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Liebe Mitglieder,

in den letzten Beiträgen gab es einen Beitrag, der nicht dem Standards entsprach, den wir für unsere Gemeinschaft als wichtig erachten. Dieser Beitrag wurde entfernt und wir haben darüber hinaus entsprechende Maßnahmen getroffen.

Eine positive und unterstützende Atmosphäre ist entscheidend für produktive Gespräche und den Austausch hilfreicher Informationen. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser Forum ein Ort bleibt, an dem sich jeder sicher und respektiert fühlt.

Danke und beste Grüße
Carsten

@Marc_Sky vielen Dank dir an erster Stelle das du dir die Zeit für mich genommen hast.
Ja deine Worte haben mich tatsächlich zum nachdenken gebracht. Ich versuche auch immer wieder Zeit für mich zu nehmen aber nach einer lässt es wieder nach. Das Wetter macht einem auch zu schaffen. Im Sommer geht es mir einfach besser.

A


Habe ich eine Depression?

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@EmE Gerne. Und nehm dir bitte genug zei (und Ruhe) zum nachdenken ,du musst nicht von jetzt auf gleich auf morgen früh eine Antwort parat haben - das dauert solang wie es eben dauert. Bei manchen auch Jahre. Dann ist das eben so.
Du kannst und darfst natürlich auch mal was neues ausprobieren wenns dich interessiert und du dich dabei wohl fühlst nzw es dich entspannt und glücklich macht. Solang es etwas für dich ist ist es ok und brauch auch niemand anderen zu interessieren (solangs natürlich nicht andere beeinträchtigt)

Mit dem Wette rgehts mir übrigens genauso (ich bin auch etwas wetterfühig, da kann das auch körperlich auch ziemich reinknallen) - ist aber auch eine rein menschliche und evolutionäre Sache (Schutz vor widrigen Witterungen und Bedingungen wie extreme Hitze oder Kälte, Regen usw.)

Zitat von EmE:
verstehe es noch nicht einmal

Ich wollte nach deiner konkreten Belastung fragen.

@User_0815_4711 tut mir leid, ich meine darauf geantwortet zu haben. Und mit diesem Beitrag meinte ich die Antwort von dem gelöschten Beitrag.
Meine Kinder sind 4 und 1 Jahr alt. Mein Mann hilft mir wo er kann, er geht mit den Kids mal raus und spielt mit denen auch. Aber diese aktive Erziehung und Entscheidung treffe nur ich. Haushalt mache nur ich eigentlich, weil so wie er das macht ist einfach nicht wie ich es gern hätte. Ansonsten kümmere ich mich um alles, das alles vorrätig ist, alles versorgt ist, sauber ist und halt eben läuft. Und in der Zeit wenn er die Kinder beschäftigt, manage ich eben andere Dinge und wenn ich dann grad fertig bin kommen die dann schon wieder zurück und ich kann dann nicht sagen, okay jetzt entspanne ich mich.

@EmE Dann ist es langsam an der Zeit und eine gute Aufgabe für dich etwas verantwortung abzugeben. Auch wenns schwer fällt, aber für eine Verbesserung ist das nötig (auch wenn ich dich da an dem Punkt Er/andere machen das nicht so wi eich möchte - dann zeig es ihm. vielleicht auch ein zweites oder drittes mal wenn nötig)
Das musst du natürlich nicht, nur dann bedenke wa sdie Konsequenz dadraus ist (und die lernst du gerade kennen):
- Überforderung und Überlastung durch Stress
- Angstzustände
- Angst vor Krankheiten/krank zu werden (Hypochonndrie)
- Stärkere Angst vor Kontrollverlust und Verlustängste
- Vermehrte Depressionen
- Burnout
- Körperliche Leiden durch Psyche (Psychosomatik)
- Auf lange Sicht evtl auch Kreislaufschäden, hoher Blutdruck, daraus resultierende Herzangst
Nur um ein paar mögliche Sachen zu nennen
Nein ich möchte dir damit nicht weitere Angst machen, nur bedenke wenn du dann an solche Grenzen bzw Probleme stößt ist dir nicht damit geholfen. Oder um es anders zu sagen: Ich denke du möchtest auch Zeit haben um deinen Mann und Zeit mit deinen Kindern zu genießen statt 24/7 zu ackern, es dir/jedem ständig gerecht zu machen und dich dabei selbst zu vergessen. Ich denke dein mann und deine Kinder wünschen sich auch mehr Zei mit dir und es ist völlig ok auch mal einen Telle rstehen zu lassen - der rennt dir nich weg. Menschen irgendwann allerdings schon und deine Gesundheit ist für sich auch kostbar. Und du als Frau und Mutter erstrecht

@EmE hi, da hast du aber auch wirklich viele Themen, die auf deinen Schultern liegen. Ich kenne das auch gut. Da ich aber aktuell bereits zum dritten Mal in einer depressiven Phase bin, habe ich in den letzten Jahren schon einiges dazu gelernt und geändert.
Ich hatte das mit meinem Mann lange besprochen. Da wir beide recht ähnlich viel arbeiten, haben wir beschlossen einige Themen komplett aufzuteilen. Am Anfang fiel mir das schwer, aber inzwischen kann ich das prima abgeben. Mein Mann kümmert sich komplett um die Einkäufe und das Kochen. Da muss ich mir einfach null Gedanken mehr zu machen. Auch die Bäder liegen in seiner Verantwortung. Ich kümmere mich um alles was Dokumente und Verwaltung angeht und um die Wäsche (bei 4 Personen ja auch einiges). Den Rest teilen wir so wie es passt.
Ich habe. ir auch abgewöhnt bei allen Aufgaben einfach ja zu sagen und ihn das in seinem Tempo machen zu lassen. Geschenke in seiner Familie beispielsweise, auch wenn manchmal erst zwei Stunden vor der Feier ein Geschenk besorgt wird.
Und wir versuchen, dass an jedem Wochenende jeder möglichst einen Morgen ausschlafen darf und jeder alle 2 Wochen einen kompletten Tag für sich alleine hat und der jeweils andere die Kinder nimmt.
Das alles hilft viel. Erst recht seit die kinder immer mal wieder bei den Schwiegereltern übernachten. eine Nacht und einen Tag ganz für uns bewirkt Wunder.
Vielleicht als kleine Inspirationen für die Zukunft. Vielleicht würde dir auch akut einfach mal ein Tag für dichich gut tun um wieder etwas runter zu kommen...

@AussieGirl83 wow das hört sich wirklich gut an was ihr da macht und wie ihr das geregelt habt. Ich hoffe ich kann davon auch mal was umsetzen. Da müssen wir uns mit meinem Mann mal hinsetzen und wirklich klare Linien ziehen wer sich für was zu kümmern hat. Danke für den Gedanken Anstoß

@EmE gerne. Bei uns war das ein längerer Prozess. Mein Mann ist grundsätzlich sehr engagiert was die Kinder angeht, das kenne ich aus dem Freundeskreis leider auch ganz anders. Aber vor allem für mich war es ein Prozess, zu lernen Nein zu sagen und auf meine Bedürfnisse zu achten.
wie man sieht verhindert das jetzt nicht zwingend eine Depressive Phase, aber zumindest dazwischen geht es mir eigentlich ganz gut damit.
Ich würde an deiner Stelle mal.mit dem Hausarzt reden und deine Symptome schildern. Kommt natürlich immer drauf an, wie der Arzt drauf ist, aber er kann das bestimmt besser einschätzen.

Zitat von EmE:
Meine Kinder sind 4 und 1 Jahr alt. Mein Mann hilft mir wo er kann, er geht mit den Kids mal raus und spielt mit denen auch. Aber diese aktive Erziehung und Entscheidung treffe nur ich. Haushalt mache nur ich eigentlich, weil so wie er das macht ist einfach nicht wie ich es gern hätte. Ansonsten kümmere ich mich um alles, das alles vorrätig ist, alles versorgt ist, sauber ist und halt eben läuft. Und in der Zeit wenn er die Kinder beschäftigt, manage ich eben andere Dinge und wenn ich dann grad fertig bin kommen die dann schon wieder zurück und ich kann dann nicht sagen, okay jetzt entspanne ich mich.

Danke vielmals!
Wie ich befürchtet habe - Du hast drei Kinder . Die mental load liegt zu fast 100% bei dir.

Du hast schon hilfreiche Schilderungen bekommen, da brauche ich nicht mehr viel zu sagen. Vielleicht nur der Hinweis, im Haushalt auch mal 5 gerade sein zu lassen, wenn dein Mann was gemacht hat. Und nicht vergessen - loben statt schimpfen, ganz besonders deinen Mann .

Zitat von AussieGirl83:
Und wir versuchen, dass an jedem Wochenende jeder möglichst einen Morgen ausschlafen darf und jeder alle 2 Wochen einen kompletten Tag für sich alleine hat und der jeweils andere die Kinder nimmt.
Das alles hilft viel. Erst recht seit die kinder immer mal wieder bei den Schwiegereltern übernachten. eine Nacht und einen Tag ganz für uns bewirkt Wunder.

Ja, das wirkt.

Mit der Zeit für sich selber ist es wie mit einem verstopften Rohr: Es ist schon fast zu, aber immer noch rinnt es ganz gut, es funktioniert. Aber irgendwann ist es aus. Sowie wie mit der Zeit für sich selber: Man kann viel abzwacken, Tage, Stunden. Aber irgendwann ist die eine Stunde zuviel vom eigenen Leben abgezwackt und es geht Richtung Zusammenbruch. Deswegen helfen in dem Fall auch Kleinigkeiten. Kleine echte Entlastungen, das heißt, Verantwortung tatsächlich abzugeben. Wie erwähnt wurde: Einkäufe, Putzbereiche, kochen etc. Das muss sich jedes Paar selber aufteilen. Aber 100 % Verantwortung bei einer Person ist nicht gut.

@User_0815_4711 absolut. Ich muss da jetzt eben auch noch mal genau hinschauen, was sich bei mir ändern muss. Beispielsweise mehr raus kommen. Meine Hobbies liegen alle eher zuhause. Die letzten wochen war ich super viel draußen spazieren. das hat gut getan.
Bei mir war jetzt der Auslöser ein heftiger Entwicklungsschub bei meiner Vierjährigen gewesen, wochenlang jede Nacht Geschrei. Jeden Tag Wutanfälle... jetzt wird es langsam bei ihr besser und bei mir auch wieder.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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