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Was macht ihr wenn sich eine Panikattacke anbahnt um sie abzufangen? Oder was macht ihr bei einer Panikattacke? Leide unter einer generalisierten Angststörung und rezidivierenden Depressionen seit etwa 35 Jahren. Derzeit geht es mir nicht gut.
Danke schön für eure Meldungen

26.03.2025 15:48 • 26.03.2025 x 2 #1


3 Antworten ↓


Zur Kenntnis nehmen und mit dem weitermachen, was man gerade tut.

Dagegen ankämpfen bringt nichts (meine Erfahrung). Man kann auf die Atmung achten und sich dadurch etwas runterfahren.

Also nur zur Kenntnis nehmen, abe rnicht weiter bewerten und sich nicht mit beschäftigen. Keine Katastrophenszenarien im Kopf ausmalen.

Und immer im Hinterkopf: Es geht auch wieder vorbei. Es dauert nicht ewig.

A


Panikattacke /Angst vor der Angst

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Zitat von Ulrike1:
Was macht ihr wenn sich eine Panikattacke anbahnt um sie abzufangen?

Wie ist es bei Dir, wenn Du fühlst, da kommt gleich eine Panikattacke?
Bist Du dann gerade in einer Situation, wo Du körperlich ruhst? Wo Du Dich gerade ausruhen,oder
entspannen möchtest oder einfach nur eine Pause einlegen möchtest?
Um eine Panikattacke gerade noch rechtzeitig abzufangen, hilft meistens irgendeine körperliche
Betätigung.
Also wenn man gerade sitzt oder liegt, aufstehen, umhergehen, etwas aufschreiben, Gymnastik machen,
also alles Dinge, bei denen man über Bewegung das im Körper enstandene Adrenalin wieder
abbauen kann.

Zitat von Ulrike1:
Oder was macht ihr bei einer Panikattacke?

Ahnliches kann da noch helfen, wie vor einer beginnenden Panikattacke.
Wenn Du Dich dann allerdings nicht mehr in der Lage fühlst, Dich zu bewegen, dann kannst
Du es vermutlich nur noch aushalten und abwarten, bis Du Dich von selbst wieder beruhigst.

Bestimmt kennen andere aus ihrer persönlichen Erfahrung noch weitere, besser funktionierende
Sachen.

Viele Grüße
Bernhard

Ich hatte ab und an panikattacken während des Autofahrens. Allgemein bekomme ich diese eher in Momenten, des nicht fliehen Könnens .
Gerade im Stau, an roten Ampeln - war mein persönlicher Horror. Wenn ich merke, dass Katastrophengedanken aufflammen, sag ich mir okay, dann komm - dann mach ich eben den warnblinker an. Damals wurde es so schlimm, dass alles gekribbelt hat, wenn ich nicht sofort weg kam, wurde mein Sichtfeld schwarz und ich konnte nur schnellstens irgendwo hin abbiegen und 20 min alles über mich ergehen lassen. Habe dann meist versucht ruhig zu atmen, zu trinken und mir gut zuzusprechen. Habe mich auch bewusst am nächsten Tag wieder hinter das Steuer gesetzt, was mich wirklich eine enorme Überwindung gekostet hat. Seit einigen Monaten bleibe ich zum Glück davon verschont




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