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Hallo,

ich habe eine Frage an euch:
Ist es normal, dass ich manchmal andere Wörter in Sätzen benutze? Ich denke mir, dass ich dann in dem Moment wo anders mit den Gedanken bin, gestresst bin etc.
Zum Beispiel:
Mein Kind soll die Hände waschen. Ich sehe es im Aufzug und sage aus Versehen: ,,Wasch dir die Haare (statt Hände)!“.
Ist das normal, dass das mal passiert?

Gestern 12:32 • 31.03.2025 #1


16 Antworten ↓


Hallo Jana,

was Du beschreibst finde ich, ist nicht unbedingt normal. Ich halte es aber auch nicht für
bedenklich.
Mir scheint dies nur zu zeigen, dass Du innerlich sehr,sehr nervös und unruhig bist.
Beim schnell Denken kann soetwas sehr leicht passieren.
Mit Deinen Gedanken bist Du dann vermutlich schon weiter voraus.
Lösung:
Sehr langsam und ruhiger denken, könnte Dir hier sehr helfen.
Dabei werden Deine Antworten bestimmt richtiger. Und Du fühlst Dich damit auch bestimmt
deutlich besser.

Viele Grüße
Bernhard

A


Wortfindungsstörungen? Normal oder bedenklich ?

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Passiert mir dauernd und das seit etlichen Jahren. Habe mir darüber nie Gedanken gemacht, außer kurzzeitig als meine Partnerin mich darauf angesprochen hatte. Daraufhin hatte ich den Fokus darauf, habe nach Krankheiten gesucht, die hiermit im Zusammenhang stehen können und natürlich wurde es immer schlimmer und weitere Syptome, die mit einer lebensbedrohlichen Diagnose zusammenhängen, kamen hinzu. Irgendwann verschwand meine Angst wieder. Das ist nun etwa 6 Jahre her und durch deinen Beitrag wurde ich wieder an meine Spinnereien erinnert. Also...versuche dem ganzen nicht all zu viel Beachtung zu schenken. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Aber du kommst da wieder raus

Danke für euren Rat. Wüsste auch gar nicht, in welche Richtung es gehen soll, wenn ich ein anderes Wort sage? Ist das Alzheimer, Demenz oder Als? Hab auch seit Jahren ein AirTag, da ich nicht weiß, wo ich meine Schlüssel etc. hinlege… da hab ich mir aber noch nie Gedanken darüber gemacht.

Stress, mangelnde Übung in der Kindheit, genetisch (mein Vater und mein Bruder sind ähnlich, gehen aber unterschiedlich damit um)
Ich bin hier ebenfalls mit diesem Thema unterwegs.
Ich nehme das inzwischen sehr gelassen und lasse mir von anderen helfen, wenn ich was falsches sage - entweder fragen oder eben verbessern lassen.

Ab und zu fühle mich in sozialen Situationen etwas minderwertig, aber mich da inzwischen gut mental wieder in doe Situation zurückbringen.
Manchmal übe ich spielerisch.

Das meiste, was ich in diesem Thread geschrieben habe, habe ich bereits für mich ausprobiert: soziale-angst-erroeten-redeangst-zittern-f1/uebungen-zur-wortfindung-t114902.html - mal länger mal kürzer, einiges auch über längere Zeiträume hinweg.


Mit meinen Kindern wurde ich gefühlt besser - weil ich viel mit ihnen verbal gemacht habe.
Zur Zeit ist es bei mir im Büro sehr stressig, da wird es gefühlt wieder schlimmer.

Jetzt habe ich doch gegoogelt und bin auf die Krankheit Frontotemporale Demenz gestoßen, was dazu passen würde . Uff

Zitat von Jana30:
Frontotemporale Demenz

Nein. Mach dir keinen Stress. Schau dass du deinen Alltag stressfrei hinbekommst. Lass dir dabei helfen. Sei liebevoll zu deinen Nächsten und nehme Liebe von ihnen an.
Akzeptiere das ein oder andere falsche Wort und singe, rede mit deinen Kindern. Macht spielerisch Zungenbrecher etc.

Das macht viel mehr Spass als sich mit Demenz und Morbus zu beschäftigen

Zitat von Azure:
Nein

Ps. Ich nehme dich mit deinen Sorgen ernst. Gerne kannst du hier in diesem Thread weiter notieren, wenn du Dinge bei dir beobachtest. Gerne auch notieren, ob du gestresst bist, was dir ansonsten bei dir im Alltag so auffällt, wie euer Alltag aussieht etc. Diese Beobachtungen sind wichtig, denn auch ein Arzt kann nur mit objektiven, verlässlichen und klar formulierten Beobachtungen arbeiten. Ich habe mir angewöhnt, vor Arztbesuchen Notizen zu machen ( mit wegen Gedächtnis/ Wortfindungsstörungen aber auch weil es mir wichtig ist, die wertvolle Zeit beim Arzt zielgerichtet zu verwenden.)

Zitat von Jana30:
Jetzt habe ich doch gegoogelt und bin auf die Krankheit Frontotemporale Demenz gestoßen, was dazu passen würde .


Na dann sage ich herzlichen Glückwunsch.
Jeder der lange genug sucht, der findet eine Krankheit.
Halte Dir diesen Namen immer bereit.

Endlich weißt Du jetzt, dass Du nichts für Deine Wortfindungsstörungen kannst.
Du bist daran völlig unschuldig.

Zitat von Jana30:
Hab auch seit Jahren ein AirTag, da ich nicht weiß, wo ich meine Schlüssel etc. hinlege…

Ich hab seit Jahren eine Routine, wo ich meine Schlüssel hinlege... weil ansonsten liegen sie auch mal im Regal im Keller etc...

Beim Verlassen eines Gebäudes: Taschen abtasten :Geldbeutel, Schlüssel, Handy

Beim Heimkommen: Schublade auf und die Dinge verräumen.
----
Zuvor hatte ich schon mal bei mir eingebrochen oder zwei Wochen nach dem Ausweis gesucht.

Das beste war Anzeige wegen Diebstahl meines Rades. Bekannte fanden es dann von mir abgeschlossen vor dem Supermarkt.

@Azure das finde ich aber nicht ungewöhnlich, habe ich auch, und mir nie Gedanken darüber gemacht. Das, was mich fassungslos macht, ist, dass ich einen Satz ein anderes Verb verwende anstatt das andere… oder letztens wollte ich mich mit meiner Tochter in der Küche treffen und hab stattdessen Wohnzimmer gesagt. Das macht mir höllische Angst.

Willkommen im dritten Lebensjahrzehnt. Bis zum vierten kommen noch Knie- und Rückenschmerzen dazu...

Ich kenne die Ängste und Sorgen, wenn es geistig schlechter wird. Das gute ist: in den nächsten 30 Jahren wird es auch noch ein paar mal wieder besser...

Und mit 53 noch viiiieeeele andere Sachen, brain fog, wie heiße ich nochmal

@ Lachen kann ich darüber weniger. Ich befürchte immer, dass eine Krankheit ausbricht

Lege dich erst mal schlafen.

Achte auf

*viel Flüssigkeit
*ausreichend Schlaf.

* ab und zu Nüsse, Fisch und Eiweiss essen.

*Wenig Handy.

*Eine Viertelstunde am Tag für dich selbst nehmen und einfach ausruhen + entspannen (ggf. geführte Meditation zur Entspannung auf youtube: etwas ausprobieren, bis du was angenehmes für dich findest)
* regelmässig bewegen (sport, joggen, yoga)

Du wirst in den nächsten Tagen viele Wortfindungsstörungen bei dir bemerken. In der Zeit, als ich den Führerschein machte, sah ich auch viele Fahrschulautos.

Lass uns im Lauf der Woche nochmals darüber schreiben wie es dir geht.

Warun kannst Du denn nicht darüber lachen. Lachen entspannt doch.

Zitat von Jana30:
Lachen kann ich darüber weniger. Ich befürchte immer, dass eine Krankheit ausbricht

Das ist doch nur ein Gefühl von Dir, was Dich verunsichern möchte. Du bist doch gar nicht krank !

Gefühle haben selten Recht. Und was passiert dann in Deinen Gedanken, wenn Du zu oft nur auf
Deine Gefühle hörst?
Du wirst von Deinen Gefühlen häufig in eine falsche Richtung gelenkt.
Und was passiert dann? Du merkst, dass Du die Übersicht verlierst. Merkst, dass Du Dich
plötzlich nicht so ganz ruhig und sicher fühlst.
Und was sagt dann Dein nächstes Gefühl?
Na ja, wenn Du nicht mehr alles im Griff hast, dann wirst Du vielleicht krank sein.

Und dann fängst Du an zu zweifeln, an zu suchen, an zu gogglen.
Und dann bist Du in der Falle? Und wie versuchst Du da wieder heraus zu kommen?

Ich sage.
Lass Dir von Deinen Gefühlen nicht so oft einreden, dass Du etwas falsch machst.
Nicht sagen, dass Du ernsthaft krank bist.

@Jana 30

Fehlleistungen sind nach Freud alle Äußerungen wie Verschreiben, Verhören, Versehen, Vergreifen, Vergessen oder auch Versprechen....

könnte doch auch einfach nur so eine Fehlleistung sein, oder?
die ggf bei vermehrtem Streß häufiger auftritt und das ist - soweit ich das verstanden habe keine Krankheit, sondern eine kurze Fehlleistung des Gehirns, die wohl ab und an bei jedem mal passiert - wahrscheinlich nehmen die meisten, das an sich gar nicht wahr.

A


Angst vor Krankheiten Tipps

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