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Hallo zusammen, Ich fühle mich so als wenn ich zu gesund für eine Tagesklinik bin also ich finde ich passe hier nicht rein. Einmal zu meiner Symptomatik: ich habe seit 2 Jahren eine Panikstörung und bin auch seit 1,5 Jahren in Therapie und dort habe ich wirklich viel erarbeitet und mir viel wieder zurück gekämpft auch keine Panikattacken mehr. Dann hatte ich mich endlich vor kurzem dazu entschieden Antidepressiva (Escitalopram) zu nehmen und habe leider gemerkt das dies nicht das richtige Medikament für mich war.
Trotzdem möchte ich gerne noch weiter schauen welches Medikament zu mir passt. Ich bin der Auffassung das ich es mit meiner Panikstörung schon sehr gut im griff habe und auch stabil bin was auch meine Therapeutin meint. Trotzdem hat sie natürlich einen TK Aufenthalt befürwortet. Jetzt bin ich seit 2 Wochen in der Tagesklinik und fühle mich so als ob ich hier nicht hingehören würde, es ist so das ich bis jetzt nur ambulante Therapie hatte und dann halt meine eigenen Expositionsversuche dazu gekommen sind wo ich mich immer meiner Angst gestellt habe. Das Problem ist das ich auf einem super Weg war/bin und schon viel erreicht habe und mich selbst auch sehr gut kenne und einschätzen da stimmt auch meine Therapeutin zu. Ich hoffe ihr könnt verstehen was mein Problem ist, vielleicht war das bei dem ein oder anderen von euch auch so das ihr auch so gefühlt habt. Ich finde das ich durch die 1,5 Jahre Therapie stabil bin und auf einem gut Weg bin durch mein Eigeninitiative. Meine Therapeutin ist sogar der Auffassung das ich auch keine Medikamente brauche aber das möchte ich von mir selbst aus gerne probieren.
Ich freue mich auf eure Antworten

20.03.2025 13:48 • 24.03.2025 #1


28 Antworten ↓


@Mimi477

Arbeitest Du denn sonst?

Denn die Tagesklinik hilft ja auch ungemein dass meine eine Struktur hat, am Ende meines Aufenthaltes war ich dankbar, dass ich dich noch da war eben wegen der Struktur.

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Zu stabil für Tagesklinik

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@Luce1
ja ich bin 18 und mache eine Yogalehrer Ausbildung die mir sehr gefällt und das ich diesen Schritt überhaupt schon geschafft habe ist für mich auch ein Riesen Erfolg weil ich durch die Panikattacken auch keine geregelten Alltag bekommen habe. Die Ausbildung mache ich zwar online aber es gibt mir schon ein gutes Gefühl das ich einen Alltag habe

Ich habe auch das Gefühl das ich jetzt hier in der Tagesklinik wieder gemerkt habe wieviel ich schon kann und wie viel ich schon erreicht habe und durch diese 2 Wochen habe ich realisiert das ich es auch alleine schaffen kann so wie ich es davor auch geschafft habe. Grund für die Tagesklinik war eigentlich das ich vor 4 Monaten so einen kleinen Rückschlag hatte und keine Struktur hatte. Dann kam die lange Wartezeit und in Der Zeit hab ich mir halt so viel wieder erkämpft. Ich bin auch total am Ende weil ich mit den starken Krankheitsbilder der mltpatienen nicht umgehen kann

Und machst du die Ausbildung online weiter?
Hast du schon eine Ausbildung gemacht?
Bist du noch über deine Eltern versichert?

Bist du arbeitslos gemeldet?

Was hast du vor zu machen/Ausbildung unabhängig von yogalehrer
Wieso kam denn das Thema überhaupt auf mit der Klinik?

Höre auf dein Bauchgefühl

@Burn die Ausbildung mache ich aufjedenfall zu Ende ist auch meine erste Ausbildung undicht wollte gerne erstmal ein Standbein haben damit mir das auch wieder Selbstbewusstsein gibt und dann Weiterbildungen in dem Bereich machen und natürlich dort dann auch arbeiten. Das Thema Tagesklinik kam hauptsächlich auf dadurch das mir Struktur fehlte welche ich aber jetzt wieder zurück erlangt habe. Und da die Wartezeit dann halt so lange war wollte ich den Aufenthalt jetzt trotzdem gerne anfangen aber habe sehr schnell gemerkt das ich dort überhaupt nicht hingehöre

@Ulrike1 Liebe Ulrike, das Problem ist leider das meine Eltern sehr am Rad drehen und sauer sind über das was ich berichte und das ich eigentlich aufhören möchte. Sie drohen damit mich rauszuschmeißen und mich nicht mehr zu unterstützen

Dann erkläre das genau so deinen Eltern. Was meint deine Therapeutin dazu, wegen Abbruch?

Besprich das doch am besten mit deinen Behandlern in der Klinik.
Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass Sie dich nach den 2 Wochen entlassen können.
Du klingst ja wirklich sehr zuversichtlich und scheinst auch zu erkennen, woran es liegt wenn es mal nicht so gut läuft.
Das wäre dann ein Beenden deines Aufenthaltes und kein Abbruch.

Aber du wolltest ja gerne ein anderes Medikament probieren.
Es macht ja Sinn, dass du noch solange in der Tagesklinik bleibst, bis ihr ein für Dich passendes Medikament gefunden habt.
Die Einschleichphase kann ja immer mal holperig sein.
Da ist es besser, wenn du dann Ansprechpartner in der Klinik hast.

Mir selber ging es mal zu schlecht, weshalb Sie mich nicht in der Tagesklinik aufgenommen haben.
Genau anders herum.

@NoNameUser ich sehe es nämlich auch so das ich gut weiß woran es liegt wenn es mal nicht so gut läuft. Problem ist jetzt gerade halt wirklich nur meine Eltern und weil ich ja quasi von ihnen abhängig bin und sie halt brauche

Sprich mit den Ärzten, was Sie dir empfehlen. Wenn die Ärzte einer Entlassung zustimmen, gibt es für deine Eltern keinen Grund zu mäkeln.
Wenn es darauf hinausläuft, dass Du dich selber entlässt, also ohne Zustimmung gehst....sieht es schon anders aus.

Da du ja aber noch ein Medikament möchtest, bist Du vielleicht doch noch nicht sooo stabil?
Vielleicht fitter als die Mitpatienten aber noch nicht fit genug. (?)
Ärzte fragen

@NoNameUser ich möchte eigentlich nur gerne Medikamente gegen meine somatische Beschwerden bekommen da ich die Panik ganz gut im griff habe

@Mimi477 also ich meine du bist immer noch ein freier Mensch in diesem Land und kannst entscheiden. Wenn du meinst das ist nix für dich, kannst du jederzeit abbrechen und gehen. Du bist ja nicht im Knast. ‍️

@Lars1980 ja aber meine Eltern sind das Problem für die bin ich dann total unten durch und dann steh ich da

@Mimi477 dann zieh halt durch. Man ist ja nicht ewig da. Ich war 11 Wochen in der TK weils mir so schlecht ging. Da waren aber auch Kandidaten die waren nur 6 Wochen dort. Kommt immer drauf an wie es einem geht, was man selber will und was die Betreuer empfehlen. Und wenn die Mitarbeiter dort meinen du kannst nach 6 Wochen verduften und du bekommst das ja auch schrifltich, können deine Eltern ja nix sagen.

Die Frage wäre ja wirklich, ob die in der Klinik einen klaren Plan haben, warum eine weitere Behandlung Sinn machen würde. Wenn man da auf einen gemeinsamen Nenner käme, und quasi ein Ziel definiert, das noch erreicht werden soll, dann könnte man ja einen Zeitraum vereinbaren, bis zu dem man das durchzieht.

Wenn du dich aber komplett unwohl fühlst, und nach eigener sachlicher Überprüfung den Eindruck hast, das bringt dir nichts mehr, und von ärztlicher Seite gibt es auch nicht den dringenden Rat, unbedingt zu bleiben, dann kann man ja eigentlich nichts falsch machen wenn man das beendet.

Im Entlassungsbericht sollte aber auf keinen Fall stehen, gegen den ärztlichen Rat auf eigenen Wunsch abgebrochen. Das beunruhigt dann natürlich die Angehörigen, und das mag wahrscheinlich auch die Krankenkasse nicht so gern.
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Also so ganz schlau werde ich jetzt nicht aus deinem Posting. Yogalehrer ist zwar wenn man das so sagen mag ein „Beruf“ aber es ist keine Ausbildung die anerkannt ist im klassischen Sinne. Du bekommst dafür ja wahrscheinlich kein Azubi Gehalt. Wer bezahlt denn den yogalehrer als Ausbildung?

Und wann ist die Ausbildung? Abends oder Wochenende?

Krankenkasse ist auch so ein Thema wer bezahlt die denn? Ich vermute da du so jung bist deine Eltern und du bist über diese versichert?

Eine Tagesklinik kann schon gut sein. Somit würde ich sagen die ersten vierzehn Tage mal durchhalten. Vorallen wenn du tatsächlich noch neue medis nehmen willst. Zudem kannst du so Struktur üben. Jeden Tag aufstehen etwas „ schaffen „‚an dir arbeiten.

Sechs Wochen sind dann ja auch schnell rum.
Ich glaube um ehrlich zu sein du wirst schon deine Leidensgeschichte haben und auch somatoforme Störungen haben ja ihren Ursprung und brauchen ebenfalls Zeit zum heilen.

Klinik könnte dich somit eher noch unterstützen und du kannst noch mal überlegen welche Schritte du dann weiter gehen willst. Eine Lehre oder evtl Studium etc

Ich würde sagen, ziehe die TK durch.

Vermutlich bist Du abhängig von Deinen Eltern, weil Du noch bei Ihnen lebst und sie Dir u. A. eine private Yoga-Ausbildung finanzieren. Sie möchten (aus Ihrer Sicht) natürlich nicht umsonst zahlen, fürchten es aber, weil sie Dich noch für etwas instabil halten. Und nicht zu vergessen: Du bist ihr Kind! Auch wenn sie Dir mit Rauswurf drohen, so haben sie eigentlich nur Angst um Dich.

Hinsichtlich der TK: Versuche mal, es anders zu sehen. Wenn Du tatsächlich so stabil bist wie Du schreibst, dann könntest Du mit Deinen Erfahrungen und Deiner Sichtweise eine große Bereicherung für die MitpatientInnen sein. Das ist doch auch was Wert, findest Du nicht?

LG, Perle

@Perle Danke für die Antwort!
Ich habe heute nochmal ein Gespräch mit meinen Therapeuten und dann denke ich das ich weiter mache. Ich verstehe meine Eltern und auch was sie mir sagen wollen und das sie eigentlich nur große Angst um mich auch haben. Aber wie du schon sagst wenn ich für meine mitpatienten auch eine Bereicherung sein kann und ihnen positive Sachen schildern kann dann ist das auch ein Erfolg für beide Seiten. Mir fällt es nur leider auch sehr schwer in der Gruppe mit den anderen Patienten zu sein weil ich Angst habe das mich das triggert und ich eine schwere Erkrankung bekomme als die Panikstörung die ich jetzt schon hab

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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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