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Hallo Ihr Lieben,

nach meiner zurückliegenden akuten Angstphase, habe ich mich nun entschlossen, meiner Angst vor Krankheiten den Kampf anzusagen.

Hier möchte ich ein wenig darüber schreiben, wie ich aus der Angst herauskommen möchte! Deshalb beginne ich heute einfach mal.

Aber vielleicht ein paar Infos vorne weg:
Ich leide seit Sommer 2014 an der Angst vor Krankheiten. Es gibt so gut wie keine Krebs-Art, die ich in meinen Gedanken noch nicht gehabt habe. Auch die Angst vor ALS aufgrund von Zuckungen kenne ich zu gut!
Demnach habe ich in 11 Jahren Angsterkrankung auch schon eine Menge Untersuchungen hinter mir!
Seit 2016 bin ich regelmäßig in Therapie und ich habe auch Phasen, wo ich sehr gut lebe und kaum Ängste habe.

Das letzte halbe Jahr war allerdings nicht so gut! Ich habe mit starken Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen gehabt, sowie mit Rückenschmerzen (BWS). Das hat mich sehr eingeschränkt bzw. die Angst, die mir das gemacht hat.

Ende Februar schien dann alles auf dem Weg der Besserung zu sein, bis meine Frauenärztin einen Knubbel in meiner Brust gefunden hat. Nach 2 Biopsien bin ich nun dabei zu verstehen, dass es nichts schlimmes ist!

Seitdem das mit der Brust abgehakt ist, kommen nun wieder die Magen-Darm-Beschwerden sowie die Rückenschmerzen hinzu. Dem will ich mich aber nicht ausliefern. Stattdessen habe ich mich seit Freitag so gut es geht abgelenkt:

- Abendessen gehen
- Frühstücken mit anschließendem Stadtbummel
- Gemeinsames Kochen mit meinem Mann
- ich war seit langem mal wieder im Fitnessstudio.

Nun ja, die Beschwerden sind noch da, aber ich muss dran bleiben
Drückt mir die Daumen, das ich es schaffe. Ich will kein angstbesetztes Leben mehr haben

16.03.2025 16:54 • 25.03.2025 x 2 #1


33 Antworten ↓


Zitat von TallyWeijl90:
Drückt mir die Daumen, das ich es schaffe. Ich will kein angstbesetztes Leben mehr haben

Sind gedrückt.
Angst ist schlimm und macht das Leben zur Hölle.

Du schaffst das!

A


Mein Weg raus aus der Angst - TallyWeijls Tagebuch

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Ich werde hier regelmäßig reinschauen ️

Zitat von Froschmann:
Sind gedrückt. Angst ist schlimm und macht das Leben zur Hölle. Du schaffst das! ...

Vielen lieben Dank!
Ja, Ängste sind schlimm und beeinflussen so sehr das alltägliche Leben. Dabei ist das Leben ja eigentlich ganz schön bzw. sollte es sein

Zitat von 1fachnurich:
Ich werde hier regelmäßig reinschauen ️

Das freut mich! (:
Ich hoffe, Dir geht es gut!

@TallyWeijl90 find ich so cool! Danke das du das teilst

@TallyWeijl90
Habe eine ähnliche Karriere hinter mir,bzw bin noch mittendrin.

Es gibt gute+schlechte Tage.
Leider ist die Kruste der guten Tage immernoch so dünn,dass es nicht viel braucht um sie zu durchbrechen.

Ich hatte Jahre im Leben,da hat mich nichts gejuckt,aber leider ist das nicht mehr so.

Mal sehen,bin da auch am Ball.
Auf jeden Fall werde ich deinen Beiträgen folgen.

Zitat von Jendja:
@TallyWeijl90 find ich so cool! Danke das du das teilst

Freut mich, dass Du hier bist und folgen möchtest

Zitat von Froschmann:
@TallyWeijl90 Habe eine ähnliche Karriere hinter mir,bzw bin noch mittendrin. Es gibt gute+schlechte Tage. Leider ist die Kruste der guten Tage ...

Das mit der Kruste ist eine schöne Metapher! Geht mir auch so! Aber hey, manchmal denke ich mir, es kann nur besser werden

Und was ich auch festgestellt habe: ich habe immer ein Symptom, welches ich abklären lassen will. In dem Zeitraum der Abklärung lasse ich mir dann kein gutes Leben zu und sage mir immer: Wenn da jetzt nichts bei rauskommt, dann beginnst Du zu leben. Nur dahin komme ich nie, weil immer schon das nächste Symptom vor der Tür steht und so zieht mein Leben an mir vorbei

@TallyWeijl90
Ich bin eher so der Typ,der Ärzte meidet.
Die ganze Branche ist für mich ein rotes Tuch,obwohl meine Frau auch daher kommt.

Also nerve ich sie mit der Diagnosestellung.
Die Betonung liegt auf nerve.
Manchmal muss ich aber doch zum Doc,dann bin ich schon mindestens 4.Wochen vorher im Ausnahmezustand.

Du hast absolut Recht wenn du sagst,daß Leben rauscht vorbei,für nichts.
Bin auch in Therapie und hab das alles thematisiert.
Wie gesagt,es gibt gute+schlechte Tage und es braucht nicht viel,um aus einem guten einen schlechten zu machen.

Aber.....ich bin dran,das MUSS aufhören und besser werden.

Zitat von Froschmann:
@TallyWeijl90 Ich bin eher so der Typ,der Ärzte meidet. Die ganze Branche ist für mich ein rotes Tuch,obwohl meine Frau auch daher kommt. Also ...

Aber Du hast ja auch immerhin schon erkannt, dass die Angst nicht normal ist und vieles kaputt macht!

Das heißt, Du hast auch Angst vor Krankheiten, aber gleichzeitig auch Angst vor zum Arzt gehen? Wie kommst Du dann aus der Angst raus? Bei mir ist der Mechanismus ja dieser: ich habe ein Symptom, gehe zum Arzt, lasse mir sagen, dass es nichts schlimmes ist und hab dann zumindest wieder etwas Ruhe bis zum nächsten Symptom!

@TallyWeijl90
Das ist quasi die gesteigerte Form des Hypochonders.

Du hast die Angst vor der Krankheit aber gleichzeitig Angst vor der Diagnose.
Ist eine Krux.

Irgendwann wird der Druck so groß und du gehst zum Arzt.
Andere sitzen da die Woche 2.mal.
War im Januar zum Check Up und hab mit ihm darüber gesprochen.
Die Ärzte erleben da scheinbar die besten Sachen.

Bei mir hilft Meditation und autogenes Training.
Mit der Zeit schleicht sich die Angst dann meistens aus.

Zitat von Froschmann:
@TallyWeijl90 Das ist quasi die gesteigerte Form des Hypochonders. Du hast die Angst vor der Krankheit aber gleichzeitig Angst vor der Diagnose. Ist ...

Krass, das stelle ich mir auch sehr anstrengend vor! Wobei ein Tipp meiner Therapeutin auch war, einfach mal die Angst auszuhalten. Angst hat es nämlich an sich, dass sie von selbst wieder nachlässt. Bei mir dauert das allerdings und meistens renne ich schon am nächsten Tag zum Arzt!

Zitat von TallyWeijl90:
Wobei ein Tipp meiner Therapeutin auch war, einfach mal die Angst auszuhalten.

Dann hör doch einfach mal auf deine Therapeutin...

Ja,das ist anstrengend und nervt mich ungemein.
Damit hat sie definitiv Recht.
Die Angst kommt immer phasenweise.
Sie wird dann wieder durch irgendwelche Dinge getriggert und ab geht's.

Mein Ziel ist es,die Abstände zwischen diesen Angst-Phasen immer weiter zu Strecken.
Irgendwann gewöhnt sich die Psyche mehr und mehr an den normalen Zustand und gewichtet selbst bei Auftreten die Angst nicht mehr so stark.
Zumindest ist so meine Theorie.

Mal abwarten.

Zitat von Froschmann:
Dann hör doch einfach mal auf deine Therapeutin... Ja,das ist anstrengend und nervt mich ungemein. Damit hat sie definitiv ...

Die Theorie hört sich plausibel an. Ich drücke die Daumen, das es klappt!

So, wie immer zum Abend hin, wird meine Angst etwas größer.
Dieser Druck in der Mitte des Bauches (oberhalb) verbunden mit dem Sodbrennen und den Rückenschmerzen machen mir immer noch Sorgen! Dabei ist diagnostisch einiges gemacht worden:

CT Abdomen
Röntgen Lunge
Röntgen BWS
Magenspiegelung
Entfernung der Gallenblase wegen Steinen
MRT der BWS
Darmspiegelung.

Ihr dürft raten - alles ohne Befund!
Als mich die Sache mit dem Knoten in der Brust so beschäftigt hat, habe ich die oben genannten Beschwerden nicht gehabt. Auch direkt nach der OP waren sie für 4 Wochen weg.. Hoffen wir mal, dass sie nur Angst getriggert sind!

Wir haben gerade lecker gegessen nun werde ich versuchen vor dem Fernseher zu entspannen! Morgen steht dann wieder ein normaler Arbeitstag an und abends bin ich auf einer Lesung! Mal sehen, wie ich den Tag angsttechnisch geschafft bekomme! Ich halte Euch auf dem Laufenden!

@TallyWeijl90
Eine Frage hätte ich noch...

die Knoten in der Brust,waren das Lipome?
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Zitat von Froschmann:
@TallyWeijl90 Eine Frage hätte ich noch... die Knoten in der Brust,waren das Lipome?

Ja, bei beiden Biopsien kam Fettgewebe raus. Man hat ursprünglich auf ein Fibroadenom getippt, allerdings war es dann Fettgewebe in den Biopsien. Hab aus dem Brustzentrum am Donnerstag Abend nur Entwarnung bekommen. Die Befundbesprechung mit meiner Gynäkologin folgt noch.

Warum fragst du?

@TallyWeijl90
Reines Interesse....

Guten Morgen

ich bin heute Morgen freiwillig früh aufgestanden, weil ich heftige Kopfschmerzen hatte. Mein Angst-Hirn natürlich: Kopfschmerzen am Morgen können ein Hinweis auf einen Hirntumor sein .. so irre einfach. Hab dann eine Aspirin genommen, bin duschen gegangen und zur Arbeit gefahren. Kopfschmerzen sind zum Glück schnell verschwunden.

Ansonsten geht es mir heute ganz gut. Habe etwas Sodbrennen, aber das versuche ich auszublenden.
Bis auf die Lesung heute Abend steht nichts besonderes an!

Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag

A


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