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Hallo,
ich bin inzwischen so frustriert und will es hier aufschreiben, in der Hoffnung, es gibt ähnliche Fälle.
Ich habe seit vielen Jahren eine Angststörung, hauptsächlich hatte ich immer Herzrasen, Schwindel, Schmerzen. Mit der Zeit hat sich der Fokus aufs Herz verstärkt und die Beschwerden haben sich zu massivem Herzstolpern verändert. Ich bin mehrfach kardiologisch untersucht, war oft in Rettungsstellen und bei diversen Ärzten, ohne Ergebnis. Ich war dann in einer Klinik, einer Tagesklinik und seit einem Jahr beim Psychologen. Nichts hilft nachhaltig. Ich übe extrem viel und probiere alles möglich aus. Ich habe Yoga, Fitnessstudio, Entspannungübungen, Meditation, usw. durch und auch hier hilft nichts dauerhaft. Habe Herzstolpern auch hauptsächlich bei und nach Bewegung, es heißt ja immer Sport ist wichtig und hilft. Bei mir ist es besser, wenn ich versuche mich so wenig wie möglich zu bewegen. Es stolpert einfach bei allem, Fahrradfahren, Spazieren gehen, Hausarbeit, wenn ich mich konzentriere, bei Toillettengängen, zu viel esse, zu wenig esse, erzähle, tanze, schöne Dinge erlebe. Dazu kommt, das die Stolperer so heftig sind, minutenlang anhalten und auch von Schwindel begleitet werden, ich kann das nicht ignorieren, weil es so stark ist, als würde mein Herz eingeklemmt. Ich weiß einfach nicht weiter. Ich habe die Ernährung umgestellt, ernähre mich gesund und habe auch ein mögliches Roemheld bedacht. Obwohl ich alles versuche, wird und wird es nicht besser. Ich kann kein normales Leben führen.

Heute 08:05 • 02.04.2025 x 1 #1


12 Antworten ↓


Sprich bitte mal mit deinem Arzt, ob er dir nicht Betablocker wie Bisoprolol verschreiben kann. Ich nehme das niedrig dosiert und habe so gut wie kein Herzstolpern mehr.

A


Herzstolpern, Schwindel und Ängste

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Zitat von primabrina:
Obwohl ich alles versuche, wird und wird es nicht besser. Ich kann kein normales Leben führen.


Ganz ehrlich? Wenn ich sowas lese wie „obwohl ich alles versuche“, dann zuckt’s mir ein bisschen im rationalen Nerv. Denn was genau ist denn „alles“? Und wie lange jeweils?
Yoga mal 2 Wochen? Atemübungen ein paar Minuten am Tag – und zwar mit dem heimlichen Wunsch, dass die Angst sofort verschwindet? Fitnessstudio 3x besucht, aber nur mit Pulskontrolle und Angstfokus?
Dann bitte ich dich: Schreib es mal auf. Schwarz auf Weiß. Was GENAU hast du ausprobiert? Und wie lange – und mit welcher inneren Haltung?

Denn, und da kommt jetzt der wichtige Teil:
Du bist eine Angstgestörte wie wir viele hier auch. Du bist kein besonders schwerer Fall oder sonst was. Und das heißt, du hast nicht das eine seltene Spezialproblem, das bei keinem gängigen Ansatz funktioniert – sondern du bist gefangen in genau dem gleichen Mechanismus wie wir alle:
Angst Körpersymptom Interpretation Eskalation Rückversicherung erneute Angst.

Und der Kardinalsfehler ist, wie bei 90 % der Betroffenen (auch mir am Anfang):
Du machst all diese Übungen nicht, um dich zu stabilisieren – sondern um „die Angst wegzumachen“.
Zitat von dir:

Zitat von primabrina:
Ich übe extrem viel und probiere alles möglich aus.


Klingt gut – aber der Fokus liegt auf „wegkriegen“.
Und das funktioniert bei Angst nicht. Angst lässt sich nicht wegatmen. Und schon gar nicht, wenn du bei jedem Atemzug heimlich lauschst, ob’s „jetzt vielleicht schon besser“ ist. Das ist wie bei einem heißen Topf: Wenn du ständig die Hand drauflegst, brennt es IMMER. Egal wie oft du’s probierst.

Zitat von primabrina:
Obwohl ich alles versuche, wird und wird es nicht besser.


Dann frag dich mal: Versuchst du’s wirklich – oder versuchst du’s richtig verzweifelt?
Und vor allem: Versuchst du’s MIT deiner Angst oder GEGEN sie?
Denn wenn du Sport machst mit dem Ziel „ich will, dass mein Herz normal schlägt“, dann wird genau das nicht passieren.
Wenn du atmest mit dem Ziel „ich will ruhig werden“, wirst du zittrig.
Wenn du entspannst mit dem Ziel „ich will, dass es aufhört“, wird’s schlimmer.

Was jetzt hilft:
Liste auf, was du gemacht hast – und sei ehrlich. Und vor allen Dingen mit welcher INTUITION hast du sie gemacht.

Hör auf, Dinge wegen der Angst und gegen sie zu tun. Tu sie, weil du sie brauchst, nicht weil du sie „brauchst, um Angst loszuwerden“.

Fang an, dich zu beobachten – aber nicht deinen Körper, sondern dein Verhalten gegenüber deiner Angst.

Und zu deinem Herz:
Zitat von primabrina:
Ich bin mehrfach kardiologisch untersucht, war oft in Rettungsstellen und bei diversen Ärzten, ohne Ergebnis.


Was genau soll denn da noch kommen?
Wenn du die Angst wirklich loswerden willst, dann hör auf, dem Körper das Steuer zu überlassen. Das ist unbequem. Das dauert. Aber alles andere führt dich wieder genau hierher.
Weil du nicht das eine Spezialproblem hast, das nicht behandelbar ist. Sondern weil du, wie alle hier, eine Lösung suchst, ohne den Mechanismus ehrlich zu betrachten.

Natürlich kann man die Stolperer mit Medikamenten irgendwie weg drücken -aber wenn die Ärzte das für wichtig und notwendig halten würden, hätten Sie dir das schon verschrieben.
Und glaub mir, dann wird nen anderes Symptom auftreten.
Weil du eben nicht schaust, warum ist deine Angst da, sondern immer noch darin fest hängst, dass du sie unbedingt weg haben willst und weil das Symptom nicht weg geht weil du mal dies und das gemacht hast muss es was körperliches sein...Und dann landest du genau in dem Kreislauf wo du jetzt drin hängst.

Das sieht man auch in deinen alten Beiträgen, wo dir versucht wurde zu helfen-aber von dir kam da ja nicht mal eine Antwort. So funktioniert so ein Forum sowieso nicht.

Hallo primabrina,

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Du kannst in diesen Rubriken ebenfalls schreiben, und die relevanten Mitglieder werden informiert.

Beste Grüße
Carsten

@WayOut
Ich empfinde diese Antwort als sehr übergriffig und wenig hilfreich.
Vielleicht hätte ich meinen Beitrag ausführlicher schreiben können, oder anders formulieren, um mögliche offene Fragen zu beantworten und Missverständnisse zu vermeiden.
Aber einfach von gewissen Dingen auszugehen und alles zu verallgemeinern bzw. alle über einen Kamm zu scheren ist in meinen Augen unfair. Ich glaube, dass es viele wie mich gibt, die auch ernsthaft an sich arbeiten und glaube alles andere als, dass ich ein „Spezialproblem“ bin. Deine Annahmen sind keineswegs so wie du es geschildert hast und man hätte auch vorher fragen können, ob es meinem bisherigen Verhalten entsprochen hat.
Ebenso habe ich mich in meinen Augen hier nie falsch verhalten, habe mich immer bei jedem für seine Antwort bedankt und auch mal versucht mich anderweitig im Forum einzubringen. Es hat seine Gründe, warum ich hier nicht so viel interagiere und habe zu erhaltenen Antworten nichts hinzugefügt, weil es jeweils als Aussage für sich stand und keine weitere Nachfrage von mir bedurfte, ich habe die Hilfestellung in jeder Antwort sehr wohl geschätzt und versucht für mich umzusetzen.
Es ist schade, dass man sich hier nun rechtfertigen muss, weil man einfach etwas unterstellt bekommt. Für so etwas ist so ein Forum auch nicht da und wir haben hier alle unsere Defizite.

@primabrina
Ich empfinde die Antwort nicht als übergriffig, schön wäre gewesen wenn du darauf geantwortet hättest: Dann bitte ich dich: Schreib es mal auf. Schwarz auf Weiß. Was GENAU hast du ausprobiert? Und wie lange – und mit welcher inneren Haltung?
Manchmal hilft es auch einfach mal Tacheles zu reden. Was für ein Antwort hast du dir erhofft? Dieses Problem ist sehr weit verbreitet und wenn ärztlich alles abgeklärt ist, ist es jetzt an dir dich mit deiner Angst zu befassen.

Ich beginne Mal mit Antworten in Zitaten, damit du -ohne dass ich weiteres dazu schreibe- die Antworten/Reaktionen zu deinen Aussagen im ersten beitrag von mir bereits lesen kannst:

Zitat von primabrina:
Aber einfach von gewissen Dingen auszugehen und alles zu verallgemeinern bzw. alle über einen Kamm zu scheren ist in meinen Augen unfair.

Zitat von WayOut:
Was GENAU hast du ausprobiert? Und wie lange – und mit welcher inneren Haltung?


Zitat von primabrina:
und glaube alles andere als, dass ich ein „Spezialproblem“ bin.

Zitat von WayOut:
du hast nicht das eine seltene Spezialproblem, das bei keinem gängigen Ansatz funktioniert – sondern du bist gefangen in genau dem gleichen Mechanismus wie wir alle:
Angst Körpersymptom Interpretation Eskalation Rückversicherung erneute Angst.


Zitat von primabrina:
man hätte auch vorher fragen können, ob es meinem bisherigen Verhalten entsprochen hat.

Zitat von WayOut:
Was GENAU hast du ausprobiert? Und wie lange – und mit welcher inneren Haltung?

Zitat von WayOut:
Und vor allem: Versuchst du’s MIT deiner Angst oder GEGEN sie?



Zitat von primabrina:
Es ist schade, dass man sich hier nun rechtfertigen muss, weil man einfach etwas unterstellt bekommt.

Hier geht es nicht um Rechtfertigung. Mir musst du die Fragen auch nicht beantworten, die ich dir gestellt habe, obwohl du mir vorwirfst, ich hätte sie nicht gestellt.
Es ging um reine Selbstreflektion.

Unterstellt habe ich auch nichts. Ich habe lediglich hinterfragt.
Und wenn das bei einem Beitrag von dir bereits solche Gemütszustände auslöst, dann frag ich mich, wie dir hier geholfen werden kann.

Weil man kommt selbst immer nur dadurch weiter, dass man seine bisherigen Verhaltensweisen hinterfragt-weil genau diese haben einen ja dahin gebracht, wo man nun ist.
Zitat von WayOut:
Weil du nicht das eine Spezialproblem hast, das nicht behandelbar ist. Sondern weil du, wie alle hier, eine Lösung suchst, ohne den Mechanismus ehrlich zu betrachten.


Zu dem Spezialproblem machst du dich wenn überhaupt selbst, weil du sagst Ich hab alles versucht und NICHTS hilft. Und das wäre die klassische Definition eines Spezialproblems. Ich habe dies lediglich widerlegt, weil ich mir sicher bin:

Zitat von WayOut:
Du bist eine Angstgestörte wie wir viele hier auch. Du bist kein besonders schwerer Fall oder sonst was. Und das heißt, du hast nicht das eine seltene Spezialproblem, das bei keinem gängigen Ansatz funktioniert – sondern du bist gefangen in genau dem gleichen Mechanismus wie wir alle:
Angst Körpersymptom Interpretation Eskalation Rückversicherung erneute Angst.



Weil wäre es was körperliches, wäre es längst gefunden worden. Und du beschreibst ja selbst dass du seit Jahrzehnten mit Panikattacken etc kämpfst, wenn auch in einem anderen Beitrag.

Nun, ich muss mittlerweile aber auch sagen, dass ich die Beiträge von @WayOut ebenfalls als übergriffig empfinde.
In jedem Thread werden Leute angegangen, weil sie Angst oder Panik haben. Dabei ist das Forum dafür da, um sich einfach mal auszutauschen. Als ich mich damals hier angemeldet habe, hatte ich auch extremes Herzstolpern, und die Leute konnten mir die Angst nehmen. Klar, ich habe auch mehrmals in verschiedenen Threads geschrieben oder welche eröffnet, aber genau dafür meldet man sich hier an!

Wir kennen uns hier alle nicht. Ich finde es richtig gefährlich, Hobby-Therapeutin zu spielen, nur weil man seine eigenen Ängste überwunden hat – ernsthaft?
Kein vernünftiger Therapeut redet so mit anderen Menschen, sondern schaut erst einmal, was die Person erlebt hat, was es noch für andere Gründe gibt, und achtet auf viele weitere Faktoren.
Ehrlich gesagt, wären alle sofort geheilt, dann wären das Forum wohl tot.
Es ist wirklich schön, wenn andere Menschen gelernt haben, mit ihren Ängsten besser umzugehen. Aber wie lange hat es gedauert? Einen Tag? Zwei Wochen? Monate? Jahre?
Vielleicht sollte man auch mal seine alten Beiträge durchlesen und selbst darüber nachdenken, wie verzweifelt man damals war. Wenn ich in Panik bin, schreibe ich ganz anders als ohne Angst – was doch normal ist. Unter Panik kann man nicht lernen, warum es auch nichts bringt, User so anzugehen! Oder sogar in anderen Threads zu schreiben, dass sie nicht erwachsen sind... Mal ganz ehrlich, das ist einfach daneben!
Zumal die Antworten von Wayout so klingen, als ob sie von einer KI geschrieben worden wären – wobei die KI wenigstens noch nett schreibt...
Da muss man sich wirklich nicht wundern, wenn Leute lieber eine KI fragen oder Google konsultieren, weil sie in einem Angstforum noch nicht einmal Verständnis bekommen. Dafür, dass Ängste schwer zu bekämpfen sind – wo denn dann?
Und ja, es gibt immer Menschen, denen auch harte Worte wirklich helfen. Aber wie gesagt, wir kennen uns hier nicht. Das heißt, die Chance, Leute zu verunsichern oder zu vertreiben, ist bei so einer Art einfach sehr hoch, und das darf man auch mal so sagen.
Jeder muss seinen eigenen Weg finden und benötigt unterschiedlich lange dafür. Das sollte man akzeptieren. Man muss Threads ja auch nicht lesen, wenn man genervt davon ist, dass Menschen mehrere Beiträge schreiben.
Und gegen sachliche Beiträge hätte auch niemand etwas einzuwenden. Aber der Ton von Wayout hat nichts mehr mit Sachlichkeit zu tun – das kann natürlich jeder anders sehen.

Zitat von Princess-Luna:
Kein vernünftiger Therapeut redet so mit anderen Menschen

Ich bin ja auch keiner, ich rede aus MEINEN Erfahrungen. Die MUSS man sich auch nicht annehmen, sondern kann sich auf die Beiträge anderer User beschränken? Wie du selbst schreibst: Muss man ja nicht lesen.

Zitat von Princess-Luna:
Vielleicht sollte man auch mal seine alten Beiträge durchlesen und selbst darüber nachdenken, wie verzweifelt man damals war.

Steht oft genug in meinen Beiträgen drin^^ Nicht umsonst existieren diese alten Beiträge noch und ich habe Sie nicht löschen lassen.

Zitat von Princess-Luna:
Zumal die Antworten von Wayout so klingen, als ob sie von einer KI geschrieben worden wären – wobei die KI wenigstens noch nett schreibt...

Ja was denn nun? KI oder nicht? Wenn die doch netter schreibt als ich, verstehe ich den Punkt überhaupt nicht (Abgesehen von Faktoren wie Zitate etc, die eine KI wohl kaum Forumsbezogen im richtigen Format gestalten kann). Weiterhin dann hier die Frage: Wer unterstellt hier nun wem was?

Zitat von Princess-Luna:
Und ja, es gibt immer Menschen, denen auch harte Worte wirklich helfen.

Eben. Das sind die, denen MEINE Beiträge helfen (anhand der Danke-Statistik gut zu erkennen, dass es viele sind - nicht umsonst hab ich die letzten Monate tatsächlich die meisten Danke-Beiträge im Forum (einfach mal aufs goldene Bonbon bei mir klicken!).
Und wie du selbst schon geschrieben hast: Man MUSS es doch nicht lesen, wenn es einem nicht gefällt. Dann hält man sich eben an die anderen User.

Nur mal als Erinnerung, was ich denn so innerhalb deiner Beiträge geschrieben habe:
Zitat von WayOut:
Ja, Ängste und Sorgen können genau diese Symptome auslösen, auch wenn dein Blutdruck normal ist. Dein Körper reagiert auf Stress mit einer Kampf-oder-Flucht-Reaktion:

Zitat von WayOut:
Das fühlt sich extrem unangenehm an, ist aber eine normale Reaktion. Atme bewusst langsam, bewege dich sanft, aber bleib nicht nur liegen, und lenk dich etwas ab. Sobald der Stress nachlässt, beruhigt sich dein Körper von selbst.

Zitat von WayOut:
klingt für mich mehr nach Verspannung als nach irgendwas anderem.

Zitat von WayOut:
So wie es dir geht geht es vielen hier. Gib deine Symptome mal in die Suche ein, da gibt's tausende Themen zu.


Aber ja, alles KI, alles böse und unheimlich hart. Aber nun gut^^

Eben, hier ist ein Forum. Jeder schreibt mit seinen Erfahrungen, seinem Charakter, seinem Stil.
Mir meinen aber aberkennen zu wollen, nur weil er nicht mit den Vorstellungen aller im Forum übereinstimmt...da stelle ich mir die Frage, wer hier übergriffig ist.

Manchmal helfen klare Worte und Tacheles aber mehr weiter als dieses ewige Verständnis-Gedöns.

Ja, Verständnis ist gut, da fühlt man sich verstanden, gut aufgehoben, hat Leidensgenossen, kriegt die gewünschte Bestätigung, wie furchtbar das ist, usw.
Aber es hilft wenn überhaupt, dann nur kurzfristig.

Insofern kann ich da nur sagen, ja die Beiträge von @WayOut sind teilweise hart, aber sie haben eine unmißverständliche Botschaft, die auch jeder verstehen kann. Allerdings kann nicht jeder mit der sehr direkten Art umgehen.
Da muß dann jeder Hilfesuchende selber entscheiden, was erliest und ob er lieber Hilfe oder Mitleid will.

Zitat von WayOut:
Ich bin ja auch keiner, ich rede aus MEINEN Erfahrungen. Die MUSS man sich auch nicht annehmen, sondern kann sich auf die Beiträge anderer User ...


Du schreibst aber halt so, als wärst du ein Therapeut. Sein Wissen zu teilen, ist okay, aber bitte sachlich – und ein bisschen Empathie schadet auch nicht.
Vielleicht liegt es aber auch an deinem Autismus, dass du selbst nicht merkst, wie deine Beiträge bei manchen ankommen.

Ja klar, aber bei deinen alten Beiträgen sieht man auch, dass du nicht über Nacht geheilt warst. Und was ist mit Leuten, die schon 15–20 Jahre Probleme haben? Haben sie deiner Meinung nach nicht alles versucht, oder sind sie dir nicht erwachsen genug?
Oder ist es nicht auch möglich, dass es Leute gibt, die chronische Ängste haben und es deswegen schwerer haben? Aber für dich scheinen alle irgendwie gleich zu sein. Warum sind die Wartelisten bei Therapeuten eigentlich so lang? Vielleicht kannst du mir das erklären, weil eigentlich müssten die Leute nach 1–2 harten Sätzen doch geheilt sein ...

Du schreibst wie eine KI, nur halt weniger nett. Wenn ich die KI von Bing frage, dann kriege ich fast die gleichen Antworten.
Sie kann mir auch Tipps geben, ist aber nicht genervt, wenn ich ein paar Mal über meine Ängste schreibe – anders als bei dir.

Ja, klar gibt es Leute, denen deine Beiträge gefallen. Aber in unserer Gesellschaft ist das kein Wunder, weil man halt immer noch oft denkt, dass nur harte Methoden Erfolg haben. Dabei flüchten genug Leute aus dem echten Leben, weil sie sich einfach mal Empathie und Verständnis wünschen!
Niemand muss sich schämen, wenn er halt für manche Sachen länger braucht als andere! Aber du gibst einem das Gefühl, als ob die Leute hier am besten gar nicht mehr schreiben sollten. Aber für was brauche ich dann ein Forum? Dann kann ich auch Google benutzen.
Und schau doch mal, wie viele Leute nach deinen Antworten gar nichts mehr geschrieben haben. Hast du ihnen jetzt geholfen?

Ja, da hast du recht. Aber wir sind hier in einem Forum für psychisch erkrankte Menschen, die viel erlebt haben. Manche haben ein schweres Trauma erlitten, manche stecken in ihrer Angst fest, manche haben jemanden in ihrem Leben verloren und deswegen Ängste bekommen. Denkst du wirklich, diese Leute finden es toll, wenn sie so angegangen werden?
Oder denkst du, die Leute, die jahrelang mit ihren Ängsten kämpfen, finden es toll und würden sich ihre Ängste nicht auch einfach weg wünschen?

Und du unterstellst Leute immer wieder, dass sie nicht genug tun. Aber woher willst du das wissen? Kennst du sie alle persönlich? Niemand muss hier sein ganzes Leben erzählen. Aber du schreibst so, als ob du jeden hier kennen würdest, dabei weißt du doch gar nicht, was die Person alles erlebt hat. Wäre da ein bisschen Empathie nicht einfach mal angebracht?
Man kann Menschen auch unterstützen, wenn man einfach mal zuhört oder sachliche Ratschläge gibt. Dafür muss man keine harten Worte wählen. Es geht auch anders.

@Princess-Luna

Du, ganz ehrlich, auf dieser Basis habe ich wenig Lust mit dir weiter zu diskutieren.
Du bist hier selbst null sachlich -das was du mir vorwirfst- sondern voller wilder Mutmaßungen und Anschuldigungen, dass das vielleicht an meinem Autismus liegt oder dass das ne KI geschrieben hat, die aber eigentlich viel freundlicher ist, dass ich meine man hätte nicht alles versucht, dass ich denken könnte anderen finden ihre Ängste toll etc...

Weiterhin drehen sich die Aussagen im Kreis:
Ja, ich schreibe recht klar und deutlich-aber wie gesagt die meisten kommen hier damit gut klar (was ich auch schon mal geschrieben habe, worauf du nicht eingegangen bist).

Und all deine Fragen wie:
Zitat von Princess-Luna:
Aber für was brauche ich dann ein Forum?

Zitat von Princess-Luna:
Denkst du wirklich, diese Leute finden es toll, wenn sie so angegangen werden?

Zitat von Princess-Luna:
Oder denkst du, die Leute, die jahrelang mit ihren Ängsten kämpfen, finden es toll und würden sich ihre Ängste nicht auch einfach weg wünschen?

Zitat von Princess-Luna:
Wäre da ein bisschen Empathie nicht einfach mal angebracht?


Kann ich nur nochmal damit beantworten, dass es hier ein Forum ist, wo es eben solche und solche Charaktere gibt. Die einen kommen damit klar, die anderen damit.
Und auch habe ich bereits in meinem letzten Beitrag -Zitate aus deinen eigenen Beiträgen- viele empathische Punkte gehabt.

Ich möchte nicht weiter über mein sein mit dir diskutieren, da du mit deinen persönlichen Angriffen und Unterstellungen einfach hier nicht in der Lage zu sein scheinst, andere Charaktere außer den von dir gewünschtem Idealfall zu akzeptieren und sein zu lassen.
Und schon gar nicht lasse ich mir mein sein von jemandem absprechen. Man kann gern darüber sprechen-aber nicht auf diese Art und Weise. Weil du machst hier genau das, was du mir konsequent vorwirfst: Emphatielosigkeit, Unterstellungen, Vorwürfe und ähnliches.

Daher: Du darfst mich gerne blocken, wenn dir meine Art nicht gefällt, das ist hier im Forum immer jedem frei gestellt-so sieht man dann auch Beiträge und antworten nicht mehr.

Aber ich streite dir dein sein nicht ab, also unterlasse das bitte auch bei mir!

Weiterhin möchte ich das Thema nicht weiter offtopic verwenden, um hier Grundsatzdiskussionen über Charaktere zu führen.

Ich glaube, ein großes Problem liegt daran, dass man zwar viel versucht, aber nicht ausdauernd und konsequent.

Wer bei einer Panikattacke sich hinlegen will und progressive Muskelentspannung machen will, ist dann viel zu hibbelig dafür.
Wer bei der Panikattacke mit Atemübungen anfängt, fühlt sich eh schon kurz vorm Umkippen und wird dann nicht die Atmung regulieren können.

Das ist wie mit Rückenschmerzen. Rücken tut weh, Doktor sagt, ja klar, du sitzt zuviel, bewegst dich zu wenig, keine Muskulatur. Man nimmt erstmal Schmerzmittel, es wird besser, man startet mit rausgesuchten Übungen, geht jeden Tag spazieren. Rücken besser.
Dann ist man zu geschafft von der Arbeit. Also heut mal keine Übungen. Und es regnet, also lieber fernsehen statt spazierengehen. Rücken imme rnoch gut.

Dann schleicht sich das ein und aus jeden Tag ne Stunde Bewegung und Training wird dann schnell 20 Minuten pro Woche.

So ist es mit allem. Gehts einem gut, fehlt die Motivation, gehts einem schlecht, kann man es nicht effektiv machen.

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