Zitat von Mark8181: Zum Beispiel ist die Ehe schwierig
Eben, und dieser ungelöste Zustand macht Stress. Soviel Stress, dass durch Verspannung und Anspannung körperliche Empfindungen gespürt werden. Und man u.U. seine ganze Angst und Lebensnegativität stellvertretend in eine andere Richtung lenkt, damit man an die wirklichen Probleme nicht ran muss.
Dann bedroht lieber eine eingebildete Erkrankung das Leben, als die Akzeptanz, dass evtl. die Ehe scheitern droht. Und als unheilbarer Kranker hat man andere Sorgen, als das Thema Ehe anzugehen.
Unsere ganzen Ängste sind Ausdruck irgendeiner, für uns unbewusst empfundenen negativen Lebenssituation. Und diese ganze Hilflosigkeit, der ganze Stress damit explodiert dann in Panikattacken, oder lässt einen eben um sein Leben fürchten.
Und da man es nicht gelernt hat, dass man sich seinen ganz tiefen Probleme auch mal bewusst wird, sucht das Unterbewusstsein eben nach einem Ventil.
Wenn ich darüber nachdenke, wie schwer es mir gefallen ist, mir wirklich einzugestehen, was mich tatsächlich belastet, puh, mir war richtig übel dabei.
Allerdings kann man dann Entscheidungen treffen, kann daran arbeiten, dass sich Veränderungen ergeben und natürlich kaut man sein Thema immer mal wieder durch. Was man jahrelang vermieden hat, bekommt man so schnell nicht in den Griff, aber! man lernt, dass man Entscheidungen treffen darf und kann.
Wenn es mir schlecht geht, überlege ich immer, ok, was war los, was ist ungeklärt. Und dann entscheide ich mich, gehe ich das Thema an oder kann ich es akzeptieren, dass ich zuviel Angst davor habe, dann muss ich mich aber nicht mehr wundern, wenn mein Bauch Adrenalin ausschüttet.
Und ganz wichtig, es gibt nicht nur eine Lösung. Und natürlich darf man sich auch nicht entscheiden, da das auch schon eine Entscheidung ist. Aber es ist wirklich wichtig, dass man weiss, wie man tickt, was einem stört und wo der Knackpunkt liegt.
Lieber über diesen Knackpunkt nachdenken, als mal wieder alle möglichen Krebsarten oder sonstige schrecklichen Krankheiten durchmachen zu müssen.