Zitat von Chingachgook:Dieses eingeschobene - keine Ahnung -...................... Beispiel : Es stehen sich eine in der Breite und Tiefe gehende Wissensentwicklung, die idealiter die Historizitzät der Gegenstände und ihrer Konzeptionen, also der Fachgeschichte selbst, mit im Blick behält und ein auf enge ...
Danke, der Beitrag fällt bei mir gerade heute auf extrem fruchtbaren Boden. Diesen besonders kontrastreichen Fall von Elaboriertheit und Hirnleere mag es selten geben. Aber ähnlich, schlimmer noch und verbreiteter ist das Ersetzen von Inhalt durch Füllwörter. Sie sind dann keine mehr, sondern werden zum Inhalt, der fehlt, umfunktioniert. Um Bildung vorzutäuschen, reichert man sein Gestammel mit englischen Adjektiven und Substantiven, wie „cool“ und „choice“, neben den üblichen deutschen, wie „krass“ und „Feiern“ an. Die Konvulsion „Keine Ahnung“ ist in dieser neuen Form von Sprache (und „Denken“), sowie „genau“ und „quasi“ allgegenwärtig. Faszinierend. Heute früh hörte ich einen Podcast der Reihe „Blue Moon“ aus der ARD vom Radio Fritz des rbb mit dem Titel „Beste Bücher - mit Mik und Kostas“, eine Literatursendung mit Anrufern. So etwas Verlorenes habe ich noch nie in meinem ganzen Leben gehört, und ich habe schon viel gehört:
https://www.ardaudiothek.de/episode/blu.../14118453/Ich kann es nicht nur nicht leiden, mir tun alle Beteiligten leid, wirklich alle, vom Intendanten, den Mitgliedern der Rundfunkkommission, den Programmchefs, den Moderatoren, den Anrufenden (hihi) bis zu den Hörenden (hihi) und nicht zuletzt den Zahlenden (hihi), zu denen auch ich selbst gehöre. Es ist eine geistig/intellektuelle Katastrophe und unfreiwillige Bankrotterklärung.
28.01.2025 11:44 •
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