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Hallo liebe Forengemeinde!

Ich habe eine Weile nachgedacht ob und wie ich mein Problem am besten beschreibe. Ich habe unter anderem eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung, Sozialphobie und PTBS. Alles hier genannte spielt im folgenden Thema wahrscheinlich eine Rolle und greift ineinander. Auch wenn ich einen Großteil meiner Problematiken mittlerweile relativ gut kompensiert bekomme, an einigen Stellen hakt es noch gewaltig und es schränkt mich meiner Meinung nach sehr ein.

Das Problem bezieht sich auf Gespräche jeglicher Art, mit mir angenehmen sowie unangenehmen Personen. Die Körpersymtome sind dabei immer gleich: Unerträgliche Hitzewallung, Probleme Augenkontakt zu halten, trockener Mund, Gefühl eines Kloßes im Hals und teilweise unruhiges Hände- und Beinezittern, hinzu kommt teilweise Stottern und eine Art Gedächtnisverlust. Letzteres bedeutet, ich kann die Themen über die gesprochen wurde zwar noch benennen, aber ich weiß teilweise nicht mehr was derjenige darüber gesagt hat, Details sind einfach nicht mehr abrufbar. Bei Leuten die mir unangenehm sind ist mir das ja noch großteils egal wenn ich mich nicht mehr daran erinnere, bei Leuten die mir angenehm sind aber selbstverständlich nicht da das eine Unaufmerksamkeit oder Desinteresse impliziert. Unaufmerksam bin ich vielleicht tatsächlich weil mein Kopf in diesem Moment mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist, aber keinesfalls desinteressiert. Einen Unterschied stelle ich dabei aber in den Gedanken fest die ich habe wenn ich mit solchen Personen spreche. Ich versuche das mal anhand zweier Beispiele zu erläutern:

Beispiel mit angenehmer Person:

Ich war mit meinem Sohn auf dem Spielplatz. Es waren auch Kindergartenfreunde meines Sohnes dort und einer der Väter von ihnen kam auf mich zu und setzte sich zu mir auf die Bank. Wir sprachen von der Arbeit, über die Kinder, über bevorstehende Einschulung und unsere Hobbys. Es war sogesehen ein für mich angenehmes Gespräch, ich spürte aber diese Anspannung weil ich das Gefühl hatte eine Erwartungshaltung seinerseits erfüllen zu müssen. Er wollte mit mir sprechen und kam auf mich zu, heißt, ich musste in dem Moment mit ihm reden. Das er das wollte war mir auch nicht unangenehm, aber ich initiiere gern selbst Gespräche, eben wenn ich sogesehen dazu bereit bin. Ich brauch dafür einen guten Tag und freien Kopf, aber das wissen ja die Leute nicht. Körperliche Symptome habe ich genannt, auf die hat er mich aber nicht angesprochen (entweder nicht bemerkt oder er hat drüber hinweg gesehen, er ist ansich eine lockere Person der ich zutraue das sie Menschen nicht auf ihre Schwächen reduziert und sowas dann einfach ignoriert).

Meine Gedanken bei der Situation waren folgende:

Ich möchte gern mit ihm reden, aber ich habe Sorge das meine Stimme versagt.

Ich möchte gern soviel wie möglich vom Gespräch für mich mitnehmen und mir merken.

Ich möchte nicht das er meine Angespanntheit als Unlust am Gespräch und Kontakt wahrnimmt und auf sich bezieht.

Die Angespanntheit begann in dem Moment spürbar als er sich sogesehen mit mir zum Gespräch vernetzt hat, ich also merkte, er möchte jetzt etwas von mir und sich unterhalten.

Beispiel mit unangenehmer Person:

Ich saß alleine im Park auf einer Bank und las ein Buch. Plötzlich setzte sich eine Person ohne mich vorher anzusprechen neben sich und ich merkte das sie mich ansah. Sie meinte: Wir kennen uns doch, oder? Du bist doch XY! Ich habe dann gemerkt das es ein ehemaliger Mitpatient gewesen ist den ich bei einem meiner Klinikaufenthalte kennengelernt habe. Damals waren wir soweit okay miteinander, wir haben ab und an miteinander gesprochen und haben uns verstanden. Mein Bauchgefühl hat aber angeschlagen und gesagt: Irgendwas stimmt nicht, sei mal vorsichtig bei dem. Er hatte ein B. in der Hand, trank immer wieder relativ hastig und in schnellen Stücken. Er sprach sehr leise und schnell sodass ich kaum ein Wort verstand, ich merkte aber das er der Welt gegenüber wahnsinnig negativ eingestellt ist. Er sprach von Aggressionsproblemen die er hat, das er Gegenstände kaputtmacht und ihm angeraten wird das er wieder eine stationäre Therapie beginnen soll, er aber keine Lust darauf hat weil er meint, er komme damit alleine klar- *beep* und trinken würden ihn gut runterbringen. Er quatschte mich also voll und ich hatte in diesem Moment folgende Gedanken:

Ich will nicht mit ihm reden. Wie ziehe ich mich jetzt am besten aus dieser Situation zurück?

Er sagt, er hat Aggressionsprobleme. Irgendwie habe ich die Befürchtung das irgendetwas was ich sage ihn so triggern könnte das er seine Beherrschung verliert.

Vielleicht ist er ein guter Mensch und wirklich nicht gefährlich, ich will ihm kein Unrecht tun und doch kann ich gegen mein Bauchgefühl nicht angehen. Das betrübt mich.

Wie erwähnt, die körperlichen Symptome sind gleich, aber die Gedanken sind andere und doch finde ich beide in ähnlicher Weise erdrückend, jeweils auf andere Art. Sie überfordern mich und ich bin- sowohl bei angenehmen als auch unangenehmen Leuten- froh wenn ich da raus bin.

Wie kann ich mein Mindset so drehen das ich vielleicht auch Einfluss auf meine körperlichen Symptome nehmen kann um sie runterzudrücken? Warum ist das so das mir selbst angenehme Personen so negative Symptome auslösen? Was kann ich gegen diesen Gedächtnisverlust unternehmen und wie kann ich einem Gespräch das ich gut finde zugewandter sein um die Information besser verarbeiten zu können?

Ich danke schonmal sehr für euer Feedback!

Heute 10:56 • 04.04.2025 #1


13 Antworten ↓


Tatsächlich hätten früher beide beschriebenen Situationen von mir sein können.
Wenn du jemanden magst, fühlst du dich unter Druck gesetzt, dass der andere dich hoffentlich auch mag. Dass du dich nicht blamierst, du versuchst so sehr darauf zu achten keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen, dass es beinahe unmöglich ist, dass es nicht auffällt. In dem Fall war es (zumindest bei mir damals) noch doppelter Druck, da man auch nicht möchte, dass nachher das Kind darunter leidet, weil man einen schlechten Eindruck bei dem Elternteil des Freundes hinterlassen hat.
Bei der zweiten Begegnung kann ich dein Unbehagen auch gut verstehen und es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn jemand sich so verhält, dass da die Alarmglocken angehen.
Das Problem ist, dass du einfach alles viel zu sehr zerdenkst. Viel zu weit denkst, statt einfach nur ein normales Gespräch zu führen. Man selber analysiert ja auch nicht jede einzelne Bewegung des Gegenübers im Normalfall.

Leider kann man gegen dieses zerdenken in dem Moment nicht viel machen. Es ist nicht unüblich und da hilft eigentlich nur üben.
Je mehr du auf Menschen zugehst, mit fremden Menschen sprichst, desto besser wird es werden. Bei mir war es der Aufstieg im Job, der am Ende dafür gesorgt hat, dass das alles weggeht. Es war eine Qual, aber es blieb mir nichts anderes übrig. Ich musste mit fremden Leuten sprechen, in Versammlungen vor fremden Menschen Aufträge halten etc. Ich kann dir sagen, dass ich dabei auch einen trockenen Mund hatte, herzrasen, Schweißausbrüche etc. Meine Kollegin (die mittlerweile von meinen ganzen Probleme weiß) sagt heute, dass man das so gut wie nicht gemerkt hat. Etwas überdreht/aufgeregt und das war’s.
Du kannst daran arbeiten. Fang in alltäglichen Situationen damit an und vergiss dabei nicht dir zu sagen, dass andere nicht sehen können, dass dein Mund trocken ist oder dein Herz rast. So viele Menschen sind so oft aufgeregt und wir merken das überhaupt nicht.

A


Befangenheit in Gesprächen

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Zitat von Afraid:
Wenn du jemanden magst, fühlst du dich unter Druck gesetzt, dass der andere dich hoffentlich auch mag.

Genau das ist es. Nicht indem ich mich verbiege und mich an ihn anpasse oder anbiedere (dann würde er ja eine falsche Person mögen die ich gar nicht bin), sondern eben so wie ich bin. Einen Anspruch darauf habe ich nicht, den Wunsch danach aber natürlich schon.

Zitat von Afraid:
da man auch nicht möchte, dass nachher das Kind darunter leidet, weil man einen schlechten Eindruck bei dem Elternteil des Freundes hinterlassen hat.

Das ist das nächste, es fällt mit Pech auf mein Kind zurück was ja nochmal so ein Zusatzgedanke und eine weitere mögliche Belastung ist. Wenn meine Ex-Partnerin mit den Leuten spricht kriegt sie immer das Feedback das ich nett und aufgeschlossen wäre und das freut mich natürlich, aber es erreicht den Kopf nicht in dem Maße das ich beruhigter sein kann...

Zitat von Afraid:
Das Problem ist, dass du einfach alles viel zu sehr zerdenkst. Viel zu weit denkst, statt einfach nur ein normales Gespräch zu führen.

Ganz genau, das habe ich auch schon erkannt. Wenn ich das Gespräch selbst initiiere ist das auch teilweise anders, da bin ich deutlich gelöster, aber wenn mich da jemand von sich aus reinzieht, ich also quasi unvorbereitet bin ist das ungleich schwerer.

Zitat von Afraid:
Je mehr du auf Menschen zugehst, mit fremden Menschen sprichst, desto besser wird es werden.

Das habe ich auch gedacht bzw von Therapeuten gesagt gekriegt und ich trete auch die Flucht nach vorne an. Ich meide die Situationen nicht, ich laufe nicht davon, ich bleibe in ihnen und versuche sie bis zum Schluss auszuhalten. Und immer wenn ich denke Hey, ging heute mal besser, toll! kommt in den folgenden Tagen eine Situation wo das nicht so klappt, es ist also ein Auf und Ab, ein Hin und Her und das macht mich wahnsinnig. ^^

So hätte ich dich jetzt gar nicht eingeschätzt. Du kamst mir hier eigentlich immer sehr aufgeschlossen und reflektiert vor. Aber das nur so am Rande erwähnt.

Meiner Erfahrung nach hilft nur die reine Akzeptanz, dass man so ist wie man ist. Man macht/ist ja so nicht mit Absicht, sondern es geschieht einfach, aufgrund vieler Faktoren.
Sobald man etwas bekämpfen, nicht haben möchte, rückt es in den Vordergrund und man erreicht das Gegenteil. Daher würde ich versuchen deine Gedanken zu verändern.

Zitat von Korval:
Ich möchte gern mit ihm reden, aber ich habe Sorge das meine Stimme versagt.

Ich möchte gern soviel wie möglich vom Gespräch für mich mitnehmen und mir merken.

Ich möchte nicht das er meine Angespanntheit als Unlust am Gespräch und Kontakt wahrnimmt und auf sich bezieht.

Ich rede jetzt einfach mit ihm und wenn meine Stimme versagt, dann ist das halt so. Wenn er empathisch ist, dann kann er darüber hinwegsehen und wenn nicht, dann kann er sich ja wieder abwenden. Ich zwinge ihn ja nicht mit mir zu reden.

Was ich mir merken kann ist gut, was nicht, kann ich nicht ändern. Ich bin wie ich bin und ich nehme mich so an.

Ich habe keinen Einfluss darauf, wie er meine Angespanntheit bewertet. Ob er es auf sich bezieht oder erkennt, dass ich einfach feststecke. Das hindert mich aber nicht daran unerwartete Gespräche zu üben. Es kann ja nur besser werden. Wenn ich merke, dass er was merkt, dann kann ich ja einen lockeren Spruch bringen wie: So was Blödes, heute hat sich meine Gelassenheit Urlaub genommen.


Bei der anderen Situation könnte ich mir vorstellen, dass auch bei mir solche Gefühle hochkommen, wenn jemand B. trinkt und mir von seinen Aggressionen erzählt

Das was mir jetzt so auf die Schnelle einfällt wäre eine direkte Frage: Wie groß ist denn die Gefahr, dass ich jetzt ein Opfer deiner Aggression werde? Was sind so deine Trigger? Also Interesse an ihm zeigen.

Aber ich wüsste ehrlich auch nicht, ob ich diesen Mut hätte und wie ich da reagieren würde. Wahrscheinlich eher vermeidend. Sagen, dass man einen Termin hat und los muss, damit man sich entfernen kann.

Habe mal eine frage, woher kommt es dass du bei eigener initiative lockerer bist?
Und auch wie hast du es geschafft freunde und partnerin zu finden wenn das kennenlernen so angstbesetzt ist?

Zitat von Korval:
Und immer wenn ich denke Hey, ging heute mal besser, toll! kommt in den folgenden Tagen eine Situation wo das nicht so klappt, es ist also ein Auf und Ab, ein Hin und Her und das macht mich wahnsinnig. ^^

Das glaube ich dir und das ist auch ein echt langer Weg.. mit vielen Rückschlägen. Aber gib nicht auf. So lange du noch sowas denkst wie „oh toll, das lief gut“ bist du noch nicht auf der Zielgerade. Du wirst irgendwann aufhören darüber nachzudenken, weil es Routine geworden ist. Und wenn du nicht mehr drüber nachdenkst, erst dann wird es klappen. Aber das schaffst so du ganz sicher. Versuch in den Alltag so viele Gespräche wie möglich mit fremden einzubauen. Ob beim einkaufen, Arzt oder wo auch immer

Zitat von hereingeschneit:
So hätte ich dich jetzt gar nicht eingeschätzt. Du kamst mir hier eigentlich immer sehr aufgeschlossen und reflektiert vor. Aber das nur so am Rande erwähnt.

Dankeschön. Der Witz ist, das denkt KEINER der mich kennenlernt. Wenn ich mit den Leuten mal so weit bin das ich ihnen das erzähle (also wenn das dann doch mal ein etwas tieferer Kontakt ist, ich bind das nicht jedem auf die Nase) gucken die mich an und sagen Wie bitte? Du!? Hätte ich nicht gedacht! Einerseits beruhigt mich das auch, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer: Ja Mist, hätt ich das jetzt dann lieber nicht sagen wollen? Was denken die denn jetzt von mir? und schon geht der nächste Gedanke los x)

Zitat von hereingeschneit:
Ich rede jetzt einfach mit ihm und wenn meine Stimme versagt, dann ist das halt so. Wenn er empathisch ist, dann kann er darüber hinwegsehen und wenn nicht, dann kann er sich ja wieder abwenden. Ich zwinge ihn ja nicht mit mir zu reden.

Was ich mir merken kann ist gut, was nicht, kann ich nicht ändern. Ich bin wie ich bin und ich nehme mich so an.

Ich habe keinen Einfluss darauf, wie er meine Angespanntheit bewertet. Ob er es auf sich bezieht oder erkennt, dass ich einfach feststecke. Das hindert mich aber nicht daran unerwartete Gespräche zu üben. Es kann ja nur besser werden. Wenn ich merke, dass er was merkt, dann kann ich ja einen lockeren Spruch bringen wie: So was Blödes, heute hat sich meine Gelassenheit Urlaub genommen.

Das sind sehr gute Ansätze, so in etwa versuche ich das auch schon. Gelingt auch mal, aber leider nicht immer.

Zitat von hereingeschneit:
Wie groß ist denn die Gefahr, dass ich jetzt ein Opfer deiner Aggression werde? Was sind so deine Trigger? Also Interesse an ihm zeigen.

Wenn ich den nach seinen Triggern frage hab ich eher Sorge, der steigert sich da rein x) Und sogesehen will ich von dem Menschen ja so wenig wie nötig erfahren, sondern eher weg von ihm.

Zitat von Flam:
Habe mal eine frage, woher kommt es dass du bei eigener initiative lockerer bist?
Und auch wie hast du es geschafft freunde und partnerin zu finden wenn das kennenlernen so angstbesetzt ist?

Sehr gute Frage! Tja, da hatte ich wohl ein wenig Glück... Glück das ich da auf empathische Frauen gestoßen bin, dass es scheinbar irgendetwas gab das sie auch an mir interessant fanden und eben das der Kontakt von mir ausging. Ich muss dazu sagen, wenn mir jemand sympathisch ist und ich den Kopf dafür habe, dann initiiere ich gern mal selber ein Gespräch, auch um diesen Kreislauf der Angst zu durchbrechen und im Denken das ich schon mitkriege wenn die Person keinen Bock hat. Das kann man ja wie ich gelernt habe (dauerte gefühlt ewig) schon an vielen Dingen der Körpersprache und der Mimik erkennen... Schaut sie vielleicht auch immer mal rüber, lächelt sie mich an, nickt sie mir zu... Und dann kann ich auch etwas befreiter auf die verbale Kommunikationsschiene wechseln. Aber das geht eben nur so einfach wenn ich den Schritt mache, kommt das dann von der anderen Personen bin ich schnell überfordert und fühle mich überfahren. Und ich will nicht wissen wieviele schöne Situationen, Momente und Möglichkeiten ich mir damit vielleicht verdorben habe weil ich diesem Druck nicht mehr standgehalten habe und mich dann mit irgendeiner fadenscheinigen Ausrede zurückgezoge habe und die Person vielleicht dachte Okay, der is aber jetzt schnell weg gewesen, scheint mich wohl nicht zu mögen, dabei hat das ja gar nix damit zu tun. -.-

Und auf die Frage woher es kommt das ich bei eigener Initiative lockerer bin... Naja, da ist das sogesehen eine von mir gemachte Entscheidung. Also quasi Ich spreche die Person jetzt an, denn ich fühle mich bereit und gut aufgestellt dafür. Bei mir läuft da ganz viel im Kopf ab, ich zerdenke wahnsinnig viel (das geht mir selbst auf den Keks, aber ich kriegs nicht unterbrochen), wenn das aber von den anderen kommt kann ich mich darauf quasi nicht lange genug vorbereiten, in dem Moment treffe ich die Entscheidung nicht bewusst... Weiß nicht ob das irgendwie verständlich erklärt ist von mir, besser gehts leider grad nicht. ^^

@Korval ah ok, also könnte man sagen es geht dir darum dich auf das gespräch vorbereiten zu können. Vielleicht ja auch schonmal überlegen was man jetzt sagen könnte?oder auch die tagesform.ok. Also hätten die frauen DICH angesprochen, wäre es vielleicht anders gelaufen. Aber ist das denn ein selbstläufer? Ich meine du sprichst jemanden montag an. Kann es dann nicht sein, dass du dann 2 tage später wieder angst hast oder hat sich das erledigt weil du den 1 schritt gemacht hast?
Finde das interessant, weil viele mit sozialen ängsten eben NICHT den 1 schritt machen und wenn dann angewiesen sind auf ein mutiges Gegenüber
Bei dir ist es dann umgekehrt

Zitat von Flam:
ah ok, also könnte man sagen es geht dir darum dich auf das gespräch vorbereiten zu können. Vielleicht ja auch schonmal überlegen was man jetzt sagen könnte?

Ganz genau. Wenn ich die Person anspreche, dann habe ich- so blöd das klingt- mir gewissermaßen schon zurecht gelegt was ich ihr sage, wie ich auf sie zugehe, welche Themen wir haben können und so weiter. Spricht sie mich an ist diese Planung nicht gegeben und da ich versuche dem Gespräch zu folgen kann ich mir da auch keine Gedanken drüber machen, da fehlt mir die Kapazität für.

Zitat von Flam:
Also hätten die frauen DICH angesprochen, wäre es vielleicht anders gelaufen.

Sehr wahrscheinlich, ja. Dann wäre mein Auftreten auch ein anderes gewesen glaub ich. Wenn ich auf jemanden zugehe laufen Mechanismen ab und ich denke zum Beispiel: Okay. Gerade Körperhaltung, Schultern nach oben, zugewandt sein, Blick versuchen zu erwidern ohne zu starren oder wie eingefroren zu wirken! Auf gehts! Aber auch das funktioniert nicht mehr richtig wenn die Person mich anspricht...

Zitat von Flam:
Aber ist das denn ein selbstläufer? Ich meine du sprichst jemanden montag an. Kann es dann nicht sein, dass du dann 2 tage später wieder angst hast oder hat sich das erledigt weil du den 1 schritt gemacht hast?

Ich habe dann auch wieder Angst, mit dem einen Gespräch ist es nicht getan. Es braucht lange bis ich mich so sicher im Umgang mit einer Person fühle das diese mich auch einfach mal von sich aus ansprechen kann. Das klingt bescheuert, aber es ist leider so. ^^ In meinem Freundeskreis wissen das alle, da geht das mittlerweile auch... Aber so, wenn ich neue Leute kennenlerne ist das total schwierig. Im Winter war ich nicht soviel draußen, aber jetzt wo es schön wird, ich wieder an die Luft und somit auch unter Menschen gehe, da ist das halt wieder wahrscheinlicher das sowas passiert und natürlich kommt das da jetzt wieder hoch. ^^

Zitat von Flam:
Finde das interessant, weil viele mit sozialen ängsten eben NICHT den 1 schritt machen und wenn dann angewiesen sind auf ein mutiges Gegenüber

Du willst nicht wissen was das für ein Akt der Selbstarbeit war. Ich habe früher dahingehend alles vermieden. Weder habe ich ein Gespräch von selbst initiiert, noch habe ich es zugelassen das mich jemand anspricht... Ich habe total vermieden (Straßenseite gewechselt, demonstrativ weggeguckt, mich dermaßen unsichtbar gemacht das die Leute mich entweder nicht wahrgenommen haben oder aber von vornherein dem Gespräch mit mir aus dem Weg gingen), habe aber irgendwann gemerkt Ey, wenn du das so weiter machst bleibst du allein und auch wenn du Menschen ansich nicht magst aufgrund diverser Erlebnisse (die PTBS kommt ja nicht von ungefähr) kannst du ja nicht alle über einen Kamm scheren, sondern musst alle einzeln bewerten. Ich hatte jahrelang Therapie die aber kaum Fortschritte brachte (zumindest zu dem Zeitpunkt, so insgesamt hat sie bestimmt geholfen und irgendwas bewirkt, beispielsweise indem ich die Skills die ich lernte heute auch anwende). Ich wollte das sich etwas ändert, aber ich habe mein Mindset beibehalten. Erst als ich das gedreht habe habe ich gemerkt, ich muss da auch aktiv werden, eben auf Leute zugehen und sie ansprechen, denn dann habe ich ja die Zügel in der Hand, steuer das Gespräch und so weiter. Während diesem Gespräch kann ich dann auch mal den Ball zurück spielen, höre dem anderen zu und ich kann besser die Infos aufnehmen die das Gespräch enthält, aber eben nur wenn der erste Schritt von mir ausging.

Erwähnen sollte ich vielleicht noch das wenn ich merke das jemand anderes deutlich unsicherer ist als ich die Führung übernehme. In diesem Moment habe ich keine Ängste mehr, sondern habe so eine Art Leitwolf-Mentalität und versuche es demjenigen leichter zu machen. Spricht mich dann beispielsweise- also in Begleitung einer Person die unsicherer ist als ich- jemand an habe ich dieses Problem weniger, aber den Mechanismus dahinter, also warum das so ist und wieso ich das nicht auch auf Situationen wo ich alleine bin übertragen kann, den habe ich tatsächlich noch nicht richtig begriffen...

Zitat von Korval:
Der Witz ist, das denkt KEINER der mich kennenlernt.

Das zeigt, dass deine Symptome nicht von außen wahrgenommen werden, du sie gut versteckst, oder aber, dass sie einfach nicht so gravierend sind, wie du sie bewertest.

Zitat von Korval:
Unerträgliche Hitzewallung, Probleme Augenkontakt zu halten, trockener Mund, Gefühl eines Kloßes im Hals und teilweise unruhiges Hände- und Beinezittern, hinzu kommt teilweise Stottern und eine Art Gedächtnisverlust

Wenn ich die nämlich mal so anschaue, dann sind das ganz normale Reaktionen, wenn man sich bei einem Gespräch nicht wohl fühlt. Nichts besonderes, ganz normal und kennt vermutlich jeder nur dass sich nicht jeder darüber einen Kopf macht.
Warum es bei dir auch bei angenehmen Gesprächen auftritt liegt daran, dass du zu viel Wert darauf legst, was andere über dich denken könnten. Versuche mehr herauszufinden, wie du sein möchtest und so zu sein, ganz egal wie es auf andere wirkt.

Zitat von Korval:
Was denken die denn jetzt von mir?

ich würde mir denken: Man kann sich das Leben auch selbst schwer machen. So ein dufter Typ (sonst wäre ich ja nicht in dein Vertrauen einbezogen worden, wenn es nicht passen würde) und macht sich so einen Kopf.
Schade, dass es ihm so wichtig ist, was andere über ihn denken.

Aber diese ehrliche Offenheit würde mich auch veranlassen, Gespräche zu suchen und bei aufkommenden Fragen zu fragen, eben weil damit eine gute Basis geschaffen wurde um sich gegenseitig öffnen zu können.
Ich würde es als Vertrauensbeweis sehen.

Zitat von Korval:
Das sind sehr gute Ansätze, so in etwa versuche ich das auch schon. Gelingt auch mal, aber leider nicht immer.

Das ist doch gut, wenn es schon in diese Richtung geht. Und logo klappt das nicht auf Anhieb, aber ich sehe bei dir da gute Chancen, dass du das hinkriegst und irgendwann darüber nur lachst. Echt? Damit hatte ich mal Probleme?

Zitat von Korval:
Spricht mich dann beispielsweise- also in Begleitung einer Person die unsicherer ist als ich- jemand an habe ich dieses Problem weniger, aber den Mechanismus dahinter, also warum das so ist und wieso ich das nicht auch auf Situationen wo ich alleine bin übertragen kann, den habe ich tatsächlich noch nicht richtig begriffen...

Da habe ich ein schönes Beispiel aus meiner Kindheit. Meine Eltern gaben uns Geld, damit wir uns ein Eis (oder Süßes) kaufen konnten. Ich dachte mir dann nur so: Ich trau mich aber nicht. Meine ältere Schwester dachte dies aber nicht nur, sondern sprach das auch aus und dann sagte ich ganz von selbst: Ich mach das für dich (und somit dann auch für mich).

Ich könnte mir vorstellen, dass es ein bisschen davon kommt, wenn man andere Menschen als wichtiger ansieht, als sich selbst. Man will niemanden verletzen, man will hilfreich sein, man will für andere wertvoll sein. Das sind alles gute Charakter, damit man gemocht wird. (Dann muss man es selbst nicht tun!)

Und natürlich gibt es einem dann eben doch das Gefühl, dass man nicht ganz unten steht. Da gibt es noch jemand, der hat sogar noch mehr Angst/Probleme wie ich.

Zitat von hereingeschneit:
Das zeigt, dass deine Symptome nicht von außen wahrgenommen werden, du sie gut versteckst, oder aber, dass sie einfach nicht so gravierend sind, wie du sie bewertest.

Das eine oder andere habe ich tatsächlich gelernt gut zu verbergen, ja. War früher sogesehen Überlebensstrategie ^^ Aber doch, man merkt es wohl schon. Meine Expartnerin meinte zu mir, wenn wir miteinander alleine sind oder auch mit ihren Familienmitgliedern zusammen merkt man es gar nicht, dann bin ich total selbstbewusst etc, aber sobald wir unterwegs waren hat sie deutlich Unsicherheiten bemerkt. Das ist nur aufgehoben worden wenn sie mir vermittelte und zeigte das sie gerade in diversen Situationen unsicher war, ansonsten war sie sogesehen selbstbewusst für sich selbst und ich hatte nur mich um den ich mich kümmern musste, da war dann wieder die Befangenheit da. x)

Zitat von hereingeschneit:
Warum es bei dir auch bei angenehmen Gesprächen auftritt liegt daran, dass du zu viel Wert darauf legst, was andere über dich denken könnten. Versuche mehr herauszufinden, wie du sein möchtest und so zu sein, ganz egal wie es auf andere wirkt.

Mh, weiß nicht ob das wirklich der Grund ist, jedenfalls glaube ich nicht das das der einzige ist. Ich muss nicht everybodys Darling sein, denn ich kann durchaus meine Werte und Ansichten vertreten. Wenn die dann anderen nicht gefallen ist das so, damit kann ich in der Regel gut umgehen. Ich versuche gerade in mich reinzuhören, so eine Situation gedanklich ranzuholen und da habe ich eher so einen Gedanken wie: Meint die Person es ehrlich? Ist sie mir wirklich wohlgesonnen oder tut sie nur so weil sie irgendwas von mir will und erwartet? Was kann ich ihr anvertrauen, wie weit kann ich gehen? Ich will mich nicht zu weit hineinbegeben um am Ende ausgenutzt zu werden. Heißt, da ist eher ein Misstrauen da...

Zitat von hereingeschneit:
Ich würde es als Vertrauensbeweis sehen

Nichts anderes ist es auch, denn mit jeder Info die ich von mir gebe gebe ich dem anderen Gelegenheit es gegen mich zu verwenden. Und allein das kostet Überwindung für mich.

Zitat von hereingeschneit:
Und logo klappt das nicht auf Anhieb, aber ich sehe bei dir da gute Chancen, dass du das hinkriegst und irgendwann darüber nur lachst. Echt? Damit hatte ich mal Probleme?

Wäre schön wenn es so wäre, wünschen würde ich es mir auf jeden Fall. ^^

Zitat von hereingeschneit:
Ich könnte mir vorstellen, dass es ein bisschen davon kommt, wenn man andere Menschen als wichtiger ansieht, als sich selbst. Man will niemanden verletzen, man will hilfreich sein, man will für andere wertvoll sein. Das sind alles gute Charakter, damit man gemocht wird. (Dann muss man es selbst nicht tun!)

Und natürlich gibt es einem dann eben doch das Gefühl, dass man nicht ganz unten steht. Da gibt es noch jemand, der hat sogar noch mehr Angst/Probleme wie ich.

Interessanter Ansatz... Da könnte durchaus was dran sein. Vielen Dank

@Korval
Hey, Dein Text hat was in mir ausgelöst.Und was du beschreibst? Fühlt sich erschreckend vertraut an.

Diese körperlichen Reaktionen – Zittern, Hitze, Blackout-Gefühl – sie kommen nicht aus dem Nichts. Mein Kopf weiß oft, dass keine echte Gefahr da ist. Aber mein Körper? Der zieht sofort die Notbremse. Er tut seinen Job. Nur übertreibt er’s manchmal. Oder oft.

Dass selbst schöne Gespräche eskalieren können – innerlich – hat mich früher komplett verwirrt. Ich dachte, mit mir stimmt was nicht. Heute erkenne ich langsam: Es ist keine Schwäche. Es ist ein überlastetes System, das mal Sicherheit gelernt hat als: „Immer auf der Hut sein.“

Diese Reaktion des Nervensystems lässt sich gut erklären. Und zwar nicht mit „Du bist zu sensibel“ oder „Reiß dich zusammen“, sondern mit Biologie. Für dein System ist gesehen werden gleichbedeutend mit: Erwartung. Verantwortung. Gefahr. Da wird dann schnell aus einem freundlichen Austausch eine innere Überlebensreaktion. Nicht, weil du komisch bist – sondern weil dein Körper es so gelernt hat.

Deshalb kommen diese Symptome wie aus dem Nichts: – Hitze, weil dein Körper auf Flucht geht.
– Zittern, weil Adrenalin durch die Muskeln schießt.
– Kloß im Hals, weil Anspannung selbst das Schlucken schwer macht.
– Und das Blackout, weil dein Denkzentrum einfach mal kurz abschaltet.

Und ja, fühlt sich furchtbar an. Aber es ist erklärbar. Und es ist auch im Rahmen veränderbar.
Indem du deinem Körper zuerst zeigst, dass alles okay ist – noch bevor dein Kopf versucht, ihn zu überzeugen. Gerad den Körfper mitnehmen ist bei sowas extrem wichtig, weil wir immer viel zu vieles versuchen mit unserem Kopf zu regulieren:

– Arme ausschütteln oder seufzen, wenn du kannst.
– Langsam ausatmen: vier Sekunden rein, sechs raus. Das allein senkt den Stresspegel.

Und wenn’s zu viel wird – du darfst immer gehen. Es ist so wichtig sich das slebst zu erlauben. Du brauchst kein ausgeklügeltes Argument. Nen Exit-Satz reicht. Aber auch das ist zunächst nicht einfach:
„Ich kann dem Gespräch gerade nicht folgen, nimms mir nicht übel.“
Oder:
„Heute ist nicht mein Tag für Gespräche.“

Und wegen dieser Blackouts – versuchs mal mit sanften Ankern. Zum Beispiel: In einem Gespräch zwei Begriffe merken, nach dem Gespräch kurz notieren. Nicht mehr. Das reicht schon, um dein System daran zu erinnern: Ich war da. Ich hab zugehört. Ich bin nicht ausgeliefert.

Zitat von WayOut:
Dass selbst schöne Gespräche eskalieren können – innerlich – hat mich früher komplett verwirrt. Ich dachte, mit mir stimmt was nicht.

Genau das habe ich auch gedacht! Einfach weil das so widersprüchlich und surreal ist, keiner Logik folgend...

Zitat von WayOut:
Heute erkenne ich langsam: Es ist keine Schwäche. Es ist ein überlastetes System, das mal Sicherheit gelernt hat als: „Immer auf der Hut sein.“

Ich würd eher als fehlgeleitetes System bezeichnen das deutlich öfter anspringt als es nötig ist.

Zitat von WayOut:
Diese Reaktion des Nervensystems lässt sich gut erklären. Und zwar nicht mit „Du bist zu sensibel“ oder „Reiß dich zusammen“, sondern mit Biologie. Für dein System ist gesehen werden gleichbedeutend mit: Erwartung. Verantwortung. Gefahr. Da wird dann schnell aus einem freundlichen Austausch eine innere Überlebensreaktion. Nicht, weil du komisch bist – sondern weil dein Körper es so gelernt hat.

Deshalb kommen diese Symptome wie aus dem Nichts: – Hitze, weil dein Körper auf Flucht geht.
– Zittern, weil Adrenalin durch die Muskeln schießt.
– Kloß im Hals, weil Anspannung selbst das Schlucken schwer macht.
– Und das Blackout, weil dein Denkzentrum einfach mal kurz abschaltet.

Top Erklärung, besser als es so mancher Therapeut und Psychologe kann! Du solltest Seminare geben.

Zitat von WayOut:
– Arme ausschütteln oder seufzen, wenn du kannst.
– Langsam ausatmen: vier Sekunden rein, sechs raus. Das allein senkt den Stresspegel.

Genau diese Skills versuche ich anzuwenden, gerade das Atmen um das Hirn mit Sauerstoff zu versorgen.

Zitat von WayOut:
Und wenn’s zu viel wird – du darfst immer gehen. Es ist so wichtig sich das slebst zu erlauben.

Na, geht leider nicht immer. Im Kundengespräch beispielsweise kann ich nicht einfach mal abhauen, da muss ich funktionieren. x)

Zitat von WayOut:
Und wegen dieser Blackouts – versuchs mal mit sanften Ankern. Zum Beispiel: In einem Gespräch zwei Begriffe merken, nach dem Gespräch kurz notieren. Nicht mehr. Das reicht schon, um dein System daran zu erinnern: Ich war da. Ich hab zugehört. Ich bin nicht ausgeliefert.

Mh... Ich versuche tatsächlich schon mir sowas wie Eselsbrücken zu bauen oder Stützpfeiler zum Erinnern, also quasi auch Ankerpunkte zu setzen. Zum Teil hab ich damit auch Erfolg, aber leider nur vereinzelt. Aber das mit dem Notieren sollte ich mal versuchen, notfalls im Handy. Auch wenn das irgendwie was von Akten führen hat xD Danke dir für die Tipps!

Zitat von Korval:
Ich würd eher als fehlgeleitetes System bezeichnen das deutlich öfter anspringt als es nötig ist.

Ja, so kann man es definitiv auch nennen. Ich glaube wir beide wollen da aber auf dasselbe hinaus

Zitat von Korval:
Top Erklärung, besser als es so mancher Therapeut und Psychologe kann! Du solltest Seminare geben.

Ehrlich? Ich wäre froh ich hätte all dieses Wissen nicht was ich mir durch zig Seminare, somatic experiencing, Therapie und Gespräche hätte aneignen müssen um mich selber zu verstehen und beruhigen zu können

Zitat von Korval:
Na, geht leider nicht immer. Im Kundengespräch beispielsweise kann ich nicht einfach mal abhauen, da muss ich funktionieren. x)

Nee da hast du recht, da kann man nicht immer einfach so raus.
Aber man kann möglicherweise sich kurz Pausen einbauen.
Dürfte ich kurz austreten(aufs Klo gehen klingt immer so blöd)? Ich würde mich freuen wenn wir an der Stelle gleich weiter machen können.
Manchmal kann man sich auch je nachdem wo du arbeitest (Kundengespräch kann ja vieles sein) und worum es geht Situationsbezogen raus ziehen.
Interessanter Punkt, dürfte ich dazu mal kurz telefonieren gehen und ihnen dann eine Rückmeldung geben? (Du musst ja nicht wirklich telefonieren gehen, aber ne runde raus und durch atmen)

Oder manchmal hilft es auch dem Kunden einen kaffee/Wasser anzubieten was man dann natürlich kurz holen muss...oder ähnliches.

Zitat von Korval:
Aber das mit dem Notieren sollte ich mal versuchen, notfalls im Handy.


Je nachdem was für ne Art von Gesprächen du führst kann es sogar beim Kunden professionell wirken wenn du ne Kladde dabei hast und mit schreibst.
Aber kommt eben auf die Art des Gesprächs an.

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Dr. Reinhard Pichler
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