Zitat von ChrissyHrt:sie sind gefährlich, gerade beim Fahren.
Eher wegen der Abhängigkeit.
Gerade weil sie so gut wirken ist das Abhängigkeitspotential sehr sehr hoch. Man neigt, und ich kenne das selbst, selbst bei kleineren Attacken dazu zu greifen, weil "es hilft ja so gut". Gedacht sind die Dinger aber nur für den absoluten Notfall.
Für längerfristig können Antidepressiva eine gute Stütze sein. Da such dir am besten mal einen Psychiater in der Nähe und werde da vorstellig. Deren Wissen, was die Tabletten angeht ist viel breiter gefächert als das eines Hausarztes. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich ein antriebssteigerndes Antidepressivum bräuchte weil ich in der Phase hochgradig panisch war und eh nervös wie sonst was. Aber siehe da, sie halfen wirklich super.
Stütze deshalb, weil Tabletten nur einen Pfeiler des gesamten Prozesses darstellen. Viel wichtiger, um den Mist langfristig und nachhaltig unter Kontrolle zu bekommen ist eine Therapie. Das ist der größere Pfeiler. Das kann dann natürlich begleitet werden mit Medikamenten.
15.01.2022 11:42 • x 2 #22