App im Playstore
Pfeil rechts
286

@Luce1 mirtazapin wirkt nur bis maximal 15mg schlafanstoßend! Höher dosieren geht auf andere Rezeptoren!

@StefH ok

A


Mirtazapin Erfahrungen

x 3


@Luce1 also 7.5mg kann man schaffen in dem man die 15mg teilt. Obwohl das laut Packungsbeilage auch nur dafür gedacht ist um die einfacher zu schlucken und nicht um den Wirkstoff zu halbieren. 2mg wüsste ich auch nicht. Es sei denn es gibt das Mirta in Tropfenform ‍️

In den USA zb. gibt es ja die Tabletten auch als 7,5er, sollte bei uns auch mal auf den Markt kommen, da der Schlaf meiner Erfahrung nach bei 15mg schon etwas schlechter wird. Gab mal eine Studie die das auch bestätigt hat. Überhaupt ist das Medikament für Menschen schwierig, die empfindlich auf Noradrenalin reagieren oder ein Angstproblem haben. Da muss man sich echt vorsichtig rantasten. Ich habe es jetzt eine Zeit lang sogar mit 30mg probiert, hat auf der Dosis dermaßen stimulierend gewirkt, und mit sedierend war da überhaupt nix mehr. War mir sogar zu krass, bin wieder runter auf 15.

@maximilian99 wären diese 7.5 mg Tabletten wiederum teilbar?
Gerade beim Ausschleichen wird es gerade in den niedrigen Dosen unterhalb 15 mg schwierig, weil man auch nicht in minimalen Schritten runtergehen kann, sondern dann eben immer die halbe Dosis als down step nimmt. Daran bin ich vor einem Jahr ganz böse gescheitert.

@Cyborg193 man kann auch alle 2 Tage eine Tablette nehmen usw. Teilen ist bei den 7,5mg echt krümelig

@Cyborg193 ja, die sind teilbar. Mirtazapin ist das stärkste Antihistaminikum auf dem Markt, sogar stärker als die eigentlichen Antihistaminika. Selbst 3,75mg würden den meisten wahrscheinlich schon zum durchschlafen reichen, ohne die noadrenergen Nebenwirkungen, die bei empfindlichen Personen auch schon bei 7,5mg auftreten.

Man kann die Tabletten teilen. Laut Packungsbeilage allerdings nur um sie besser schlucken zu können, nicht um den Wirkstoff in zwei gleiche Hälften einzuteilen. Der Wirkstoff kann in den Pillen ungleichmässig verteilt sein. So steht es bei meinen 15mg Pillen in der Packungsbeilage. Im Zweifel dort nachschauen.

Gibt aber Hersteller, wo sie dosisgleich teilbar sind. Von Zentiva zb. die MirtaLich

Ich nehme 15 mg am Abend aber schlafen kann ich damit nicht nehme noch 50 mg Quiatipin dazu dann geht es.

Mirtazapin gibt es auch als Schmelztabletten. Die kann man sehr gut teilen, vierteln, ...

Ich nehme es als Bedarfsmedikament gegen Angstzuständ, Panikattacken und Schlafstörungen.
Meist reichen mir ein paar Krümel (3,5 mg oder weniger) davon und ich werde ruhiger und schlafe besser.

Mirtazapin alleine als Hypnotikum ist halt schwierig, nicht nur wegen der noradrenergen Wirkung, sondern auch weil es ein Spiegelmedikament mit einer langen HWZ (20-40h) ist. Mit etwas Pech lässt es einen bei Daueranwendung nur in der ersten Nacht richtig sanft wegschlummern, in der zweiten Nacht schon nicht mehr richtig durch, und so nach 3-4 Tagen war es das dann gänzlich mit der schlafanstoßenden Wirkung. Ist nicht bei jedem so, wird aber sehr oft beobachtet.

In Amerika wurde testweise mal das S-Entianomer von Mirtazapin als Esmirtazapin eingeführt. Bei diesem hatte man glaube ich nur die blockierende Wirkung auf H1 und 5HT2-Rezeptoren, also genau das was müde macht. Und es besaß mit 11-18 Std. auch eine kürzere HWZ, womit es als Hypnotikum deutlich besser steuerbar ist. Aber aus irgendeinem Grund wurde das dann nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen.

@Lue Und das klappt ganz gut, wenn man zwei Dosen intermittierend nimmt? Also alle 2 Tage 7.5 mg oder zum Beispiel jeden Tag abwechselnd 15 mg und 7.5 mg? Führt das nicht zu höheren Schwankungen? Die Halbwertszeit ist aber auch ziemlich lange, sodass es sich einpendeln dürfte.

Zitat von maximilian99:
Mit etwas Pech lässt es einen bei Daueranwendung nur in der ersten Nacht richtig sanft wegschlummern, in der zweiten Nacht schon nicht mehr richtig durch, und so nach 3-4 Tagen war es das dann gänzlich mit der schlafanstoßenden Wirkung.

Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht, als ich nach meinem fehlgeschlagenen Ausschleichversuch vor einem Jahr wieder hichdosiert habe. Erst auf 15 mg (3 Tage schnell eingeschlafen, dann gar nicht mehr) und das gleich noch mal von 15 auf 30. Nach dem 3. Tag hatte ich große Schwierigkeiten mit dem Einschlafen und erst nach Wochen pendelte es sich wieder ein.


Mal eine andere Frage:
Seit Mirtazapin hatte ich sowieso schon sehr trockene Haut und Haare. Das ist etwas schlimmer geworden, seit ich nun auch das ADHS Medikament Elvanse nehme. Das spielt sicher zusammen eine Rolle und die möglichen Wechselwirkungen sind mir bekannt und sind auch unter Beobachtung.
Aber ich bin etwas verunsichert. Ganz unabhängig vom ADHS-Medikament: Hat jemand von euch auch die Erfahrung gemacht, mit Mirtazapin trockene Haut zu bekommen?

Ich nehme es jetzt fast ein Jahr,
45mg am Abend.
Bei mir kann ich echt keine Nebenwirkungen feststellen
Ich habe mir aber auch abgewöhnt, den Beipackzettel zu lesen, das war ein sehr guter Rat von meinem Arzt.

Zitat von Cyborg193:
@Lue Und das klappt ganz gut, wenn man zwei Dosen intermittierend nimmt? Also alle 2 Tage 7.5 mg oder zum Beispiel jeden Tag abwechselnd 15 mg und ...

Also aus medizinischer Sicht kann ich dir das nicht sicher bestätigen, weil ich es nicht weiß. Aber aus persönlicher Erfahrung definitiv, ja!

A


x 4






Dr. med. Andreas Schöpf
App im Playstore