Zitat von Krokodil90:Aber es gibt halt auch einige Krankheiten, auf deren Entstehung hat die Psyche gar keinen Einfluss. Trotzdem wirkt sie sich Krankheit selbst dann psychisch aus, weil sie belastet.
Genau das ist es, was ich meine.
Zitat von Krokodil90:Ich finde es nur gefährlich, wenn Ärzte somatische Probleme übersehen weil sie alles auf die Psyche schieben. Deswegen sollte ja auch Alles organisch einmal
Untersucht werden, bevor man Dinge wie Herzrasen oder Atemnot auf die Psyche schiebt.
Ja. Psychosomatisch, psychisch überlagert, etc. wird auch gerne mal als Ausrede gebraucht, wenn eine Therapie nicht anschlägt, die anschlagen sollte, zumindest in der Vorstellung des Arztes.
Es kann sein, dass die Diagnose nicht stimmt, dann müsste man eben weiter suchen.
Aber auch in der Ansprechbarkeit auf Medikamente gibt es wieder Wechselwirkungen zahlreicher Art. Reine Psychosoamtik, wenn Du so willst. Manche liegen auf der Seite des Arztes, andere auf der des Medikaments oder der Methode, wieder andere auf Seiten des Patienten.
Ist vielleicht auf den ersten Blick kompliziert, aber wenn man es berücksichtigt, kann man es besser vermeiden, dass Patientinnen schlecht untersucht und/oder therapiert werden. Die Berücksichtigung des Placeboeffektes und die Vermeidung des Noceboeffektes, gehört in jede therapeutische Behandlung, das ist bei weitem nicht immer der Fall. Bekannt und untersucht ist das alles schon.
Zitat von Krokodil90:Die meisten Psychiater und Therapeuten handhaben das zum Glück so, dass bei starken psychosomatischen Symptomen erstmal alles internistisch geklärt wird.
Ja, so sollte es sein.
06.12.2024 09:49 • x 1 #41