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hallo!

ich leide unter pa und hab mich in den letzten monaten immer mehr zurückgezogen, um diese zu vermeiden.
heute weiß ich, daß genau das nicht richtig war. mein kopf sagt mir immer wieder, daß ich wieder ein normales und glückliches leben führen möchte, aber mein körper spielt mir einen streich. ich habe schon oft an eine verhaltenstherapie gedacht, aber erstens sind die plätze sehr rar und zweitens bin ich kein typ der gerne über alles mögliche quatscht.
irgendwie habe ich immer das gefühl, daß ich etwas einfach nur machen muß, um wieder die alte zu werden. ich hoffe, ihr wißt was ich meine.
aber der anfang macht mir sehr zu schaffen.
habt ihr vielleicht tipps oder ist hier jemand vielleicht aus meiner umgebung und hätte lust es mit mir zusammen zu schaffen?

LG

20.06.2008 17:22 • 20.06.2008 #1


Hi,

aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Ich hätte es ohne Therapie nicht geschafft.
Seit ca 16 Jahren habe ich mit Angst u. PA's zu tun und habe auch
2 x Medis (jeweils 1 1/2 Jahre Paroxetin bzw. Citalopram) genommen.

Was du beschreibst, kenne ich gut, man zieht sich immer mehr von den angstmachenden Situationen zurück... und die Angst greift weiter in andere Lebensbereiche.
Natürlich ist es eine Überwindung einen Therapeuten aufzusuchen...aber
tue es! nutze die Zeit; im Saarland sind die Wartezeiten 6-8 Monate!

Also los.

Schau dir doch mal die Videos (linke Spalte unter den Sonnenblumen) an, die sind sehr gut und informativ gemacht.

Herzlich
Michael




Dr. Hans Morschitzky
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