Zitat von ConnyOsi:Kragenbär wie meinst du das und wie viel nimmst du?
Ich weiß nicht mehr ob es hier war oder in einem anderen Threads. Die negativen Auswirkungen meiner Angststörung betrachte ich als eine Art üblen Geruch in einer Flasche. Und das Paroxetin hilft mir die Flasche dicht zu halten. Das klappt aber mal mehr und mal weniger. Und ich glaube, dass ich über einen sehr langen Zeitraum gelernt habe, damit umzugehen. Also mich daran zu gewöhnen, dass es die hundertprozentige Absicherung nicht gibt. Das Medikament ist prima, aber es hat auch so seine Tage, wo ist die Flasche nicht ganz dicht bekommt.
In den ersten Jahren habe ich dann auch immer versucht irgendwas zu machen. Dosis verändern, Hersteller verändern, und schließlich sogar das Medikament verändern.
Aber ich bin dann immer wieder zurück, weil ich mit dem Paroxetin und meinen 30 mg im Durchschnitt immer wieder die beste Absicherung hatte.
Mit dem Experimentieren irgendwann aufzuhören hat mir geholfen. Ich weiß, dass es diese Schwankungen gibt, und dass die sich umso schneller wieder legen, desto weniger mich das Thema beschäftigt. Ich bemühe mich also um Ablenkung und Entspannung. Klappt nicht immer und gleichmäßig, ich bin eben auch keine Maschine die neues Motoröl braucht, aber irgendwann ist die Flasche dann eben doch wieder dicht.
Gestern 14:33 •
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