Zitat von Abendschein: Diese Angst von der ich spreche, ist nicht mit der normalen Angst zu vergleichen. Ich spreche von der krankhaften Angst auf die ich gerne verzichten würde. Sie warnt mich nicht,sie belastet mich.
Auf Deine Aussage kann ich mehrere Antworten geben.
Zunächst einmal frage ich Dich. Was emfindest Du als eine normale Angst?
Und was empfindest Du als eine krankhafte Angst?
Als unsere Angst bezeichnen wir
hauptsächlich ein bestimmtes Gefühl.
Unsere Gefühle entstehen in unserem
Unterbewusstsein. Unsere Gefühle erscheinen meistens,
ohne das wir absichtlich (gemeint ist bewusst gedacht) etwas dazu beitragen.
Plötzlich ist sie da, die Angst. Mal eher schwach. So richtig haben wir das Angstgefühl manchmal
noch gar nicht bemerkt. Irgendwie fühlt man es unterschwellig. Warum ist es da, dieses Gefühl?
Und manchmal meldet sich dieses Angstgefühl auch sofort richtig stark. Und dazwischen gibt
es viele Stufen, von leicht bis fast unertäglich.
Ist eine schwache Angst normal? Ist eine starke Angst unnormal?
Wer sagt mir nun, welche Angst wird normal sein? Und wo genau beginnt sich dieses
Angstgefühl krankhaft anzufühlen?
Da kenne ich , so glaube ich, gar keinen so richtigen Unterschied. Ist die Bewertungs - Grenze
hier nicht fließend? Bestimmt bekommt man von 10 Personen mindestens 6 verschiedene
Antworten dazu..
Zitat von Abendschein: Diese Angst ist mir vertraut und dennoch verabscheue ich sie. Urvertrauen kenne ich nicht. Mir wurde die Angst beigebracht. Leider.
Dazu kann ich erst einmal wenig sagen. Unsere Gefühle steuern uns täglich
ohne Pausen in den
unterschiedlichsten Lebens-Situationen. Weniger unsere Gedanken steuern uns.
Obwohl wir das überwiegend glauben.
Hauptsächlich steuern uns ständig nur unsere Gefühle.Ist es deshalb gut für mich, wenn ich ein Gefühl grundsätzlich versuche abzulehnen? Es sogar
zu verabscheuen?
Nun gibt es aber noch etwas, was man auch eine zweite Art von Angst nennt.
Hier kommt es darauf an,
wo diese Angst entsteht.Darauf gehe ich im folgenden Text ein.