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Zitat von Crazy-Monkey:
Das ist das Ziel.
Doch, kann ich mir vorstellen.
Das ist aber wahrscheinlich hart erarbeitet, kann ich mir vorstellen. Denn Wut konntest du bestimmt früher nicht zeigen oder? Bei mir war es so, Wut kann ich erst fühlen udn zeigen, seitdem die Angsterkrankung ausgebrochen ist und ich die Ängste nicht mehr kompensieren. Hätte ich früher Wut gezeigt, wäre ich totgeschlagen worden und hätte das sicher nicht überlebt.
Oh ja. Habe ich heute auch wieder deutlich an mir gemerkt.
Danke. Ich bin froh, dass du es so siehst, denn ich hatte schon Angst aggressiv rüberzukommen. Aber ich versuche mir zu sagen, ja, dann war ich das, es hat mich stark aufgeregt aus für mich triftigem Grund. Es wäre wie eine Art Verrat an mir selbst den Mund gehalten zu haben.
Ich weiß. Für mich persönlich gehört auch eine Distanzierung vom Mitschuld Gedanken am Ursprung dazu, dieses die haben das gemacht, weil ich schuld,wertlos, dumm, sonstwas war. Das ist ein weitverbreiteter Glaubenssatz. Sich davon zu lösen ist schwer genug und dann im hier und jetzt als Erwachsener genügend Selbstbewusstsein zur Veränderung zu haben, anders als als Kind.
Nein, das war gar nicht wirr, sondern sehr schön und nachvollziehbar verbildlicht.
Schön, dass ihr noch geschrieben habt, ich fühle mich jetzt nicht mehr ganz so unverstanden und ich wollte auch nicht den thread stören durch meine Kritik, aber es war mir sehr wichtig... Schlaft gut.
02.11.2018 01:20 • x 1 #61
02.11.2018 05:35 • x 2 #62
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02.11.2018 09:55 • x 7 #63
Crazy-Monkey
Zitat von Abendschein:Den Thread gestört hast Du nicht aber Du hast nur Dein Thema wichtig gemacht hier, finde ich. Auf alle anderen bist Du nicht eingegangen. Es War nur Deins wichtig das Du das raus hauen konntest. Ich habe auch nicht lesen können das es Dir Heute besser geht. Du hast immer noch die gleiche Wut von Damals in Dir.
Ich z.B. hege keine Wut mehr. Habe Viel an mir gearbeitet aber was soll ich dasagen Alles schreiben? Wichtig ist Dir Deine los zu werden und Kritik an Menschen zu üben die es gut mit Dir meinen wie @hotlin der Dir auch in anderen Threads schon geholfen hat. Wichtig ist Dir Deins rauszuhauen. Auf andere gehst Du kaum ein. Was hast Du bist Heute gelernt? Was hast Du mitgenommen?
02.11.2018 11:08 • x 5 #64
Zitat von Crazy-Monkey:
Guten Morgen Abendschein,
ich möchte mich dem, was @hazyhue geantwortet hat, anschließen.
Wenn das dein Eindruck ist, dann nehme ich das so hin, kenne mich aber selbst besser.
Nachdem es in meinem Leben ausschließlich 40 Jahre um andere ging, nehme ich mir das Recht raus auch mal meine eigenen Standpunkte und Rechte zu vertreten. Nein, meine Wut ist nicht alt, ich war früher nie wütend und das wäre nicht geduldet worden. Ich habe gelernt, dass ich auch mal aufgebracht sein darf und das zu fühlen und zu zeigen, weil ich es früher nicht konnte und durfte. Es geht hier auch nicht um irgendwas, sondern um ein sensibles Thema wie Schuld. In meinem Beitrag vom 18. 10. habe ich mich dazu bereits geäußert, meine Sichtweise, genauso wie andere hier, du auch. Wenn du das nur als Wut und raushauen empfindest, ok... Hotins Engagement weiß ich zu schätzen, aber ich wehre mich tatsächlich gegen Thesen, die erneut als allgemeines Fakt hingestellt werden, wenn schon vorher differenziert wurde. Ich habe das Recht meine Meinung zu vertreten wie jeder hier, NEIN zu sagen, wenn mir etwas aufstößt, eine fremde Person mit einer Selbstverständlichkeit richtet ohne mich zu kennen, es mir keine Hilfe IST, meiner Therapie entgegensetzt und gestehe das selbst auch anderen ein, wenn ich auch mal daneben liege. Auch ich habe hier schon viel Engagement aufgewendet anderen zu helfen. Wenn du mich allgemein als jemanden empfinden solltest, der immer nur auf sich fixiert ist, egoistisch Dinge raushaut und nicht auf andere eingeht, dann ist das halt dein Empfinden, was total seine Berechtigung hat, aber eben keine Allgemeingültigkeit.
02.11.2018 19:10 • x 3 #65
Zitat:Wenn jetzt ein Mensch/Kind vergewaltigt, verprügelt oder misshandelt wurde und
ein anderes nicht. Sind dann die Ängste die gleichen oder dieselben? Ich frage, weil ich es
tatsächlich nicht weiß. Darf man Angst mit Angst vergleichen, oder auf eine Stufe stellen?
03.11.2018 00:59 • x 2 #66
Zitat:Ich sehe es so, dass man zwischen Ursprung der Ängste und Beteiligung zur Aufrechterhaltung unterscheiden sollte.
Zitat:An der Aufrechterhaltung ist man als erwachsener mündiger Mensch immer MITbeteiligt. Aber man kann nicht
automatisch von Mitschuld bei der Entstehung sprechen und sollte eben nicht behaupten, dass Angstpatienten
per se Schuld bei anderen suchen.
Zitat:Gerade traumatisierte Kinder verinnerlichen dieses Grundgefühl der Schuld, obwohl sie keine hatten.
Zitat:Im Prinzip geht es später um Eigenverantwortung im hier und jetzt um sich von den Ängsten befreien zu können -
unabhängig von Ursprung und Schuld.
03.11.2018 01:22 • x 1 #67
Antiope
03.11.2018 13:42 • x 1 #68
Zitat:Ich halte es in der gesamten Diskussion für falsch, mit diesen Begrifflichkeiten herumzuspielen, da sie
einen moralische oder moralisierenden Unterton haben und eine Einordnung in gut und schlecht vorprägen.
03.11.2018 14:54 • x 2 #69
Antiope
03.11.2018 15:53 • x 1 #70
Crazy-Monkey
Zitat von Antiope:Wie hat jede einzelne es geschafft, mit seinen Narben, die das Leben ihm schlug, zu *über*leben?
03.11.2018 16:41 • x 2 #71
Zitat von Antiope:Das ignoriert die Konnotationen, wenn von Schuld, Mitschuld, Beteiligung die Rede ist. Bitte bestreite nicht, dass diese Wörter im Threadstart gestanden haben.
03.11.2018 18:37 • x 2 #72
Antiope
03.11.2018 18:54 • x 2 #73
03.11.2018 19:01 • x 2 #74
03.11.2018 19:47 • x 3 #76
Zitat von Miami:ich höre das Wort Konnotationen zum ersten Mal überhaupt und den Begriff nachzuschlagen hat mich nicht wirklich weitergebracht.
03.11.2018 20:01 • x 1 #77
Zitat von Meteora:Ui, hier geht es ganz schön heiß her! Ich würde gerne auf das ursprüngliche Thema antworten, wenns okay ist. Also ich denke, man ist nur in der Weise selbst beteiligt, wie man mit seinen Ängsten umgeht. Wer sie gut verdrängen kann, hat vielleicht kein oder nur ein geringes Problem damit. Das habe ich auch gemacht, aber es war, als hätte ich alles bloß in ein Fass gestopft, und irgendwann ist das halt voll. Dann kann man nicht mehr verdrängen und muss sich damit auseinandersetzen. Jeder geht anders mit sich um, und jeder ist ...
03.11.2018 20:31 • #78
Chingachgook
03.11.2018 20:37 • x 5 #79
Zitat:Ich ärgere mich darüber, dass mir mangelndes Verständnis einfach mal so unterstellt wird.
Zitat:[Den moralischen Unterton bringst allein Du selbst hier hinein. Dafür kann ich nichts.]
Das ignoriert die Konnotationen, wenn von Schuld, Mitschuld, Beteiligung die Rede ist.
Bitte bestreite nicht, dass diese Wörter im Threadstart gestanden haben.
Zitat:Und bitte, erkläre mir, warum richtig und falsch keine moralische Tönung haben sollte. Es sind Bewertungen.
Damit wird die Welt eingeteilt.
Zitat:Erkläre mir den Unterschied zwischen dem Bewertungspaar von gut und schlecht und richtig und falsch.
Zitat:Für mich ist sogar das zweite Paar richtig/falsch noch viel absoluter wie gut/schlecht, da es auf eine
grundlegendere Weise die Welt einteilt.
Zitat:Nicht nur die Auswirkung wird gegeneinander abgewogen, sondern eine globalere Kategorisierung.
Zitat:Mir ging diese Diskussion inzwischen viel zu weit weg vom Sachlichen.
03.11.2018 21:38 • x 2 #80
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