Seit über zehn Jahren habe ich mich mit Ängsten in verschiedenen Formen (erst Emetophobie, dann 'Erstickungsängste') herumgequält und hatte Phasen, in denen ich entweder nicht vor die Tür gehen oder nicht mehr allein zu Hause bleiben konnte. Ich war in den Notaufnahmen aller naheliegenden Krankenhäusern Stammgast und kannte bald auch die für meinen Bezirk zuständigen Rettungssanitäter.
Nachdem ich vor zwei Jahren mühsam von Citalopram (20 mg) auf Cipralex (20 mg) umgestellt worden bin, treten die Panikanfälle deutlich seltener und auch viel abgeschwächter auf. Dennoch merke ich, dass sich in meinem Umgang mit den Ängsten nicht viel verändert hat. Noch immer suche ich mir überall Sicherheiten und vermeide meistens Dinge, die mir Angst machen könnten. Und ich fühle mich permanent erschöpft, müde, 'abgestumpft' und schlafe viel.
Auch meine beruflichen und privaten Schwierigkeiten gehe ich nicht an und verzweifle immer mehr daran. Ich habe mich selbstständig gemacht und kann mich damit leider nicht finanzieren. Meine Bewerbungen um eine Festanstellung blieben bisher aber leider auch ohne Erfolg. Auch in meiner Beziehung schleppe ich viele Altlasten und Verletzungen mit mir herum und bin immer noch nicht in der Lage, mich gegen meinen sehr dominanten, teilweise jähzornigen Partner durchzusetzen und mich weiter zu entwickeln.
In meinem Leben dominiert die Suche nach Bestätigung, Anerkennnung und Liebe und dafür passe ich mich bedingungslos an und vergesse mich selbst.
Das traurige Resümee: Meine Panikattacken quälen mich nicht mehr jeden Tag, aber dafür quält mich jetzt das Leben selbst!
Liebe Grüsse
Nachdem ich vor zwei Jahren mühsam von Citalopram (20 mg) auf Cipralex (20 mg) umgestellt worden bin, treten die Panikanfälle deutlich seltener und auch viel abgeschwächter auf. Dennoch merke ich, dass sich in meinem Umgang mit den Ängsten nicht viel verändert hat. Noch immer suche ich mir überall Sicherheiten und vermeide meistens Dinge, die mir Angst machen könnten. Und ich fühle mich permanent erschöpft, müde, 'abgestumpft' und schlafe viel.
Auch meine beruflichen und privaten Schwierigkeiten gehe ich nicht an und verzweifle immer mehr daran. Ich habe mich selbstständig gemacht und kann mich damit leider nicht finanzieren. Meine Bewerbungen um eine Festanstellung blieben bisher aber leider auch ohne Erfolg. Auch in meiner Beziehung schleppe ich viele Altlasten und Verletzungen mit mir herum und bin immer noch nicht in der Lage, mich gegen meinen sehr dominanten, teilweise jähzornigen Partner durchzusetzen und mich weiter zu entwickeln.
In meinem Leben dominiert die Suche nach Bestätigung, Anerkennnung und Liebe und dafür passe ich mich bedingungslos an und vergesse mich selbst.
Das traurige Resümee: Meine Panikattacken quälen mich nicht mehr jeden Tag, aber dafür quält mich jetzt das Leben selbst!
Liebe Grüsse
24.10.2011 04:14 • • 25.10.2011 #1
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