei aussagen finde ich «wenn du diesen sch. mit einer hochzeit machen willst, dann tu es. Lauf in dein verderben.» Und «wenn du dann eine alleinerziehende mutter bist bin ja wieder ich diejenige die auf deine Kinder schauen MUSS»
Jedesmal wenn ich denke ich habs durch, kommen wieder neue dinge dazu. Vor meinen Brüdern werde ich als versagerin dargestellt. « macht weiter so und ihr endet wie sie. Hat sie etwas erreicht? Nein» und mir gegenüber wir mein Partner in die sch. getreten.

Danke, dass ihr euch bis hierher alles durch gelesen habt. Es tat grade echt gut alles nieder zu schreiben.️

Gestern 21:46 • 03.04.2025 #1


10 Antworten ↓


@Vanillegipfeli

Was du geschrieben hast, trifft tief – und ja, es gibt erschreckend viele Parallelen. Auch ich kenne das Gefühl, sich selbst aufzugeben, um gebraucht zu werden. Auch ich war irgendwann der Buhmann in der Familie, das schwarze Schaf, der Mensch, dem man die Schuld zuschob – weil er sich nicht mehr klein gemacht hat. Ich kenne das Hin- und Hergerissen-Sein zwischen „ich will einfach nur Frieden“ und „ich kann nicht mehr weiter so tun als ob“. Und ich kenne auch dieses Suchen nach Liebe an den falschen Orten, in Beziehungen, in Bestätigung – und das Gefühl, nie richtig zu sein, egal was man tut.

Was du beschreibst, ist kein “jammern” – das ist eine Lebensleistung, über die du hier berichtest. Du hast in einem System überlebt, das dich immer wieder an deinem eigenen Wert zweifeln ließ. Du wurdest manipuliert, kleingehalten, verletzt – aber du bist nicht zerbrochen. Du bist heute in Therapie, du hast gelernt, gesunde Grenzen zu setzen, du lebst mit einem Partner, mit dem du zum ersten Mal dein Leben gestaltest. Und allein das verdient so viel Anerkennung.

Ich verstehe, warum der Gedanke an einen Kontaktabbruch dir das Herz zerreißt. Weil es eben nicht nur um Wut oder Selbstschutz geht – sondern um das tiefe, fast kindliche Bedürfnis, irgendwann doch noch gesehen, gehört und anerkannt zu werden. Aber genau da liegt das Problem: Wenn du „weitermachst“, hältst du diese Illusion am Leben. Und solange du dich erklärst, rechtfertigst oder hoffst, ändert sich für sie vielleicht nichts – aber du bleibst gefangen.

Diese „neuen Dinge, die immer wieder dazukommen“, sind keine Überraschung. Es ist die Dynamik, die sich nicht ändert. Und je stärker du wirst, desto mehr wird dieses System versuchen, dich zu destabilisieren. Das nennt man emotionale Kontrolle. Und ja – die ist toxisch. Besonders perfide ist es, wenn man dich erst klein macht und dann als die „emotionsgesteuerte Unreife“ darstellt, wenn du verletzt reagierst. Das kennen viele, die mit narzisstischen Eltern oder Partnern zu tun hatten.

Dass dein Vater solche Dinge über dich gesagt hat – und dann noch zustimmend – ist kein Ausrutscher. Das ist seine Wahrheit über dich. Und auch wenn sie 3 oder 4 Jahre alt ist: Wenn sich das Denken dahinter nicht geändert hat, zählt nicht das „Wann“, sondern das „Wie sehr du dir wert sein willst, dich davon endgültig zu distanzieren“. Dass deine Mutter diesen ganzen Dreck auch noch befeuert, macht es nicht leichter. Aber es zeigt, dass du da nie wirklich eine gesunde Bindung hattest – sondern ein Abhängigkeitsverhältnis.

Ich schreibe dir das nicht, um dich zu einem radikalen Schritt zu drängen. Sondern um dir zu sagen: Du bist nicht falsch, nicht überempfindlich und vor allem – nicht allein. Du kämpfst schon so lange. Und du darfst dich jetzt auch mal für dich entscheiden. Ohne Schuldgefühl. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne dich für deine Heilung rechtfertigen zu müssen.

Egal was du tust: Du machst es nicht aus Trotz. Du machst es aus Notwendigkeit. Und das allein ist der Unterschied zwischen einem Bruch und einem Neuanfang.

Fühl dich verstanden. Ehrlich.

A


Trotz Erniedringung und Kritik,Angst vor Kontaktabbruch

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Hallo

boah Deine Lebensgeschichte klingt echt wie aus einem schlechten Film. Einfach nur furchtbar wie Deine Eltern Dich ab der Pubertät behandelt haben ( Davor war noch alles relativ normal, oder?) Und die haben sich für die körperliche und seelische Gewalt nicht bei Dir entschuldigt und machen sogar jetzt, wo Du erwachsen bist, nicht Halt davor, Dich weiterhin zu schikanieren? Du hast wirklich eine Entschuldigung verdient.

Ich würde mit denen wirklich mal ein ernstes Gespräch führen über deine Verletzungen, deine Gefühle und klar ausdrücken, dass Du nicht mehr erniedrigt werden möchtest. Ich kann natürlich verstehen, dass eine Trennung zu den Eltern sehr schwierig ist. Sollten die Erniedrigungen aber anhalten, würde ich wahrscheinlich ein Ultimatum stellen.
Wie meine Vorrednerin schon meinte, Du hast, gerade in Anbetracht der Umstände, Großartiges geleistet. Du hast Dir ein selbständiges, unabhängiges Leben erkämpft und lebst in einer gesunden Beziehung. Du kannst stolz auf Dich sein! Pass auf diesen Schatz, den Du Dir erkämpft hast gut auf und lass ihn Dir nicht durch ein toxisches Umfeld zerstören! Das kann Dir alle Energie, Selbstbewusstsein, Lebensfreude und Glück rauben!

@Vanillegipfeli Respekt was du erreicht hast, und in diesem Fall wäre wohl die logische Konsequenz den Kontakt erst mal abzubrechen. Ich kenne einige traumatische Kindheits Geschichten aber bei deiner Frage ich mich wie hast du das nur überleben können. Hast du denn noch Flashbacks oder psychisch körperlich Folgen oder bist du relativ gesund?

Es tut gut seine Seele und sein Herz zu erleichtern und Last in den Worten abzuladen.
Und es ist schwer einen Weg zu finden, der sowohl die Beziehung zum Partner und zu den Eltern halbwegs in Einklang bringt, ohne sich von einer Seite trennen zu müssen.

Man kann die Beziehungen zu den Eltern aufrecht erhalten, wenn man den Partner dabei rauslässt oder seinen Anteil auf ein erträgliches Minimum beschränkt, aber immer fest zu ihm steht und sich von den Eltern nicht negativ beeinflussen lässt.

Praktizieren wir schon eine halbe Ewigkeit.

Deine Eltern sind krank und haben in ihrer Krankheit ein Kind bekommen, Dich. Haben alles daran ausgelassen, was in Ihrem Leben falsch läuft. Du bist nicht falsch, sondern genau richtig.

Immer wieder suchst Du die Liebe in Deinen Eltern, aber das ist aussichtslos. Sie können keine Liebe geben, leider nicht.

Ich würde da nie mehr hingehen, erspare Dir das Leid. Tue Dir und Deinem zukünftigen Mann etwas Gutes, denn das hast Du Dir verdient. All die Qualen die Du auch als Kind erlebt hast, sind dermaßen schlimm. Eigentlich gehören beide Eltern ins Gefängnis wo sie nie wieder rauskommen dürften.

Nimm Deinen Mann und werdet glücklich, aber ohne Deine Eltern.

Fühl Dich umarmt.

@WayOut es ist schön zu hören das man du das verstehst..oder eben eigentlich ja nicht schön, weil du ähnliches erlebt hast.
Auch mein Partner hat sehr ähnliches erlebt mit seiner Familie. Wir nennen das humorvoll balkan erziehung.
Deswegen erzähl ich ihm auch immer alles was über ihn geredet wird. Natürlich verletzt es ihn auch immer sehr, aber mir ist es lieber er weiss es, anstelle von nicht wissen und falschglauben, dass sie ihn mögen. Auch beide meine Brüder stehen mir zur seite, wobei der jüngste am ehsten seine luft bei mir rauslässt (im sinne, dass er mir alles erzählt und seine wut rauslassen kann, indem er über sie redet.) Der mittlere leidet nach mir aber definitiv am schlimmsten. Denn er versucht gerechtigkeit zu erlangen. Vergebens.
Was aber beide wissen, ist, dass ich ein Gäste Zimmer für sie habe, und sie, wenns zu viel wird, immer zu mir kommen können. Das war mir immer wichtig.
Danke für deine Antwort

@Saina91 davor war es nicht wirklich schlimm. Mein leiblicher Vater war ein Alk., oder zumindest erinnere ich mich so an ihn, und er log über alles.
Zudem erniedrigte er oft am telefon meine Mutter, bis sie zusammenbrach, und ich sie wieder tröstete. Er war kein guter vater. Aber ich kannte keine Gewalt. Jedenfalls nicht gegenüber mir. Es gab einmal eine situation wo er auf den damaligen freund meiner Mutter los ging, aber das wars dann auch schon.
Vor kurzem sah ich ihn auf der Strasse, und schrieb ihm dann ein whatsapp, ob er es war, denn ich war nicht sicher. Ist ja auch schon fast 20 jahre her dass ich ihn zuletzt gesehen hatte. Seine reaktion war nur ah, ja, das war ich. Kanns geben dass man sich sieht. Tja. Schlechter vater bleibt er XD
Ich hoffe nur er ist ein besserer Vater für seine zwei weiteren kinder.
Meine Mutter denkt bis heute dass ich mühe habe mit meiner frühen Kindheit. Danke auch dir auf deine Antwort. 3

@Sonnenzauber ich ertappe mich ab und an bei gewissen Situationen. Je nach dem wie ein Türgriff angefasst wird, zucke ich zusammen. Oder letzthin war mein Partner noch auf der Arbeit und mein Bruder war bei mir. Wir waren am Handy und zeigten einander lustige Instagram videos, als mein Partner reinkam. Wir zuckten beide zusammen und versteckten das Handy, fingen dann an zu lachen und alberten rum, dass wir jetzt so reagiert hatten, obwohl ja klar wäre, dass es nicht unsere Eltern sein könnten.
Auch merke ich dass ich meine Eltern mit allem anlüge. Kleinigkeiten. Beispielsweise, wenn ich mein Bruder bei mir am Pc zocken lasse, dann erzähle ich ihnen, wenn sie fragen, dass wir Brettspiele gemacht hatten. Oä.
Und natürlich bin ich noch immer beeinflussbar. zwar nicht mehr in meiner Beziehung, aber beispielsweise wenn ich denke, es sei jetzt genug, ich sag ihnen meine Meinung, dann sind sie auf einmal lieb und nett und fürsorglich. Verständnissvoll sogar. Und dann fühle ich mich entwaffnet und kann es wieder nicht mehr.
Sind zwar nur kleinigkeiten. Aber die summieren sich. Es gibt bestimmt noch mehr, aber ich wüsste nicht welche im moment.
Was ich habe sind ängste vor dem bekannt geben vom Heiraten, oder das ich schwanger bin. (Bin ich noch nicht.) Es graust mir davor ihnen solche (tollen) ankündigungen miteilen zu müssen. Es schnürt mir nur Schon beim gedanken daran die Kehle ab. Mein Partner weiss das auch, weiss aber auch dass dies kein Grund für mich ist, das nicht zu wollen.
Danke auch an dich

@Logo das möchte ich auch. Wäre zumindest mein Ziel, dass zu ereichen. Ich muss definitiv noch lernen, ein Thema ab zu brechen, wenn sie damit aufkommen.
Danke an der stelle auch an dich.

@Abendschein ich war davor ja schon da. Ich denke eine Scheidung zählt noch nicht als Krankheit. Aber mitlerweile stimme ich zu.
Ich kenne sie auch nicht mehr. Sie ist nicht mehr die Frau, die sie vor 20 jahren war. Klar, es ist eine lange Zeit. Und in dieser Zeit ändert man sich auch. Aber bei ihr beobachte ich, wie sie immer mehr negativ wird und alles negativ sieht. Beide. Die ziehen sich beide in ein loch.
Wie ich schon sagte, ich weiss das Kontaktabruch Erlösung geben würde. Auch eine meiner grössten Ängste eines Kontaktabbruch ist aber, dass sie meinen Brüdern verbieten mich zu sehen. Sie sind beide noch minderjährig. Und der Mittlere hat vor einem Jahr angerufen, und weinte und sagte er könne nicht mehr. Er wäre so schlecht und man könne ihn nicht brauchen. Das habe ihm unser Vater im streit gesagt. Hat in diesem streit auch meine Mutter beleidigt laut ihm. Und er hatte panick.
Ich war dort bereit ihn abzuholen und zu mir zu holen, tröstete ihn und sagte ihm wie wunderbar er ist.
Er wollte nicht dass ich ihn abhole, aus angst es würde noch schlimmer eskalieren. Meine Mutter ging dann zu ihm und tröstete ihn. Aber im gleichen atemzug sagte sie ihm was er alles falsch gemacht hatte...
Ich war schon auf dem weg zum auto, als er sagte, ich solle zuhause bleiben, aber bei ihm am telefon bleiben bis er einschläft. Ich war dann bis 03.20 uhr mit ihm am telefon.
Ich möchte nicht das er das nicht mer kann, aus angst, weil es ihm verboten wurde. Und der jüngste kommt auch gerne zu mir. Meinte sogar, wenns eine trennung gäbe, entscheidet er sich für keine Seite, er würde zu mir kommen.
Es ist nicht meine aufgabe auf sie zu schauen, aber ich möchte eine anlaufstelle sein. Und ich möchte sie nicht alleine lassen, solange sie zuhause wohnen.
Ich weiss nicht ob das auch ein krankes denken ist. Möglich wärs. Vuelleicht macht es für viele auch keinen Sinn. Aber ich war allein. Ich musste alleine fertig werden damit. Das müssen die beiden nicht.
Danke dir für die lieben worte.

A


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Mira Weyer
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