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Hallo ich benötige hilfe, ich habe heute wieder den ganzen verdammten Tag verschiedene Symptome. angefangen hat es heute früh gleich, wo ich gemerkt habe ich habe so ein Blubbern in der brust, wie blasen die aufsteigen und das parallel zum normalen herzschlag. ist schwer zu beschreiben! Habe auch enge in der Brust, zittern, brennen im brustkorb, schmerzen in der brust, herzrasen was kommt und geht, atembeschwerden, schmerzen im linken Arm, komisches gefühl im kopf kaltschweißgefühl und vieles mehr. Man ich kann nicht mehr! Den ganzen verdammten tag geht's mir so sch. und ich komme da nicht raus, einfach nicht in mich reinzuhorchen. seit heute früh horche ich in meinem Körper rein und dann kam wohl die panikattacke heute nachmittag um 14 Uhr. schnelles herzrasen, Luft wurde komisch und allgemein die ganzen aufgezählten Symptome. Bin dann direkt zum Hausarzt und der hat Ekg geschrieben und Blutdruck kontrolliert. aber es war alles unauffällig. Ich bin gefühlt das 20. Mal in 4 Wochen da. Es wird aber immer nur ein verdammtes ekg geschrieben und alle 20 ekg waren unauffällig. am 1.4. bin ich endlich mal bei einer weiteren Untersuchung, Cardio-CT. Aber wie zur Hölle komme ich gedanklich da raus? Keine Ablenkung hilft, Meditation auch nicht. Ich halte es echt nicht mehr aus. Die Symptome kommen und gehen. jetzt gerade zitter ich, mir ist kalt, druck in der brust und schmerzen. Was ist denn los mit mir?

KENNT EINER VON EUCH DAS GENAU SO? Das es den Ganzen tag so geht und man nur reinhorcht und ständig die ganzen Symptome? Bitte helft mir.


Danke!

Gestern 17:28 • 28.03.2025 x 2 #1


12 Antworten ↓


Das wird sich nicht ändern, solange du weiter ständig in dich reinhorchst und jede Abweichung als Vorbote des Todes siehst.

Da helfen auch keine weiteren 20 EKG und auch nach dem Cardio-CT wirst du nur kurz Ruhe finden, weil du weiter reinhorchst und dann glaubst, dass etwas übersehen wurde oder etwas seitdem neu dazugekommen ist.

Was erwartest du denn, was der Hausarzt machen soll, wenn du mit den geschilderten Symptomen zu ihm kommst? Nach Fußpilz gucken? Du hast Symptome, die ja auch deienr Meinung nach auf Herzinfarkt oder Herzprobleme hindeuten. Also EKG und Blutdruck ist da das normale Prozedere. Und immer war alles ok, obwohl du ja die Symptome hattest.
Ein Cardio-CT wird auch noch gemacht. Was denn noch?

Solange du nicht akzetierst, dass deine Symptome psychisch verursacht werden, wird sich da nichts ändern.

Du bist 33. Da ist ein Herzinfarkt zwar möglich, aber eher unwahrscheinlich, wenn du nicht deutliche risikofaktoren hast.

Du hast jetzt innerhalb von 4 tagen drei Beiträge zu dem Thema eröffnet. Meinst du, das ist zielführend? Meinst du, du hörst jetzt was Anderes? Es wäre sinnvoller, EINEN Thread durchgängig weiterzuführen. Aber auch das hilft dir nicht weiter, weil die Symptome gleich bleiben und die Antworten auch.

A


Panikattacke ganzen Tag? Herzangst

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Ich kann Herzangst verstehen aber 20 EKG`s in so kurzer Zeit?

Das würde mein Hausarzt (zu Recht) nicht mitmachen,da wundere ich mich tatsächlich über die Geduld Deines Hausarztes.

Bei Angststörungen: Googel die Symptome und zack hast Du sie.

Vielleicht bringt Dir die weiterführende Untersuchung was,das wünsch ich Dir.
Dass Du dem Ergebnis dann trauen kannst,wenn nichts Körperliches festgestellt wird.

P.S.: Massive innere Anspannung verspannt den ganzen Körper und das ist dann auch fühlbar.

Ich kann dich leider sehr gut verstehen.
Ich habe auch eine Herzangst, die ich eigentlich erst gut in den Griff bekommen habe, aber dann hatte meine Mama was am Herz und schon kam die Angst richtig stark zurück.
Meine Symptome sind :
Herzstolpern
Ohnmachtsgefühl
Herzrasen
Benommenheit
Und manchmal auch ein komisches Gefühl in der Brust.
Manchmal kann ich mich beruhigen, wenn ich mich ablenke, und manchmal klappt einfach gar nichts, ich kann deswegen komplett verstehen, dass es für dich nicht leicht ist.
Aber denk immer daran, dass dein EKG zumindest unauffällig war, wenn es dich beruhigt, kannst du ja auch mal einen Herzultraschall machen lassen, aber dann sollte es auch wirklich reichen.
Jedes Mal zum Arzt zu gehen und ein EKG machen zu lassen, macht alles nur schlimmer.

Ich stell mir gerade eher die Frage, warum dein Hausarzt 20 ekgs bei dir macht. Er sollte doch eine Psychologische Grundausbildung haben und geschult sein, dass das nicht normal sein kann.

Mein Hausarzt hätte nach dem zweiten ekg in der kurzen Zeit ein ernstes wort mit mir gewechselt

So ein Hausarzt ist immer in einer Zwickmühle.

Der weiß natürlich spätestens seit dem zweiten EKG, da ist nichts.

Aber jetzt kommt der Patient wieder mit Herzinfarktsymptomen. Er könnte sagen, da ist nichts, das ist Psyche, geh nach Hause. Das Problem kommt dann, wenn eben doch was ist. Dann wird ihm vorgeworfen,d Ar. ein Patient mit Herzinfarktsymptomen kam und er ihn weggeschickt hat.
Daher nimmt er wahrscheinlich lieber das EKG auf sich und hat erstmal drei Tage Ruhe.

Allerdings sollte er sich schon einmal die zeit nehmen und den Patienten gründlich aufklären, dass alles in ordnung ist und die Symptome psychisch bedingt sind, sowie ihm weitere Schritte empfehlen.

Meine neuste Praktik ist,dass ich meiner Angst eine Stimme gebe.
Ich nenne diese Stimme in mir Angststimme.

Und wenn mir die Angststimme dann wieder einflüstern will,dass ich bald sterben muss,sage ich :
Die Angststimme hat nichts zu sagen.

Also man kann diese Stimme in sich zur Ordnung rufen.

Und wenn die Symptome kommen weiss ich,dass sich das aufgrund von Verspannungen und innerem Druck (Stress) auf körperlicher Ebene bemerkbar macht.

Zitat von Drkingschultz:
So ein Hausarzt ist immer in einer Zwickmühle. Der weiß natürlich spätestens seit dem zweiten EKG, da ist nichts. Aber jetzt kommt der Patient ...

Ja, das sehe ich auch so. Wenn keine Risiko Faktoren vorliegen sollte nach dem zweiten ekg Schluss sein oder man sollte eben eine weitere Diagnostik (echo, lzt ekg) durchführen. Aber immer ein Standard ekg zu schreiben, ist schon etwas seltsam.

Deine Werte wurden doch aber im kh überprüft. Ich habe gelesen, dass du auch desofteren in der Notaufnahme bist? Dort wurden ja sicher auch immer die herzparameter überprüft und auch dort bist du ohne Befund wieder entlassen wurden?

@Balticboy2025

Ganz ehrlich? Wann genau hast du eigentlich vor, mal erwachsen zu werden? Und bevor du das falsch verstehst: Das hat nichts mit Stärke oder Schwäche zu tun – das hat mit Verantwortung für sich selbst übernehmen zu tun.

Du bist jetzt 20 Mal beim Hausarzt gewesen. Zwanzig. In vier Wochen. Und jedes verdammte Mal war alles in Ordnung. EKG unauffällig. Blutdruck normal. Keine körperliche Ursache. Und trotzdem hängst du immer noch in der gleichen Schleife, hechelst hinter deinen Symptomen her, als würdest du jeden Moment umkippen. Merkst du eigentlich, was du da machst?

Du rennst mit Vollgas in die Wand – und hoffst, dass ein weiterer Arztbesuch plötzlich alles repariert. Spoiler: Wird nicht passieren.

Was du da erlebst, ist kein Herzanfall, kein Lungenversagen, kein geplatztes Aneurysma. Das ist eine handfeste psychische Erkrankung. Eine Angststörung, möglicherweise gepaart mit Panikattacken und Krankheitsangst. Und die gehören nicht zum Hausarzt, sondern zum Psychiater.

Und ja – das bedeutet, dass du aufhören musst, ständig auf Rettung von außen zu hoffen. Du musst endlich anfangen, Verantwortung zu übernehmen und den Weg zu gehen, der wirklich hilft. Nicht der, der kurzfristig beruhigt (EKG, Arzt, Forum, Rückversicherung), sondern der, der dich langfristig stabilisiert.

Du willst wissen, was „los mit dir ist“?
Ganz einfach: Du überwachst dich selbst in Dauerschleife, bis dein Nervensystem Amok läuft. Das ist kein Zufall, das ist ein hausgemachtes Dauerfeuer – und du bist derjenige, der es jeden Tag neu anzündet.

Also: Reiß dich zusammen. Hol dir Hilfe – die richtige. Nicht der 21. Arztbesuch, sondern ein klarer Schritt in eine psychiatrisch begleitete Therapie. Und hör auf, dich selbst weiter zu zerstören, nur weil du Angst hast, einen echten Schritt zu machen.

Und zu deinen gescheiterten „Atemübungen“ und der Meditation:
Du denkst, du scheiterst – dabei wendest du sie nur im falschen Moment an. Und nicht konsequent genug.

Du bist mit deinem Kopf im vollen Alarmmodus, mitten im psychischen Flächenbrand, in deinem Nervensystem tobt Krieg – und du versuchst ernsthaft, da mit ein bisschen ruhigem Ein- und Ausatmen gegenzusteuern? Das ist wie: „Ich sitz im Bunker, draußen schlagen die Granaten ein – und ich versuche, mit Räucherstäbchen den Frieden herbeizuatmen.“

Das funktioniert, wenn man das 1. In ruhigen Phasen übt, 2. Dran bleibt, 3. Sich nicht währenddessen die ganze Zeit selber scannt ob es schon besser ist und 4. Nicht direkt danach (oder sogar noch währenddessen) in die nächste Katastrophe katapultiert.

Es Funktioniert nicht, Weil dein System in dem Moment keinen Zugang zur Entspannung hat. Dein Gehirn ist im Überlebensmodus, da wird alles blockiert, was nicht überlebenswichtig ist – inkl. Rationalität, Logik und Körpergefühl.

Atemübungen und Meditation helfen nicht, wenn du im vollen Panik-Modus bist. Sie helfen, wenn du vorher anfängst – wenn du regelmäßig trainierst, bevor die Hölle losgeht. Wie ein Feuerwehrmann, der das Löschen übt, bevor’s brennt.

Was du also brauchst, ist kein weiterer Versuch, dich in der Panik zu beruhigen – sondern eine Struktur, die dich langfristig stabilisiert. Und dafür brauchst du keinen neuen Trick, sondern einen klaren Plan. Therapie. Psychiater. Kein Umweg

@Balticboy2025

Hallo, ich kann dir versichern dass du nicht alleine bist mit diesen Ängsten. Ich kann dir den Tipp geben, dass bei einem Herzinfarkt ganz schlimme Schmerzen entstehen und du sofort merkst dass etwas lebensbedrohlich ist.
Da du aber das Gefühl der Panikattacke sehr gut kennst kannst du das auch gut unterscheiden.
Ich kann dir das Buch DARE empfehlen es hat mir wirklich sehr viel Geholfen. Alles Gute

@Balticboy Ich kenne Dich nicht aber irgendeine Art von Struktur muss da glaub ich wirklich unbedingt rein.

Wenn man sich selbst den ganzen Tag beobachtet (und jede Regung des eigenen Körpers) ist das glaub ich für niemanden hilfreich,der an einer Angststörung leidet.

Ich kann verstehen,dass bei Dir immer noch eine Restangst bleibt.
Aber wieviele Untersuchenungen und Ärzte sollen Dir die nehmen?

Es gibt niemals eine hundertprozentige Sicherheit und ich glaube,das ist der Punkt,den man auch final mal akzeptieren muss.

Ich schliesse mich @WayOut an,dass das behandlungsbedürftig ist,was Du erlebst.
Aber eben wirklich auf psychischer Ebene.

Und das braucht einen gewissen Mut,darauf mal zuzugehen.
An das Innere.

Dein Körper schüttet in Stress und Angstsituationen Cortisol aus und dieses Hormon begünstigt einen hohen Puls, also völlig normal.
Irgendwas muss dich getriggert haben, dass du in diese Angst gerutscht bist. Was gut hilft ist Joggen. Das baut Adrenalin aus und musst es regelmässig machen.
Ich weiss es ist nicht einfach, aber du bist mit diesem Problem nicht allein


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Dr. Christina Wiesemann
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