Zitat von kritisches_Auge:Es hat nicht alles etwas mit dir zu tun, Schlaflose, die Vulnerabilität bei Kindern kann sich, wie auch bei Erwachsenen, auf verschiedene Art und Weise zeigen.
Ich wollte mit meinem Beispiel ja auch nur sagen, dass es psychische Störungen gibt, für die es keinen Auslöser gibt, sondern schon genetisch bedingt von Geburt an vorhanden. Ich finde es müßig, sich um jedes und alles einen Kopf darum zu machen, woher es kommt, was in der Kindheit schiefgelaufen ist, was die Eltern oder sonstwer falsch gemacht haben etc. Ich akzeptiere, dass es so ist und kümmere mich nicht darum. Es ist eben so und gut ist.
Zitat von kritisches_Auge:Ich verstehe sie nicht, dafür könnte und würde ich nie solche posts wie du in Bezug auf die Einschränkungen durch Corona schreiben, auch wenn es hier nur virtuell zugeht, wäre mir das peinlich, wenn es sich wiederholte, würde ich mich vor Scham nicht mehr blicken lassen.
Früher hätte ich so etwas auch nicht geschrieben, nicht unbedingt aus Scham sondern aus Angst vor dem Shi.ts.torm. Aber mit dem Älterwerden habe ich zum Glück an Selbstbewusstsein gewonnen und kann das aushalten
Zitat:Ja, das ist genau der springende Punkt, gerade heute fehlt den Eltern oft die Zeit und die Kraft sich um ein sehr sensibles Kind zu kümmern, ich bin so froh, dass ich es konnte da ich in keinem festen Arbeitsverhältnis stand.
Meine Eltern waren beide voll berufstätig und ich bin die ersten Jahre meines Leben quasi bei meinen Großeltern aufgewachsen. Sie waren zwar auch berufstätig, aber nur unten im Haus. Aber es gab da niemanden zum Spielen für mich. Das habe ich sehr vermisst. Ich habe meine Cousine und meinen Cousin voll beneidet, weil sie schon von klein an in der Ganztagskita waren, weil ihre Eltern auch voll berfustätig waren. Ich habe dann solange gequängelt, bis ich im Jahr vor der Einschulung in den Kindergarten durfte. Ich habe die Zeit dort genossen und wäre froh gewesen, wenn man mich von Anfang an dorthin gegeben hätte.