Hallo,
ich bin neu hier und weiß auch ehrlich gesagt nicht ob das hier rein passt. Allerdings würde ich mir gerne etwas von der Seele reden und einen anderen Blickwinkel erhalten.
In meinem Beruf (ich bin Informatikerin) habe ich gelernt, dass Jemandem von einem Problem zu erzählen oftmals bereits die Lösung bringt. Nur leider ist eben dieses reden mein größtes Problem.
Ich habe in der Vergangenheit mit einer Essstörung zu kämpfen gehabt, allerdings bin ich inzwischen auf dem Weg der Besserung und eigentlich ganz zufrieden mit dem, was ich erreicht habe.
Gestern hatte ich einen kleinen Rückfall, den ich aber als nicht weiter schlimm abgetan habe.
Mein Problem liegt an ganz anderer Stelle:
Personen die mir sehr wichtig sind haben das gestern mitbekommen und wollten nun mit mir reden. Sie versuchen mir zu helfen das ist mir klar und ich bin ihnen wahnsinnig dankbar dafür. Allerdings sobald sie (oder irgendwer anders) mich auf meine Probleme oder Fehler ansprechen, mache ich ohne es zu wollen dicht. Ich verkrampfe mich komplett und bekomme keinen Ton raus. Das war schon immer so, selbst als ich noch ein Kind war. Wenn jemand versucht mir zu helfen erstarre ich. Ich schreie Ihnen in Gedanken meine Antworten entgegen bekomme aber keinen Ton über die Lippen. Ich sitze einfach nur noch da und starre Löcher in die Luft.
Ich habe schon mehrfach versucht diese Blockade schriftlich zu umgehen und ihnen wenn ich alleine bin einen Brief oder dergleichen zu schreiben, aber sobald ich beginnen will verfalle ich wieder in meine Starre.
Das passiert mir in letzter Zeit ziemlich häufig, nicht nur wenn ich auf etwas angesprochen werde, nein auch wenn ich etwas ansprechen will.
Ich versuche zum Beispiel mich seit Ewigkeiten zu outen aber immer wenn ich es tun will friere ich ein. Und das obwohl ich weiß, dass sie wirklich positiv reagieren würden also kann es auch keine Angst vor der Reaktion sein. (tatsächlich ist das hier das erste mal, dass ich jemandem außer mir selbst erzählt habe, dass ich gleichgeschlechtlich bin aber das nur so nebenbei).
Bei dem sehr einseitigen Gespräch über meinen Rückfall war es aber so extrem wie schon lange nicht mehr meine Kehle war wie zugeschnürt, mir liefen stumme Tränen aus den Augen und ich habe meine Hand so stark verkrampft, dass sich meine Fingernägel in meine Handflächen gebohrt haben.
Vielleicht weiß ja jemand hier was das bedeutet. Vielleicht war jemand in einer ähnlichen Situation und hat es rausgeschafft. Vielleicht bin ich hier auch komplett falsch, aber dann könnte ich wenigstens meine Gedanken etwas sortieren.
Mit besten Grüßen
Lizzy
ich bin neu hier und weiß auch ehrlich gesagt nicht ob das hier rein passt. Allerdings würde ich mir gerne etwas von der Seele reden und einen anderen Blickwinkel erhalten.
In meinem Beruf (ich bin Informatikerin) habe ich gelernt, dass Jemandem von einem Problem zu erzählen oftmals bereits die Lösung bringt. Nur leider ist eben dieses reden mein größtes Problem.
Ich habe in der Vergangenheit mit einer Essstörung zu kämpfen gehabt, allerdings bin ich inzwischen auf dem Weg der Besserung und eigentlich ganz zufrieden mit dem, was ich erreicht habe.
Gestern hatte ich einen kleinen Rückfall, den ich aber als nicht weiter schlimm abgetan habe.
Mein Problem liegt an ganz anderer Stelle:
Personen die mir sehr wichtig sind haben das gestern mitbekommen und wollten nun mit mir reden. Sie versuchen mir zu helfen das ist mir klar und ich bin ihnen wahnsinnig dankbar dafür. Allerdings sobald sie (oder irgendwer anders) mich auf meine Probleme oder Fehler ansprechen, mache ich ohne es zu wollen dicht. Ich verkrampfe mich komplett und bekomme keinen Ton raus. Das war schon immer so, selbst als ich noch ein Kind war. Wenn jemand versucht mir zu helfen erstarre ich. Ich schreie Ihnen in Gedanken meine Antworten entgegen bekomme aber keinen Ton über die Lippen. Ich sitze einfach nur noch da und starre Löcher in die Luft.
Ich habe schon mehrfach versucht diese Blockade schriftlich zu umgehen und ihnen wenn ich alleine bin einen Brief oder dergleichen zu schreiben, aber sobald ich beginnen will verfalle ich wieder in meine Starre.
Das passiert mir in letzter Zeit ziemlich häufig, nicht nur wenn ich auf etwas angesprochen werde, nein auch wenn ich etwas ansprechen will.
Ich versuche zum Beispiel mich seit Ewigkeiten zu outen aber immer wenn ich es tun will friere ich ein. Und das obwohl ich weiß, dass sie wirklich positiv reagieren würden also kann es auch keine Angst vor der Reaktion sein. (tatsächlich ist das hier das erste mal, dass ich jemandem außer mir selbst erzählt habe, dass ich gleichgeschlechtlich bin aber das nur so nebenbei).
Bei dem sehr einseitigen Gespräch über meinen Rückfall war es aber so extrem wie schon lange nicht mehr meine Kehle war wie zugeschnürt, mir liefen stumme Tränen aus den Augen und ich habe meine Hand so stark verkrampft, dass sich meine Fingernägel in meine Handflächen gebohrt haben.
Vielleicht weiß ja jemand hier was das bedeutet. Vielleicht war jemand in einer ähnlichen Situation und hat es rausgeschafft. Vielleicht bin ich hier auch komplett falsch, aber dann könnte ich wenigstens meine Gedanken etwas sortieren.
Mit besten Grüßen
Lizzy
15.05.2019 20:41 • • 16.05.2019 x 1 #1
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