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Huhu,
in den letzten Wochen hadere ich sehr oft mit meinem Leben und ich fühle mich einfach nur leer, alles im Leben erscheint mir sinnlos. Nichts macht mich richtig glücklich, alles strengt an und stresst. Das, was mich früher glücklich gemacht hat oder mich eigentlich glücklich machen müsste, erreicht mich auf der Gefühlsebene nicht mehr und das bewusst wahrzunehmen, macht mich unglaublich traurig, weil ich damit meine Mitmenschen verletze - wie kann ich zB (m)einem Kind erklären, dass das Nichts mit ihm zu tun hat? Es ist nur meine unerklärbare Unfähigkeit positive Dinge zu fühlen.
Eigentlich habe ich vieles von dem erreicht, das ich mir immer gewünscht habe und doch ist da diese Sinnlosigkeit. Ich finde aber auch nicht wirklich einen Ausweg aus dem Hamsterrad und Möglichkeiten zu ändern, womit ich nicht zufrieden bin. Mir fehlt die Leidenschaft, alles ist Pflichtgefühl und Druck, gleichzeitig traue ich mir Veränderungen kaum zu, was auch an negativen Erfahrungen der Vergangenheit liegt.
Mich würde interessieren, ob ihr in eurem Leben einen Sinn seht bzw. ob es euch wichtig ist einen Sinn zu haben? Oder spielt es für euch gar keine Rolle und ihr seit so zufrieden/glücklich?

Noch kurz zu mir persönlich:
-Habe momentan (noch) ein festes Arbeitsverhältnis, allerdings mit schlechtem Betriebsklima, weshalb ich nach Alternativen schaue
-Seit fast einem Jahr nehme ich Duloxetin 45 mg
-Ergänze Vitamin D 5.000 IE täglich nach festgestelltem Mangel im Dezember 2024
-Seit einer Woche zusätzlich 25 Mikrogramm L-Thyroxin wegen leichter Schilddrüsenunterfunktion
-bis Ende letztes Jahr Verhaltenstherapie

Gestern 19:55 • 01.04.2025 x 4 #1


26 Antworten ↓


Ich kann dir keine Antwort geben, aber ich suche gerade auch nach dem Sinn in meinem Leben. Alles ist trostlos, nichts macht wirklich Freude. Man existiert aber man lebt nicht.

A


Braucht es einen Sinn um glücklich zu sein?

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Hmmm gute Frage ich weiß es nicht derzeit hinterfrage ich alles und was bedeutet Glück?
Familie Freunde Gesundheit Geld Reisen usw.
Nach dem Sinn im Leben habe ich schon lange aufgehört zu suchen.
Ich wäre glücklich wenn ich wieder schmerzfrei leben könnte .

Der Sinn in meinem Leben ist meine kleine eigene Familie

Und das kämpfen um ein besseres Leben
Seit ich so schwer psychisch erkrankt bin bin ich nicht mehr wirklich glücklich
Obwohl ich vieles habe was andere nicht haben macht mir meine kaputte Psyche alles kaputt
Aber ich gebe nicht auf und kämpfe weiter

Hallo,

Wo arbeitest Du, wenn ich fragen darf? Hast Du Familie und Kinder?

Also ich kann nur von mir sagen, dass ich diese Gedanken und Gefühle auch habe, wenn ich in einer depressiven Phase stecke. Dann fühlt sich alles so anstrengend und trostlos an.
Ich kann meiner Vorrednerin nur zustimmen, dass meine Familie mein größter Sinn im Leben ist. Ich liebe meine drei Kinder und meinen Mann über alles. Trotzdem spüre ich auch manchmal eine innere Leere, weil ich mich beruflich nie gefunden haben. Auch mit meiner Rolle als Mutter hadere ich auch oft, weil mein Umgang mit Konflikten nicht immer so verläuft, wie ich es mir wünsche. Das führt auch oft zu Sinnlosigkeit oder Schuldgefühlen.

Was mir momentan ganz gut hilft, ist ein 6 Minuten Danke Tagebuch, in das ich morgens und abends schreibe. Man konzentriert sich nur auf das Positive im Alltag, das einem Freude und Dankbarkeit erfahren lässt. Durch die Fokussierung auf das Positive, trainierst Du Dein Gehirn, diese mehr wahrzunehmen.
Einen anderen Sinn, der Dir vielleicht Halt und Kraft schenken könnte, ist vielleicht eine Religion? Ich weiß ja nicht, ob Du dafür zugänglich bist, aber Du könntest Dich einer religiösen Gemeinschaft anschließen. Das gibt vielen Menschen Sinn, Halt, Orientierung und Geborgenheit.

Oder Du suchst Dir ein schönes Hobby, für das Du brennst

Oder du engagierst Dich ehrenamtlich irgendwo. Wenn Du anderen hilfst, dann fühlst Du Dich gebraucht und es ist ein tolles Gefühl.

Ansonsten musst Du einfach schauen, welchen Sinn Du Deinem Leben geben möchtest.

Ich denke um wirklich glücklich zu sein
Braucht es die Gesundheit

Und zu der Frage, ob mir ein Sinn im Leben wichtig ist: mir persönlich auf jeden Fall schon. Ich war und bin ds tatsächlich immer auf der Suche. Wobei man auch so zufrieden sein kann, ohne einen großen Sinn im Leben zu haben, indem man sich eben an den schönen, alltäglichen Dingen im Leben erfreut.

Gesundheit ist für mich ein wichtiger Teil um glücklich zu sein.

Ich glaube, dass das sehr individuell ist. Für mich persönlich würde ich den Satz sagen ich habe den Sinn des Lebens gefunden, als ich aufgehört habe, ihn zu suchen. Für mich gibt es keinen wirklichen Sinn, ich versuche es zu nehmen, wie es kommt. Mehr im Hier und Jetzt leben und die Zukunft nur vage planen.

Vitamin D Mangel, Schilddrüsenunterfunktion sind Indikator deiner Depression. Durch die tgl. 5000 Vitamin D Gabe ist der Mangel wahrscheinlich behoben, lass das beim Arzt checken.

Schilddrüse ist eine andere Hausnummer, das kann dauern bis du richtig eingestellt bist. Da lass alle 8 Wochen TSH, T3 und T4 untersuchen.

Dir wird es um einiges besser gehen, wenn du mit der Schilddrüse richtig eingestellt bist.

Nein, es braucht keinen Sinn um glücklich zu sein. Der Sinn ist nichts greifbares oder eindeutiges. Der Weg ist der Sinn passt da schon eher.

@sandracookie

Das ist eine starke und absolut berechtigte Frage – braucht es einen Sinn, um glücklich zu sein?

Kurz gesagt: Ja. Zumindest das Gefühl von Sinn.
Nicht weil wir es „sollen“, sondern weil unser Gehirn sonst automatisch in den Negativmodus rutscht.

Warum?

Unser Gehirn ist von Natur aus nicht darauf programmiert, uns glücklich zu machen. Es ist dafür gemacht, uns am Leben zu halten. Deshalb scannt es permanent nach Bedrohungen, Fehlern, Schwächen, Enttäuschungen.
Früher half das, Tiger zu überleben. Heute macht es uns depressiv. Wenn dann auch noch emotionale Erschöpfung dazukommt (wie du sie beschreibst), wird jeder Tag zur zähen Pflicht. Ohne irgendetwas, das sich sinnvoll oder bedeutsam anfühlt, bleibt am Ende nur: Leere.

„Eigentlich habe ich vieles von dem erreicht, das ich mir immer gewünscht habe…“

Das ist der Klassiker bei Sinnkrisen: Man hat „objektiv“ alles – und fühlt trotzdem nichts. Warum?
Weil ein erreichtes Ziel nicht gleich Bedeutung stiftet. Sinn entsteht nicht durch Erreichen, sondern durch Verbindung: zu Menschen, Werten, einer Aufgabe, einer Idee, einem Beitrag, einer Richtung.
Sinn kann sein: „Ich will anderen Mut machen.“
Oder: „Ich will meine Geschichte anders beenden, als sie angefangen hat.“
Oder auch: „Ich will für mein Kind lernen, wie man mit Dunkelheit umgeht – damit ich ihm irgendwann sagen kann, dass es wieder hell wird.“

Und wenn man das alles nicht spürt?

Dann ist das kein Beweis für Schuld oder Versagen – sondern ein Symptom.
Du nimmst Duloxetin, du beschreibst emotionale Taubheit und „Unfähigkeit, Positives zu fühlen“ – das klingt ganz nach einer klassischen Anhedonie, einer Begleiterscheinung von Depressionen, oft verstärkt durch Stress, Neurotransmitterungleichgewicht und manchmal auch als Nebenwirkung mancher Antidepressiva.

Ein Sinn ist kein Luxus. Er ist dein Gegenmittel gegen ein Gehirn, das sonst alles zerpflückt.
Und es geht nicht um „den“ Sinn des Lebens – sondern um deinen.
Klein anfangen. Keine Antwort finden, sondern suchen. Und nicht vergessen:

Sinn ist nichts, was man im Kopf löst. Er entsteht beim Tun.

Vielleicht musst du den Sinn nicht „erkennen“, sondern erschaffen – Schritt für Schritt, in deinem Tempo, mit genau der Geschichte, die du gerade lebst.

Hallo zusammen,
ich kenne diese Geschichten auch.Die Sinnfrage.
Interessant ist nur,dass sich die Themenstarterin auch die Sinnfrage stellt,obwohl sie berufstätig ist und im Leben steht.
Ich bin schon lange raus aus dem Berufsleben,und hatte diesbezüglich schon lange und schon oft meine Sinnkrisen.
Auch dass nichts mehr wirklich Freude macht und man kaum noch positive Gefühle empfindet,ist mir vertraut.Das ist nicht schön.
Bei mir ist es wohl eine Mischung aus Depression und komplexer PTBS.
Ich glaube,den Sinn des Lebens,ganz allgemein für alle,gibt es nicht.Nicht für mich.
Wichtiger ist für mich die Frage,wofür ich brenne,was mir am wichtigsten ist und wofür ich bereit bin,hier zu bleiben und das alles auf mich zu nehmen.

Viktor Frankl,ein KZ-Überlebender und Psychotherapeut,hat gesagt: Wer ein Warum zum Leben hat,erträgt fast jedes Wie..

Ich weiß nicht,was für dich ein Warum zum Leben ist oder sein kann.Meine Aufgabe ist nur,ein Warum für mich zu finden,ein Warum zum Leben,was für mich passt und stimmig ist.Das ist für mich,angesichts meiner Geschichte,schon schwer genug.Auch ich hadere.
Dennoch denke ich,und weiß ich auch,dass man keine Sinnhaftigkeit des Lebens empfinden muss,um glücklich zu sein.Glück ist sowieso ein solch großes Wort.Ich denke,es gibt kein Grundrecht auf ein glückliches Leben.Nicht auf dieser Welt.Ich freue mich zumindest über jeden Moment,in dem ich Zufriedenheit,Ruhe und Frieden spüre,auch wenn mir die Existenz als solches fragwürdig erscheint.

Hallo, erstmal herzlichen Dank für die vielen Antworten und eure Gedanken zum Thema ️
Da ist vieles dabei, was mich zum Nachdenken anregt, mir einfach hilft weiter zu machen und die eigene Perspektive zu hinterfragen, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß.

@Saina91
Ja du kannst ruhig fragen. Ich bin Chemielaborantin und arbeite im Lebensmittelbereich - grundsätzlich auch eine interessante Tätigkeit, die mir liegt und sehr erfüllend sein könnte. Der große Haken der jetzigen Arbeitssituation ist die schlechte Stimmung. Wir hatten mal eine gute Arbeitsgruppe, aber mittlerweile haben wir ständig Streit, sowohl untereinander, als auch mit den Vorgesetzten, die sich einerseits aus allem fein raushalten, um dann andererseits doch wieder den Rundumschlag zu machen, weil sie feststellen, dass es so nicht läuft. Es fehlt absolut an Wertschätzung und Respekt und man ist viel auf Hab acht Stellung, weil hintenrum geredet wird und einem Steine in den Weg gelegt werden. Das hat mich zuletzt sehr frustriert, weil ich nicht mehr gute Miene zum bösen Spiel machen will, aber gleichzeitig weiß, dass wir nun mal alle nur zusammen arbeiten und in diesem Rahmen halbwegs miteinander auskommen müssen, ohne privat best friends zu werden.

Zur Familie: Ich habe einen wunderbaren Ehemann und wir haben einen gemeinsamen Sohn, der bald vier wird️ sie sind mir eine große Stütze und auch extrem wichtig für mich. Allerdings hadere ich auch mit der Mutterrolle: Ich bin jemand, der Konflikte vermeidet und gerne immer alles harmonisch hätte. Im Zweifelsfall geht das so weit, dass ich nachgebe und auf Dinge verzichte, die mir selbst wichtig sind - das ist eine ziemlich problematische Einstellung, wenn man sein Kind selbstbestimmt erziehen möchte, denn es gibt immer Konflikte und sei es nur die Diskussion, dass es kein Eis zum Frühstück gibt und man manchmal Zeiten und Termine einhalten muss.
Ein anderes Problem ist, dass mir gerade meine eigene Kindheit auf die Füße fällt. Mir sind Dinge bewusst geworden, die das zuvor sehr gute Verhältnis zu meiner Mutter und zu meinen Eltern allgemein sehr belasten. Das ist etwas, was ich gerne in therapeutischer Begleitung aufarbeiten würde - allerdings ist mein Therapeut momentan wegen seiner Krebserkrankung nicht in der Lage zu arbeiten. Er ist zwar (Gott sei Dank!) auf dem Weg der Besserung, aber ich werde mir trotzdem einen anderen Therapieplatz suchen (müssen), da mein Bedarf momentan einfach zu groß ist. Nur das hat leider wieder Wartezeit etc.

So ein Achtsamkeitstagebuch liegt auch bei mir am Tisch seit letzten November, hier ist mein Problem, das Dranbleiben und Priorisieren, dass ich es wirklich ausfülle, denn nur dann hilft es.
Für Hobbies hab ich momentan leider wenig Energie und Kraft, obwohl sie mir gerade diese geben könnten. Es ist einfach viel im Alltag (Job, Haushalt, Kind, Garten).
Aber trotzdem vielen Dank für die vielen Anregungen!

@sandracookie

Das verstehe ich. Aber schon mal sehr schön, dass Du Deine Stärken kennst und den für dich passenden Beruf gefunden hast! Ich finde, das ist viel Wert! Dass die Tätigkeit erfüllend ist und einem liegt. Das von Dir erwähnte, miserable Arbeitsklima ist natürlich problematisch, weil meiner Meinung nach respektvolle und liebevolle Kollegen am Wichtigsten sind auf der Arbeit. Fühlt man sich da nicht wohl, leidet denke alles darunter.
Vielleicht könntest Du beruflich kürzer treten oder Dich auf eine andere, ähnliche Stelle bewerben? Vielleicht hast Du dann Glück und verstehst Dich mit den Kollegen besser.

Ansonsten kenne ich das Vermeiden von Konflikten und diese Harmoniebedürftigkeit nur allzu gut. Ich möchte auch am liebsten nur positive Gefühle spüren, wie Liebe, Dankbarkeit usw. Und merke im.Umgang mit anderen Menschen, insbesondere mit meinen eigenen Kindern momentan, dass ich da an meine Grenzen komme. Mein Sohn ist sechs, meine Tochter vier und mein kleinster Sohn vier Monate alt. In Konfliktsituationen kommen oft unschöne Gefühle hoch und ich spüre dann Überforderung, Frustration, Wut... Dabei möchte ich auch nur Harmonie und Liebe.. Andererseits ist das Leben ja nicht nur schön und toll, und es ist ja auch wichtig, dass die Kinder auch andere Gefühle, wie Wut, Angst und Traurigkeit erleben und als normal empfinden.
Aber ja... alles nicht so einfach. Je mehr man mit anderen Menschen zu tun hat,.desto leichter kann man durch die entstehenden Konflikte in eine Depression rutschen. Andererseits ist die totale Isolation und Vermeidung auch nicht besser.

Vielleicht hilft es Dir ja wirklich, wenn Du etwas weniger Arbeit und mehr Ruhe für Dich hast. Du Dir Freiräume für Dich schaffst? Vielleicht können Deine Eltern, Schwiegereltern öfters auf Deinen Sohn mal aufpassen, sodass Du Zeit für Dich Oder mit Deinem Mann hast? Vielleicht hilft Dif auch ein Tapetenwechsel, also ein Urlaub irgendwo? Oder wenn Du Dich kreativ ( malen, basteln...) oder sportlich betätigst? Kannst das ja mal mit Deinem Mann besprechen.

Also ich denke, jeder gibt seinem Leben einen ganz eigenen Sinn. Das ist individuell so verschieden.

Zitat von sandracookie:
Für Hobbies hab ich momentan leider wenig Energie und Kraft, obwohl sie mir gerade diese geben könnten. Es ist einfach viel im Alltag (Job, Haushalt, Kind, Garten).

Du brauchst dringend Entlastung.
Wie schaut es mit deiner Mental Load aus? Bist du alleine für alles zuständig, musst du alleine an alles denken und alles organisieren?
Mit anderen Worten, ist dein Mann tatsächlich für manche Bereiche eigenverantwortlich oder eher wie ein zweites Kind, das beauftragt werden muss?
Sponsor-Mitgliedschaft

Es ist ein Fehlschluss das wir irgendeinen Zustand oder was von außen brauchen um glücklich zu sein. Selbst der ärmste Mensch und auch schwer kranke Menschen können glücklich sein. Was dich glücklich macht und dir innere Zufriedenheit gibt kannst nur du alleine für dich wissen.

Aber was Wayout beschreibt ist echt interessant, dass unser Gehirn uns quasi immer unglücklich machen möchte. Dann ist es schon echt schwierig, das Gehirn auszutricksen.

Ich denke, es hilft enorm, wenn es Dir gelingt, in dem, was Du täglich machst, eine
sinvolle Aufgabe zu erkennen.
Oder auch anders gesagt. Einen Sinn scheint unser Leben grundsätzlich nicht zu haben.
Dann brauchen wir den Sinn ja auch nicht zu suchen.
Um aber das Gefühl zu bekommen, dass das, was wir denken und machen sinnvoll ist,
sollten wir unserem Handeln, also unserem Leben versuchen eine Sinn zu geben.

Zitat von sandracookie:
in den letzten Wochen hadere ich sehr oft mit meinem Leben und ich fühle mich einfach nur leer, alles im Leben erscheint mir sinnlos. Nichts macht mich richtig glücklich, alles strengt an und stresst.


Zitat von sandracookie:
Für Hobbies hab ich momentan leider wenig Energie und Kraft, obwohl sie mir gerade diese geben könnten. Es ist einfach viel im Alltag (Job, Haushalt, Kind, Garten).


Zitat von sandracookie:
alles ist Pflichtgefühl und Druck,


Hört sich das nicht sehr danach an, das Du Deine Gefühle, Deine Wünsche und noch einiges
Anderes häufig zurückstellst, damit andere zufrieden werden?

Zitat von sandracookie:
Ich bin jemand, der Konflikte vermeidet und gerne immer alles harmonisch hätte.


Das ergibt dann ja kaum einen Sinn. Ist dies manchmal nicht eine etwas teuer
bezahlte Harmonie?

Zitat von sandracookie:
Im Zweifelsfall geht das so weit, dass ich nachgebe und auf Dinge verzichte, die mir selbst wichtig sind


Warum streitest Du denn nicht einmal um Dinge, welche Dir selbst sehr wichtig sind?
Brauchen die anderen nicht verzichten? Bezahlst Du die Rechnungen immer alleine?

Wann bezahlt eigentlich Dein Kind auch mal eine Rechnung?
Mir scheint, das braucht bisher noch nichts zu bezahlen. Lernst Du ihm auf diese Weise
auch Harmonie?

A


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