Die Angst- und Panik ist bei mir momentan mit den 45 mg in Ordnung. Allerdings bin ich momentan ja noch Zuhause. Wenn es wieder losgeht mit der Arbeit muss ich gucken, ob das wieder kommt.
Der Kreislauf spielt auch nicht mehr so verrückt, ist im Nachhinein erschreckend wie viel da die Dosisveränderungen mit rein gespielt haben.
Was aktuell bei mir sehr sehr schlimm ist, ist die Müdigkeit, Antriebslosigkeit und das Gefühl, dass alles sinnlos ist. Richtige Freude empfinde ich nur noch sehr selten, das meiste im Alltag ist Funktionieren und Pflichten erledigen. Obwohl ich in der Zeit Zuhause auch versuche bewusst zu entspannen und Dinge zu tun, die mir gut tun - insgesamt rutscht es aber nur von einem Extrem ins andere. Entweder mache ich gar nichts und kann mich nicht aufraffen oder ich übertreibe völlig, nehme mir zu viel vor und verausgabe mich.
Eigentlich war der Plan im April wieder arbeiten zu gehen und im September dann in die Tagesklinik zu gehen.
Allerdings habe ich jetzt durch Zufall ein neues Jobangebot bekommen und wenn das klappen sollte, lass ich es mit der Tagesklinik - ist immer schwierig, wenn man direkt im neuen Job wegen sowas fehlen würde. An meiner jetzigen Arbeitsstelle werde ich auf Dauer definitiv nicht mehr glücklich, weshalb mir das Angebot, trotz Unsicherheiten, ob es das Richtige ist, gerade Recht, aber muss erstmal genommen werden nach dem Vorstellungsgespräch und die Arbeitszeiten könnten auch noch schwierig sein. Also erstmal abwarten von Tag zu Tag.
Und wie ist es selbst so?
26.03.2025 12:07 •
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