Hey Leute,
ich kenne mich hier nicht wirklich aus, habe aber bereits durch meine Partnerin viel von diesem Forum gehört. Ich weiß gerade nicht weiter und da Ihr ihr manchmal zu helfen scheint, wollte ich mein Glück versuchen.
Seit einer großen OP in diesem Jahr ist meine Partnerin auf Alarm-Bereitschaft bei jedem Schmerz und unwohl sein. Wir waren in den letzten drei Monaten mindestens einmal die Woche in der Notaufnahme, mindestens einmal beim Hausarzt und dann noch bei so jedem Facharzt der einem einfällt (Pneumologe, Kardiologe, HNO, Orthopäde, Urologe, Radiologe) - nie ein Befund, bis auf eine schräge Wirbelsäule. Ich telefoniere fast täglich mit Ärzten und/oder Krankenschwester verschiedener Notaufnahmen und ca. 60 bis 70% unserer Konversationen sind über Krankheiten, Symptome u.ä. - dazu ist sie noch andauernd am googlen und Infos sammeln zu verschiedensten Erkrankungen.
Am Montag hatte sie einen Becher Quark gegessen und danach Durchfall+Bauchschmerzen bekommen. Im Stuhl war ganz genau ein Tropfen frisches Blut. Ich habe den Abend mit diversen Nummern telefoniert (örtliche NA und 116117) und habe die Bestätigung bekommen, dass es kein Grund zur Panik gibt und wir zum Hausarzt sollen. Wir waren am Mittwoch beim Hausarzt und der sagte auch, kein Grund zur Panik - wir sollen es beobachten. Der Stuhl war danach heller (aber wieder fester) und in ihren Augen gelb. Die Schmerzen hielten an und wir waren gestern bei einer Bereitschaftspraxis (der Stuhl hat sich schon zu Freitag normalisiert). Der Arzt dort hat auch akute Dinge ausgeschlossen und gesagt wir sollen wir zum Hausarzt zur weiteren Diagnose. Die Schmerzen könnten von der OP kommen (Durch Verwachsungen, Verklebungen oder Narben).
Soweit so gut.
Sie ist vollkommen darauf fixiert eine Bauchspeicheldrüsen-Entzündung+Magenschleimhaut-Entzündung zu haben und muss umgehend zur Notaufnahme für einen Ultraschall und eine Blutuntersuchung.
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Mittlerweile lehne ich es ab mit ihr 3 bis 5 Stunden in der Notaufnahme zu sitzen, für etwas was verschiedene Quellen als nicht akut einstufen (Ich habe ihr angeboten, sie hin zu fahren - aber ich würde nicht bleiben). Diese Angst immer weiter durch noch mehr Untersuchungen zu füttern ist doch der falsche Weg, oder? Außerdem heißt es morgen oder eine Woche später Aber jetzt könnte/ist es was schlimmes!.
Ich bin das Ar***loch, weil ich sie nicht ernst nehme und sie sterben lasse. Heute ging es bis hin zur emotionalen Erpressung, dass sie im Auto sitzen bleibt/Schluss macht und genug von mir hat, wenn wir nicht in die Notaufnahme fahren. Wir streiten in den letzten Tagen oft.
Habt ihr einen Partner/in mit gleichen Problemen, oder seid ihr der Partner/in mit solcher Angst? Könnt ihr mir Tipps geben für den Umgang mit diesen Ängsten? Bin ich vielleicht tatsächlich das Ar***loch?
PS: Hallo Mausi, ich weiß nicht weiter und versuche Hilfe von Betroffenen zu erhalten - bitte hasse mich nicht noch mehr.
ich kenne mich hier nicht wirklich aus, habe aber bereits durch meine Partnerin viel von diesem Forum gehört. Ich weiß gerade nicht weiter und da Ihr ihr manchmal zu helfen scheint, wollte ich mein Glück versuchen.
Seit einer großen OP in diesem Jahr ist meine Partnerin auf Alarm-Bereitschaft bei jedem Schmerz und unwohl sein. Wir waren in den letzten drei Monaten mindestens einmal die Woche in der Notaufnahme, mindestens einmal beim Hausarzt und dann noch bei so jedem Facharzt der einem einfällt (Pneumologe, Kardiologe, HNO, Orthopäde, Urologe, Radiologe) - nie ein Befund, bis auf eine schräge Wirbelsäule. Ich telefoniere fast täglich mit Ärzten und/oder Krankenschwester verschiedener Notaufnahmen und ca. 60 bis 70% unserer Konversationen sind über Krankheiten, Symptome u.ä. - dazu ist sie noch andauernd am googlen und Infos sammeln zu verschiedensten Erkrankungen.
Am Montag hatte sie einen Becher Quark gegessen und danach Durchfall+Bauchschmerzen bekommen. Im Stuhl war ganz genau ein Tropfen frisches Blut. Ich habe den Abend mit diversen Nummern telefoniert (örtliche NA und 116117) und habe die Bestätigung bekommen, dass es kein Grund zur Panik gibt und wir zum Hausarzt sollen. Wir waren am Mittwoch beim Hausarzt und der sagte auch, kein Grund zur Panik - wir sollen es beobachten. Der Stuhl war danach heller (aber wieder fester) und in ihren Augen gelb. Die Schmerzen hielten an und wir waren gestern bei einer Bereitschaftspraxis (der Stuhl hat sich schon zu Freitag normalisiert). Der Arzt dort hat auch akute Dinge ausgeschlossen und gesagt wir sollen wir zum Hausarzt zur weiteren Diagnose. Die Schmerzen könnten von der OP kommen (Durch Verwachsungen, Verklebungen oder Narben).
Soweit so gut.
Sie ist vollkommen darauf fixiert eine Bauchspeicheldrüsen-Entzündung+Magenschleimhaut-Entzündung zu haben und muss umgehend zur Notaufnahme für einen Ultraschall und eine Blutuntersuchung.
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Mittlerweile lehne ich es ab mit ihr 3 bis 5 Stunden in der Notaufnahme zu sitzen, für etwas was verschiedene Quellen als nicht akut einstufen (Ich habe ihr angeboten, sie hin zu fahren - aber ich würde nicht bleiben). Diese Angst immer weiter durch noch mehr Untersuchungen zu füttern ist doch der falsche Weg, oder? Außerdem heißt es morgen oder eine Woche später Aber jetzt könnte/ist es was schlimmes!.
Ich bin das Ar***loch, weil ich sie nicht ernst nehme und sie sterben lasse. Heute ging es bis hin zur emotionalen Erpressung, dass sie im Auto sitzen bleibt/Schluss macht und genug von mir hat, wenn wir nicht in die Notaufnahme fahren. Wir streiten in den letzten Tagen oft.
Habt ihr einen Partner/in mit gleichen Problemen, oder seid ihr der Partner/in mit solcher Angst? Könnt ihr mir Tipps geben für den Umgang mit diesen Ängsten? Bin ich vielleicht tatsächlich das Ar***loch?
PS: Hallo Mausi, ich weiß nicht weiter und versuche Hilfe von Betroffenen zu erhalten - bitte hasse mich nicht noch mehr.
09.12.2018 20:53 • • 09.12.2018 x 2 #1
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