@boomerine
Zunächst muss ich gestehen,dass ich die Handlungsweise deiner Freundin nicht annähernd nachvollziehen kann.
Durch ihre Beichte macht sie dich zum Mitwisser einer Sui,zid Ankündigung.
Somit zieht sie dich in den Kreis der Personen,die jetzt entscheiden ob sie diese Ankündigung melden,oder aber dem Geschehen seinen Lauf lassen.
Ich gehe mal davon aus,dass deine Freundin sich in diesem Gespräch bei dir erleichtern wollte,da sie sonst niemanden hat?
Die Telefonseelsorge wäre der bessere Ansprechpartner gewesen...
Ich schreibe es bewusst so hart,weil ich denke,dass sie damit ihr Problem,auch zu deinem gemacht hat.
Du kennst nur ihre Sichtweise,und die dürfte als unmittelbar Betroffene,noch dazu als Mutter,sehr eingeschränkt sein.
Häufig ist es so,dass Sui.zid Gefährdete, über ihre Probleme und bedrückenden Gedanken mit jemanden reden müssen/wollen um sich so zu entlasten.
Allerdings dürfte das bei einem stark depressiven Menschen kaum möglich sein,da sie ihre Lage in dem Moment als hoffnungslos empfinden.
Somit fehlt auch die Kraft sich um Hilfe zu bemühen...
Du,als Außenstehende kannst auch nicht beurteilen,wie hoch die Gefahr tatsächlich ist.
Die rechtliche Situation verpflichtet dich! nicht! zur Meldung...moralisch?
Ich persönlich finde,dass jeder selbst für sein Leben verantwortlich ist.
Nüchtern betrachtet sollte man die Freiheit haben,zu dieser Entscheidung.
Mein Leben und mein Körper,klingt egoistisch,ist es auch aber jemanden zum Leben zu zwingen,ebenfalls.
Für die Menschen, die der Person nahe standen, wird es wohl immer ein schwerer Schlag sein.
Dabei dürfte der Grund oder die Motivation zu einer solchen Entscheidung,keine Rolle spielen.
Die Lücke die er damit reißt,wird wohl bleiben...
Schwieriges Thema..