App im Playstore
Pfeil rechts
20634

Kragenbär wie meinst du das und wie viel nimmst du?

Wann sollte man eigentlich die Stimmungsaufhellend Wirkung.

A


Paroxetin Erfahrungen

x 3


Zitat von ConnyOsi:
Kragenbär wie meinst du das und wie viel nimmst du?

Ich weiß nicht mehr ob es hier war oder in einem anderen Threads. Die negativen Auswirkungen meiner Angststörung betrachte ich als eine Art üblen Geruch in einer Flasche. Und das Paroxetin hilft mir die Flasche dicht zu halten. Das klappt aber mal mehr und mal weniger. Und ich glaube, dass ich über einen sehr langen Zeitraum gelernt habe, damit umzugehen. Also mich daran zu gewöhnen, dass es die hundertprozentige Absicherung nicht gibt. Das Medikament ist prima, aber es hat auch so seine Tage, wo ist die Flasche nicht ganz dicht bekommt.

In den ersten Jahren habe ich dann auch immer versucht irgendwas zu machen. Dosis verändern, Hersteller verändern, und schließlich sogar das Medikament verändern.
Aber ich bin dann immer wieder zurück, weil ich mit dem Paroxetin und meinen 30 mg im Durchschnitt immer wieder die beste Absicherung hatte.

Mit dem Experimentieren irgendwann aufzuhören hat mir geholfen. Ich weiß, dass es diese Schwankungen gibt, und dass die sich umso schneller wieder legen, desto weniger mich das Thema beschäftigt. Ich bemühe mich also um Ablenkung und Entspannung. Klappt nicht immer und gleichmäßig, ich bin eben auch keine Maschine die neues Motoröl braucht, aber irgendwann ist die Flasche dann eben doch wieder dicht.

Danke das hast du sehr schön gesagt U ja ich hätte gerne die 100 prozentige Absicherung aber das geht ja nicht.Und was solange gebraucht ans Tageslicht zu kommen geht ja auch nicht in 4 Wochen wieder.
Ich habe auch noch einige Baustellen aufzuarbeiten.Ich habe nur wahnsinnig Angst das diese krasse innere Unruhe wieder kommt u ich gleich wieder in die Klinik muss.Oder ich durch das Medikament depressiv werde ich kann diesen Zustand schwer akzeptieren.

Ja, mitunter kann auch mal die Angst vor der Angst die Angst auslösen. Dann hat man selbst in den Phasen, wo es einem eigentlich gut geht, trotzdem keine Ruhe mehr.

Hast du denn Anzeichen, dass das Medikament auch in die falsche Richtung arbeiten könnte? Wenn man grundsätzlich eine Besserung verspürt, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass das irgendwann dreht. Bei mir ist auch an schwächeren Tagen immer eine gewisse Grundabsicherung vorhanden, so dass ich dann auch eine kleinere Panikattacke schnell auffangen kann. Um mich wirklich aus der Ruhe zu bringen, sind dann schon gewichtige äußere Einflüsse erforderlich.

Wie meinst du in die falsche Richtung?

Also ich habe keine krasse innere Unruhe mehr außer es ist irgendwas.Aber ich kann nicht aufhören zu grübeln u finde mich auch etwas niedergeschlagener und mir ist manchmal alles etwas zu viel.
Ich habe vorher ja zwei Jahre Citalopram genommen u es dann eigenmächtig ganz langsam ausgeschlichen u dann wieder eigenmächtig angefangen.Aber dann habe ich so krasse innere getriebenheit bekommen u Zwangsgedanken.Das ging seid November so U ich bin dann in die Psychiatrie.Dort das Citalopram raus u Paroxetin rein aber ich hatte krasse erstverschlimmerung u keiner hat mir dort geholfen.Hat mich sehr traumatisiert.Das Citalopram hat halt fände ich schneller U besser gewirkt.

Ich merke auch nix Stimmungsaufhellend wahrscheinlich bin ich von Citalopram verwöhnt.Ich habe jetzt seid 4 Tagen auf 40 mg erhöht U wieder etwas mehr Unruhe u Gedanken ist das normal?

Ich habe auch das Gefühl das ich Freude nicht richtig empfinden kann u auch etwas depprimierter bin.





Dr. med. Andreas Schöpf
App im Playstore