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Hallo zusammen

Ich bin wegen einer Angststörung bereits in psychotherapeutischer Behandlung. Meine Therapeutin und ich sind jetzt zu dem Schluss gekommen, dass ich womöglich von einer zusätzlichen medikamentösen Therapie profitieren würde. Ich habe mich daher auf die Suche nach einem niedergelassenen Psychiater gemacht (meine Therapeutin verschreibt keine Medikamente). Leider ist überall ein Aufnahmestopp und die nächsten freien Termine erst wieder in 3-4 Monaten.
Deswegen habe ich auch in der Ambulanz meiner nächsten Uniklinik angerufen und dort einen frühen Termin bekommen.
Nun meine Frage wie läuft das da ab? Brauche ich einen Brief von meiner Therapeutin? Oder sage einfach: Habe Diagnose X und brauche jetzt Medikamente?

09.02.2025 20:34 • 24.02.2025 #1


3 Antworten ↓


@CortisolFlood Ich war auch in einer Institutionsambulanz als ich ein Medikament eindosieren wollte. Ich hatte keine schriftliche Diagnose und keinen Bericht meiner Therapeutin. Die Psychiaterin hat ca. 30 Minuten mit mir gesprochen und dann ein Medikament für mich ausgesucht. Sie hat sich da selbst eine Meinung gebildet und eine eigene Diagnose gestellt.

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Termin in Klinikambulanz - Wie läuft das ab?

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Zitat von Kruemel_68:
@CortisolFlood Ich war auch in einer Institutionsambulanz als ich ein Medikament eindosieren wollte. Ich hatte keine schriftliche Diagnose und keinen ...

War bei mir genau so und war eine sehr gute Entscheidung, dort hinzugehen.

Generell unterscheidet sich ja die Behandlung in einer PIA nicht von der, die einem bei einem niedergelassenen Psychiater zu Teil wird. Ist man einmal einem Psychiater in der PIA zugewiesen, bleibt es üblicherweise dabei, so lange Dieser in der PIA tätig ist.
Der Vorteil einer PIA liegt unter Umständen daran, das PIAs eben auch Psychotherapeuten vorhalten, die man konsultieren könnte und ein erweitertes Spektrum anbieten können, was Therapien angeht, so sie es denn können.

Bei meiner PIA wurden die Gruppensitzungen und die Ergotherapie Angebote gecancelt, weil das Personal fehlt. Wird sowas angeboten, dann entscheidet man aber trotzdem selbst, ob man es nutzen möchte oder nicht. Ich nutze beispielsweise die bei uns ansässige Therapeutin nicht mehr, aber bin regelmäßig bei meiner dortigen Psychiaterin.





Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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