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Ich habe im September 2024 mit dem Rauchen aufgehört, währenddessen habe ich eine Hypnosetherapie gemacht wegen meiner Schluckstörung und hatte eine Magenspiegelung. Aufgehört hatte ich, weil ich den Rauch aufeinmal nicht mehr aus der Lunge auspusten konnte, obwohl eigentlich nichts blockiert hat, darauf dann eine kleine Panikattacke. Organisch alles abgeklärt beim Lungenfacharzt, HNO, etc. jetzt, 6 Monate später immernoch dieses Gefühl nicht tief genug einzuatmen. Manchmal krieg ich für paar Sekunden ein komisches Gefühl im Kopf und kann wieder nicht einatmen obwohl ich es kann. Manchmal muss ich die Luft auch anhalten und mein Kopf denkt ich kann jetzt nicht einatmen. Es ist andauernd da, außer beim schlafen, bin deswegen noch nie wach geworden. Habe wieder überlegt mit dem Rauchen anzufangen in der Hoffnung es geht damit wieder weg. Psychologin ist der Meinung das es ein 3/4 Jahr dauert bis die Lunge sich regeneriert hat und die Atemnot daher kommt. Ich kann mich manchmal auch auf nix mehr konzentrieren außer zu atmen. Wenn ich nicht dran denke dann kommt wieder dieses Gefühl hoch ich kann jetzt nicht einatmen. Beim Autofahren ist es vermehrt, oder in Stresssituationen. Wenn ich dann versuche durch den Mund zu atmen hab ich das Gefühl da ist ein Widerstand. Bin mal in den 5. Stock hochgelaufen und fast kollabiert weil ich das Gefühl hatte der Hals und die Lunge brennen und es zieht sich alles zsm. Hatte jemand ähnliche Probleme nachdem er mit dem Rauchen aufgehört hatte?

Gestern 21:07 • 03.04.2025 x 1 #1


2 Antworten ↓


Zitat von Muev:
Habe wieder überlegt mit dem Rauchen anzufangen in der Hoffnung es geht damit wieder weg ...

Tu das nicht! Hi, ja tatsächlich ging es mir auch so. Habe Januar 2024 aufgehört. Hatte all die Jahre nur Husten, aber nichts mit Atemnot/Kurzatmigkeit. Das kam alles danach. Ich denke aber, das hat eher mit meiner Angst zu tun gehabt. Also kein wunder denkst du, du kannst nicht gut atmen. Du bist viel zu sehr darauf fixiert. Geh mal hier im Forum auf SUCHE und gib mal diese Begriffe ein, es gibt hunderte Threads hier, die nur oder auch dieses Problem thematisieren.

Ich denke, wir tun uns zu viel darauf fokussieren, entweder wegen der Angst oder weil wir eine rasche Besserung erwarten?

Ich kann dir nur sagen, was du schon weißt. Organisch geht es dir gut, du bist aber fast besessen davon zu beobachten, wie deine Atmung ist. Solange du das tust, wirst du wahrscheinlich immer denken, da stimmt was nicht. Und wenn du dich um anderes kümmerst, wird es weg sein. So war es bei mir am Ende auch:)

Ich hatte mal ähnliche Probleme mit dem Schluckreflex.
Je mehr man sich drauf konzentriert, um so mehr blockiert man.
Ist rein psychisch, ging dann mal irgendwann weg, bzw. wurde durch was anderes ersetzt.
Rauchen würde ich deswegen nun nicht wieder.
Wie wäre es mit einem Inhalator, der z.B. Kochsalzlösung oder irgendwas Gesundes verdampft, vernebelt und dieses tiefe Inhalieren beim Rauchen ersetzt.




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Dr. Christina Wiesemann
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