Hey Leute,
ich brauche mal dringend eine Meinung von Menschen, die sich in er Materie befinden
Meinen Freund will ich nicht länger damit belasten, meine Familie versteht es nicht und mein Therapeut ist gerade im Urlaub (mal wieder)!
Angefangen hat meine Leidengesgeschichte vor inzwischen fast genau 2 Jahren, also im August 2012. Ich hatte gefeiert und befand mich morgens um 10 in einer Wohnung mit einigen Menschen, die ich kaum kannte und plötzlich fing es an. Mir wurde schwindelig, ich traute mich noch nicht mal mehr alleine auf Toilette zu gehen. Habe mich hingelegt und bekam Angst. Es wurde ein Notarzt informiert, aber es war alles in Ordnung. Ich nach Hause gefahren. Am nächsten Tag ging es mir noch genauso. Permanenter Schwindel. An diesem Tag sollte ich endlich meine Kartons packen, da ich in wenigen Wochen Zuhause ausziehen wollte um zum studieren in eine neue Stadt zu ziehen. Nachdem ich das so mehr oder weniger hinter mich gebracht hatte fuhr ich für geplante 2 Wochen als Betreuerin mit behinderten Kindern auf eine Kinderfreizeit. Auch hier wurde ich von permanentem Schwindel begleitet. Wurde vom Arzt krankgeschrieben, da ich eine Erkältung hatte und er es für möglich hielt, dass beides zusammenhängen könnte. Dieses Problem wurde jedoch sehr schnell nebensächlich, als mich meine Mutter anrief, dass mein Stiefvater im Koma läge, er habe einen Herzinfarkt gehabt. Ich machte mich natürlich sofort auf den Weg zurück zu meiner Mutter. Die Zeit war ein absoluter Alptraum und es vergingen Wochen in denen wir nicht sicher waren, wie es weitergehen sollte. Zum Glück wachte mein Stiefvater bald auf und es ging ihm gut. Wir waren super erleichtert. Ich zog daraufhin bald aus und bezog meine neue Wohnung in meinem Studienort, ca. 300 km von Zuhause entfernt. Ich lernte hier sehr schnell meinen Freund kennen. Doch schon eine Woche nach dem wir uns kennengelernt hatten ging es mir wieder richtig schlecht. Während wir einkaufen waren bekam ich ein komisches Gefühl im Gesicht. Mein halbes Gesicht wurde taub und mein Arm tat weh. Ich verfiehl in Panik, dachte an Schlaganfall oder Herzinfarkt. Also ratz fatz ins Krankenhaus. Es war alles okay. Hatte mich wohl nur aufgeregt. Am nächsten Tag ging es wieder. Der Schwindel jedoch blieb. Ich konnte seitdem jedoch keine Minute mehr allein in meiner Wohnung ohne meinen Freund bleiben. Im Endeffekt war ich aufgrund unterschiedlich großer Pupillen beim Augenarzt, darauf folgten mehrere MRTs. Alles ohne Befund. Ein Arzt äußerte den Verdacht auf versteckte Angststörung. Ich war von da an nicht mehr alleine, war fast jede Woche beim Arzt wegen irgendwelcher Verdachtskrankheiten. Ich brach mein Studium ab, mein Freund und ich zogen in die nähere Umgebung meiner Familie. Er arbeitet, ich studierte wieder. Soweit alles gut. Der Schwindel hat mich jedoch nicht wieder verlassen. Ich habe im April eine Verhaltenstherapie angefangen, was mich soweit auch ganz gut weitergebracht hat. Jedoch gab es in letzter Zeit wieder Rückschläge. Ich hatte einen Infekt, ich zitterte und habe mich aufgrund des Schwindels nicht mehr nach Hause getraut. Notarztwagen wurde gerufen, war aber alles okay, nur eben Infekt. Abgesehen davon wurde eine Langzeitblutdruckmessung gemacht, ich habe eher niedrigen Blutdruck. Nun bin ich total verwirrt, weiss nicht mehr was jetzt Kopfsache ist, was wirklich etwas zu sagen hat. Ich bin so verwirrt und durch den Wind. Gerade jetzt, wo es so heiß draußen ist. Ich weiss nicht mehr weiter und bin traurig, über mein eigenes Unvermögen.
Soviel zu meiner Person...entschuldigt den langen Text.
Vielleicht könnt ihr mir ja etwas zu euren eigenen Erfahrungen in dieser Hinsicht schreiben, wie unterscheidet ihr wirkliche Ursachen und Panik/Angst?
ich brauche mal dringend eine Meinung von Menschen, die sich in er Materie befinden
Meinen Freund will ich nicht länger damit belasten, meine Familie versteht es nicht und mein Therapeut ist gerade im Urlaub (mal wieder)!
Angefangen hat meine Leidengesgeschichte vor inzwischen fast genau 2 Jahren, also im August 2012. Ich hatte gefeiert und befand mich morgens um 10 in einer Wohnung mit einigen Menschen, die ich kaum kannte und plötzlich fing es an. Mir wurde schwindelig, ich traute mich noch nicht mal mehr alleine auf Toilette zu gehen. Habe mich hingelegt und bekam Angst. Es wurde ein Notarzt informiert, aber es war alles in Ordnung. Ich nach Hause gefahren. Am nächsten Tag ging es mir noch genauso. Permanenter Schwindel. An diesem Tag sollte ich endlich meine Kartons packen, da ich in wenigen Wochen Zuhause ausziehen wollte um zum studieren in eine neue Stadt zu ziehen. Nachdem ich das so mehr oder weniger hinter mich gebracht hatte fuhr ich für geplante 2 Wochen als Betreuerin mit behinderten Kindern auf eine Kinderfreizeit. Auch hier wurde ich von permanentem Schwindel begleitet. Wurde vom Arzt krankgeschrieben, da ich eine Erkältung hatte und er es für möglich hielt, dass beides zusammenhängen könnte. Dieses Problem wurde jedoch sehr schnell nebensächlich, als mich meine Mutter anrief, dass mein Stiefvater im Koma läge, er habe einen Herzinfarkt gehabt. Ich machte mich natürlich sofort auf den Weg zurück zu meiner Mutter. Die Zeit war ein absoluter Alptraum und es vergingen Wochen in denen wir nicht sicher waren, wie es weitergehen sollte. Zum Glück wachte mein Stiefvater bald auf und es ging ihm gut. Wir waren super erleichtert. Ich zog daraufhin bald aus und bezog meine neue Wohnung in meinem Studienort, ca. 300 km von Zuhause entfernt. Ich lernte hier sehr schnell meinen Freund kennen. Doch schon eine Woche nach dem wir uns kennengelernt hatten ging es mir wieder richtig schlecht. Während wir einkaufen waren bekam ich ein komisches Gefühl im Gesicht. Mein halbes Gesicht wurde taub und mein Arm tat weh. Ich verfiehl in Panik, dachte an Schlaganfall oder Herzinfarkt. Also ratz fatz ins Krankenhaus. Es war alles okay. Hatte mich wohl nur aufgeregt. Am nächsten Tag ging es wieder. Der Schwindel jedoch blieb. Ich konnte seitdem jedoch keine Minute mehr allein in meiner Wohnung ohne meinen Freund bleiben. Im Endeffekt war ich aufgrund unterschiedlich großer Pupillen beim Augenarzt, darauf folgten mehrere MRTs. Alles ohne Befund. Ein Arzt äußerte den Verdacht auf versteckte Angststörung. Ich war von da an nicht mehr alleine, war fast jede Woche beim Arzt wegen irgendwelcher Verdachtskrankheiten. Ich brach mein Studium ab, mein Freund und ich zogen in die nähere Umgebung meiner Familie. Er arbeitet, ich studierte wieder. Soweit alles gut. Der Schwindel hat mich jedoch nicht wieder verlassen. Ich habe im April eine Verhaltenstherapie angefangen, was mich soweit auch ganz gut weitergebracht hat. Jedoch gab es in letzter Zeit wieder Rückschläge. Ich hatte einen Infekt, ich zitterte und habe mich aufgrund des Schwindels nicht mehr nach Hause getraut. Notarztwagen wurde gerufen, war aber alles okay, nur eben Infekt. Abgesehen davon wurde eine Langzeitblutdruckmessung gemacht, ich habe eher niedrigen Blutdruck. Nun bin ich total verwirrt, weiss nicht mehr was jetzt Kopfsache ist, was wirklich etwas zu sagen hat. Ich bin so verwirrt und durch den Wind. Gerade jetzt, wo es so heiß draußen ist. Ich weiss nicht mehr weiter und bin traurig, über mein eigenes Unvermögen.
Soviel zu meiner Person...entschuldigt den langen Text.
Vielleicht könnt ihr mir ja etwas zu euren eigenen Erfahrungen in dieser Hinsicht schreiben, wie unterscheidet ihr wirkliche Ursachen und Panik/Angst?
18.07.2014 12:43 • • 21.07.2014 #1
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