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Hallo,

Ich habe eine Vorgeschichte mit Angstzuständen und verwende seit Jahren Tavor in geringer Dosierung (ca. 20 mg jährlich).

Aufgrund anhaltender Belastungen, die voraussichtlich in einigen Monaten bewältigt sein werden, hat sich mein Tavor-Konsum deutlich erhöht auf 1-2 mg alle 2-3 Tage. Die Wirkung lässt jedoch schnell nach und verringert sich mit der Zeit.

Aktuell leide ich nicht unter Panikattacken, sondern vielmehr unter einem konstant hohen Stresslevel. Als Alternative habe ich mir Diazepam beschafft, besitze jedoch keine Erfahrung mit diesem Medikament. Ich würde gerne Erfahrungsberichte und Ratschläge von Personen erhalten, die mit Diazepam vertraut sind.

04.04.2025 19:12 • 06.04.2025 #1


21 Antworten ↓


Es geht ja nicht aus Deinem Post hervor, wo Du Dir Benzos beschaffst. Da die aber alle verschreibungspflichtig sind, wäre ja normalerweise ein Arzt, der ein entsprechendes Rezept ausstellt, auch der Ansprechpartner. Die Gefahr der Abhängigkeit, kann er natürlich auch gleich besprechen, unabhängig von Erfahrungen die andere Menschen mit Benzos gemacht haben, die ohnehin subjektiv sind, egal ob es positive oder negative waren.

A


Dauerstress was eure Erfahrung Tavor oder Diazepam

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Diazepam ist ja auch ein Benzo und birgt die gleiche Gefahr wie Tavor.

@Disturbed ja der arzt der die mir verschrieben hat meinte oh das ganz böser stoff sehr gefährlich, aus dem grund wollte ich mal hören was andere für Erfahrungen gemacht haben.

Ich komme mit dem Valium also diazepam viel besser klar als früher mit Tavor
Die wirken auch länger und beruhigen mehr

@Kinogeist
Ob du nun tavor, diazepam, lorazepam oder sonst was nimmst, es sind alles benzos und machen alle gleich abhängig.

Ja, sie helfen gut in allen Lebenslagen. Aber machen eben stark abhängig und die dosis muss häufig immer weiter gesteigert werden um ne Wirkung zu haben.

Was du dann davon nimmst ist am Ende gehoppst wie gesprungen ‍️

Zitat von WayOut:
Ja, sie helfen gut in allen Lebenslagen. Aber machen eben stark abhängig und die dosis muss häufig immer weiter gesteigert werden um ne Wirkung zu haben.

Leider bei den meisten ja, aber es gibt auch low dose Abhängige, die die Dosis nicht steigern müssen.

@Kinogeist ich wünsche dir schonmal viel spaß beim Entzug.. du hast ein hohes stresslevel und willst das kompensieren mit solchen Medikamenten.. Dein ernst? Tavor und diazepam ist das gleiche, nur diazepam wirkt länger.. du machst deine jetzige situation noch viel viel schlimmer, als es schon ist..du hast schon eine Toleranz mit tavor aufgebaut und hast damit das nächste problem.. du solltest dir von einem ordentlichen arzt auf dem richtigen Weg bringen lassen kann ich dir nur empfehlen

Zitat von Islandfan:
Leider bei den meisten ja, aber es gibt auch low dose Abhängige, die die Dosis nicht steigern müssen.

Deswegen ja auch nur häufig und nicht immer da bin ich also ganz bei dir. Aber der Ersteller schrieb ja selbst schon dass er zu denjenigen gehört die bei regelmäßiger Einnahme immer weiter erhöhen müssten.

@StefH
Hab ich wohl nicht gut formuliert.
Ich befinde mich in einem Zustand anhaltender Überlastung, der dazu führt, dass ich tagelang keinen Schlaf mehr finde. Dieser Stresslevel hält so lange an, bis mein Körper an seine physischen Grenzen stößt und ich gezwungen bin, mich aus dieser Situation zu befreien, mit Tavor da ich die körperlichen Belastungen nicht mehr bewältigen kann.

Zitat von Kinogeist:
Dieser Stresslevel hält so lange an, bis mein Körper an seine physischen Grenzen stößt und ich gezwungen bin, mich aus dieser Situation zu befreien, mit Tavor da ich die körperlichen Belastungen nicht mehr bewältigen kann.

Na ja, es gibt ja noch andere Strategien als den Stress mit Medikamenten zu erschlagen. Das sind allerdings langfristige Strategien, die viel Geduld, Ausdauer und Konsequenz erfordern. Körperorientierte Tharapieansätze mit Meditation, Atemtrainig, Achtsamkeit und Wahrnehmungsübungen liefen da gute Erfolge. Was hast Du in diese Richtung denn bereits versucht?

@Kruemel_68 tägliches Training bestehend aus Wahrnehmungsübungen, Ausdauersport, Atemtraining, EMDR sowie Progressive Muskelrelaxation und Stoizismus zieh ich mir noch rein. Seit gestern merke ich, was wohl langsam Früchte trägt – gut geschlafen und kein Medikamentenbedarf. 4. tag ohne ich hab wieder Hoffnung

Zitat von Kinogeist:
@Kruemel_68 tägliches Training bestehend aus Wahrnehmungsübungen, Ausdauersport, Atemtraining, EMDR sowie Progressive Muskelrelaxation und Stoizismus zieh ich mir noch rein. Seit gestern merke ich, was wohl langsam Früchte trägt – gut geschlafen und kein Medikamentenbedarf. 4. tag ohne ich hab wieder Hoffnung ...

Das hört sich gut an. Bleib unbedingt dabei. Meiner Meinung nach ist das auf Dauer jedem Medikament überlegen, und das auch noch nebenwirkungsfrei.

@Kruemel_68 Danke, der aktuelle Plan ist, das noch weiter auszubauen – mit Meditation und Hypnose. Ich bleibe dabei, die Ernährung habe ich optimiert.Kein Zucker

Die Medikamente sind für mich nur ein Werkzeug, nicht die Lösung.

Zitat von Kinogeist:
Ich befinde mich in einem Zustand anhaltender Überlastung, der dazu führt, dass ich tagelang keinen Schlaf mehr finde.

Dann lass dir besser schlafanstoßende Antidepressiva oder Neuroleptika verschreiben. Die machen nicht abhängig. Als echtes Schlafmittel wäre Zopiclon noch eine Alternative. Macht zwar bei Dauereinnahme auch abhängig, aber das Suchtpotenzial ist wesentlich geringer als bei Benzos.

Zitat von Kinogeist:
Die Medikamente sind für mich nur ein Werkzeug, nicht die Lösung.

Wenn du ein effektives Werkzeug willst kann ich dir nur eins raten: Lebensumstellung.

Stress kommt nicht von selbst und ungefähr sondern hat seine Ursachen. Ändere die und du brauchst keine Medikamente.
Zumal es selbst dann noch pflanzliche Alternativen gibt die mitunter dan noch zum runterkommen und entspannen helfen. Die sind natürklich nich so stark wie Chemie, haben aber auch so gut wie bis keine Nebenwirkungen (es sei denn du hast Allergien/Unverträglichkeiten)

@Marc_Sky ein paar Monaten sind meine externen Trigger Geschichte, dann sollte alles ruhiger verlaufen.
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@Kinogeist Gut, bis dahin kannst du schonmal in einigen Bereichen anfangen wo das vorher schon klappt, auch wenn es kleine Dinge sind. Auch die helfen.
zusätzlich kann ich dir auch nur zu einem Ausgleich in Form von entspannenden Hobbies empfehlen je nachdem was dir dabei hilft. Bei mir sind es überwiegend Pflanzem, kochen, Musik etc

@Marc_Sky
Das ist ein guter Denkanstoß, um darüber nachzudenken. Alles, was ich früher mochte, musste ich aufgeben, weil ich dadurch Panikattacken bekam.

@Kinogeist Sowas passiert, du bist auch nicht gezwungen das so wieder auftzunehmen wenn es nicht geht (also keinem Zwang hinterhe rzu jagen) und kannst das als Möglichkeit nehmen dich neu zu orientieren und auch etwas zu finden was in deinem Rahmen möglich ist. Solange du dich dabei entspannen kannst und es etwas für dich alleine/persönlich ist wirds schon passen

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Dr. med. Andreas Schöpf
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