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Ich hege nun schon seit gut 2 Jahren den Wunsch mit meinem Partner ein Kind zu bekommen, aber ich hab panische Angst vor Ärtzten und Krankenhäusern. Ich war zuletzt als Kind mal bei einem Artzt. Ich hab mich informiert, dass rein theoretisch eine Hebamme die ganzen Voruntersuchungen machen darf und ich dann in einem Geburtshaus entbinden würde, das alles geht aber nur bei einer Bilderbuch Schwangerschaft, bei den kleinsten Auffälligkeiten werde ich zum Frauenartzt bzw. ins Krankenhaus geschickt. Ich fürchte das sobald ich in einer Praxis oder Krankenhaus bin ich wieder Panikattaken bekommen und das ware ja bestimmt nicht gut für mein Baby und ich weiß auch gar nicht was man da für Beruhigungsmittel nur nehem darf. Mein Partner sagt dazu nur, das ich mich trauen soll und für das eigene Kind wird es leichter sein seine Angst zu überwinden.
Was sagt ihr dazu? Ist es nicht eher unverantwortlich, vielleicht sterbe ich ja dann selber bei der SS weil ich mich nicht behandeln lassen will? Oder ändert man tatsächlich seine Mentalität wärend der Schwangerschaft und bekommt den Mut aus Liebe zum Kind?

12.01.2017 20:03 • 12.01.2017 #1


2 Antworten ↓


Das Kind muß auch mal zum Arzt, selbst wenn du eine alternative Schwangerschaft und Entbindung hast. Was machst du, wenn dem Kind der Atem wegbleibt, weil es sich verschluckt hat, Fieber oder ein dummer Haushaltsunfall passiert? Es braucht Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen. Wenn du dazu nicht in der Lage bist, bist du nicht erziehungsfähig. Das Kind hat ein Recht auf ärztliche Versorgung und das beginnt meiner Ansicht nach bereits im Mutterleib.

Woher kommt denn diese Angst? Der richtige Weg wäre es, diese Angst loszuwerden.





Dr. Matthias Nagel
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